Frau (29) täuscht schwere Krebs-Erkrankung vor, um ihre eigene Traumhochzeit zu finanzieren

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In Mülheim löste die Polizei am Samstag eine Hochzeit auf. Der Bräutigam hatte sich mit Passanten geprügelt. Foto: dpa

Eine 29-Jährige aus Caerphilly in Wales griff zu dreisten Methoden, um ihre eigene Hochzeit nicht bezahlen zu müssen. Hier die Infos zu dem Fall.

Um ihre eigene prunkvolle Hochzeit nicht bezahlen zu müssen, hat eine 29-Jährige aus Großbritannien unter anderem eine schwere Krebs-Erkrankung vorgetäuscht. Am Ende kam aber dann doch alles raus.

  • Frau aus Caerphilly in Wales litt angeblich nicht nur an Krebs, sondern auch an Nierenversagen.
  • Sie wollte 15.000 Dollar für ihre Hochzeit.
  • Am Ende flog der Betrug auf.

Sie soll der schönste Tag des Lebens werden und kostet meist eine ganze Stange Geld: die eigene Hochzeit. Doch warum das Ganze aus eigener Tasche bezahlen, wenn es doch so viele andere Optionen gibt? Das dachte sich eine Frau (29) aus Caerphilly in Wales und griff zu dreisten Methoden.

Frau aus Wales will Spenden für ihre Hochzeit

Wie die Daily Mail berichtet, wollte Carla Louise E. aus Caerphilly in Wales umgerechnet 15.000 Dollar von einer Wohltätigkeitsorganisation haben, um ihre Traumhochzeit zu finanzieren. Sie täuschte dafür schwere Erkrankungen vor und gab an, nicht mehr lange zu leben. Angeblich wäre sie an schwerem Blutkrebs erkrankt und leide zudem an Nierenversagen.

Um ihre Krankheit zu bestätigen, fälschte sie sogar die Unterschrift ihres Urologen. Im Anschluss bekam die junge Frau von einer Wohltätigkeitsorganisation die Zusage über das Geld. Carla selbst hätte nur noch 500 Euro beisteuern müssen.

So flog die dreiste Betrügerin auf

Die Organisatoren der Hochzeit wurden jedoch misstrauisch und prüften die lebensbedrohlichen Erkrankungen der Frau aus Wales noch mal nach. Und siehe da: Sie lag gar nicht im Sterben!

Heraus kam dies, als die Wedding-Planer in dem Krankenhaus anriefen, indem Clara angeblich behandelt wurde. Sie alarmierten umgehend die Polizei. Die Britin bekannte sich am Ende schuldig - jetzt droht ihr eine Gefängnisstrafe zwischen sechs Monaten und drei Jahren. Das Ja-Wort wird sie wohl so schnell nicht mehr sagen wollen.

Auch hierzulande kam es im Rahmen von Hochzeiten schon zu Kriminalfällen. Zwar nicht in dem Ausmaß wie in Wales - dreist ist diese Aktion aber trotzdem.