USA: Reisende sollen Social-Media-Profile für US-Visum verraten

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Facebook, Twitter und YouTube. Foto: Franz-Peter Tschauner

Wer in die USA reisen will, muss nun viele Daten angeben. Denn für das Visum verlangt das Außenministerium Infos über die eigenen Social-Media-Konten

Wer in die USA reisen möchte, der soll künftig seine Social-Media-Profile angeben. Dies soll dann bei fast allen Visa-Antragstellern Pflicht sein.

  • Antragsteller für ein US-Visum müssen wohl bald mehr Daten angeben
  • Social-Media-Profile müssen dann angegeben werden
  • Identität soll abgesichert sein

Dabei sollen die Reisenden Informationen über verschiedene soziale Netzwerke preisgeben. Betroffen davon sind die Informationen der vergangenen fünf Jahre. Das berichtet die Tagesschau.

Zu den Angaben für ein Visum gehören aber nicht nur die Kontakte in den sozialen Medien, sondern auch E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Dazu gibt es bereits eine Bestätigung des US-Außenministeriums.

Visum für die USA: Deshalb sollen die Social Media-Konten kontrolliert werden

In einer Stellungnahme teilen die Behörden mit, dass das US-Außenministerium "seine Antragsformulare für Migranten und Nicht-Migranten-Visa angepasst" habe, um "zusätzliche Informationen zu erfragen, darunter auch Social-Media-Identifikation", so das Ministerium.

Nachdem diese Änderung bereits 2017 in Kraft treten sollte, wagen die USA nun einen erneuten Versuch.

Die Änderungen seien wichtig für die Sicherheit im eigenen Land.Dadurch sollen vor allem die Identitäten von Nicht-US-Bürger abgesichert werden.

Nicht alle EU-Bürger von Änderung betroffen

Doch die meisten EU-Bürger können zunächst durchatmen. Denn wer nur im Rahmen des Visa-Waiver-Programms (ESTA) ohne Visum nach Amerika einreist, der ist von dieser Änderung nicht betroffen. Doch für einige EU-Staaten wie Polen, Rumänien oder Kroatien gilt diese Ausnahme nicht. Dort brauchen die Reisenden ein Visum und müssen demnach wohl auch die Änderungen in Kauf nehmen.

Für Aufsehen sorgt nicht nur diese drastische Änderung, sondern auch Donald Trump. Der umstrittene US-Präsident trat neulich mit neuer Frisur auf.

Zudem droht Kinderschändern in den USA eine zusätzliche Bestrafung, die einer Kastration gleich kommt-