Polizisten ziehen sich Badehosen an, um Mann im Schwimmbecken festzunehmen

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Polizisten nahmen in Velbert einen Mann im Schwimmbecken fest. Für den Einsatz mussten sie sich Badehosen leihen. Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Um einen aggressiven Mann im Schwimmbad festzunehmen, mussten sich Polizisten Badehosen anziehen und ins Wasser springen.

So einen Einsatz haben die Polizisten vermutlich auch nicht alle Tage: Um einen aggressiven Mann im Schwimmbad festzunehmen, mussten sie sich Badehosen ausleihen und ins Becken springen.

Am Sonntagmorgen (3. März) fiel ein 32-jähriger Badegast schon beim Betreten des Schwimmbades auf: Er war ungewöhnlich aggressiv, beschimpfte das Personal und schien geistig verwirrt zu sein.

Mann weigerte sich, Hausverbot nachzukommen

Sein aggressives Verhalten wurde schließlich für das Personal nicht mehr tragbar, da er damit auch andere Gäste störte. Der Bademeister erteilte ihm deshalb Hausverbot. Doch der 32-Jährige weigerte sich, das Schwimmbad zu verlassen.

Deshalb rief das Personal des Schwimmbades schließlich die Polizei. Doch als die Beamten dem Mann erneut ruhig erklärten, dass ein Hausverbot gegen ihn besteht, wurde der Velberter nur noch aggressiver und zeigte keinerlei Einsicht.

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Er griff sogar die Polizisten an, die sich mit Pfefferspray wehrten. Der Mann entkam den Polizisten schließlich in das große Schwimmbecken. Die Polizisten versuchten daraufhin ihn zu überreden, das Becken zu verlassen - vergeblich.

Polizeibeamten folgten mit Badehosen ins Becken

Schließlich liehen sich drei der Polizeibeamten Badehosen aus und gingen ins Wasser, um den Mann festzunehmen. Selbst im Wasser wehrte sich der Velberter noch heftig und griff die Beamten weiter an. Doch schlussendlich gelang es den Polizisten, ihn noch im Becken zu überwältigen, zu fesseln und herauszuziehen.

Nach der Festnahme wurde der geistig stark verwirrte Mann in eine psychiatrische Einrichtung zwangseingewiesen.