News-Ticker

Ukraine-Krieg: Russland soll Phosphorbomben genutzt haben – US-Journalist getötet

Die russischen Truppen von Wladimir Putin belagern Kiew, die Hauptstadt der Ukraine. Alle Entwicklungen im Live-Ticker.

Achtung: Dieser Artikel wird nicht länger aktualisiert. Alle aktuellen News zum Ukraine-Krieg gibt es im neuen Live-Ticker.

Update, Sonntag (13. März), 21.24 Uhr: Der US-Journalist Brent Renaud ist ukrainischen Angaben zufolge unweit von Kiew von russischen Soldaten beschossen und getötet worden.

Krise:Russland-Ukraine-Krieg
Annektion der Krim:20. Februar 2014
Russische Invasion:24. Februar 2022

Ukraine-Krieg: US-Journalist Brent Renaud bei Angriff nahe Kiew getötet

Ein weiterer Reporter wurde verletzt. Der Zwischenfall ereignete sich in der etwa zehn Kilometer nordwestlich der Hauptstadt gelegenen Ortschaft Irpin, wie die Polizei im Raum Kiew am Sonntag mitteilte. Die Angaben wurden auch von Vertretern der ukrainischen Regierung bestätigt.

Brent Renaud wurde in Irpin, nordwestlich von Kiew, getötet.

Das US-Außenministerium in Washington sagte Renauds Familie „jede mögliche konsularische Hilfe“ zu. „Wir sind schockiert, dass Journalisten und Filmemacher - keine Kämpfer - in der Ukraine von Kräften des Kremls getötet und verletzt wurden“, erklärte Außenamtssprecher Ned Price über Twitter.

Der 50 Jahre alte Videojournalist Renaud war in der Vergangenheit nach Angaben seiner persönlichen Website zusammen mit seinem Bruder Craig Renaud für Video- und Filmprojekte im Irak und in Afghanistan. Die Nieman-Stiftung an der Universität Harvard, an der Renaud 2019 ein Aufbaustudium absolviert hatte, erklärte, er habe in der Ukraine an einem Dokumentarfilm über Flucht und Migration gearbeitet. 

Update, Sonntag (13. März), 16.30 Uhr: Kommt Bewegung in die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine? Das besagen zumindest die Angaben des ukrainischen Präsidentenberaters Mychajlo Podoljak. Er erklärte in einem veröffentlichten Video, dass Russland konstruktiver als bisher verhandle. Man habe begriffen, dass die Ukraine keine grundsätzlichen Zugeständnisse mache.

Auch der russische Unterhändler Leonid Sluzki erklärte der Agentur RIA zufolge, beide Delegationen könnten bald zu einer gemeinsamen Position kommen. Seit Verhandlungsbeginn habe es substanzielle Fortschritte gegeben.

Urkaine-Krieg: Russische Truppen sollen Phosphorbomben eingesetzt haben

Update, Sonntag (13. März), 16.00 Uhr: Russische Truppen sollen bei einem Angriff im Osten der Ukraine nach Angaben eines örtlichen Polizeivertreters Phosphorbomben eingesetzt haben. Es gebe „unbeschreibliches Leid und Brände.“ Die Angaben konnten von unabhängiger Seite zunächst nicht überprüft werden. 

Ukraine-Krieg: US-Journalist nahe Kiew getötet - ein weiterer verletzt

Update, Sonntag (13. März), 15.25 Uhr: Bei Angriffen auf die ukrainische Stadt Irpin sollen ein US-Journalist getötet und ein weiterer verletzt worden sein. Das teilte die Polizei des Gebiets Kiew mit. Berichten, wonach es sich bei dem Getöteten um einen Reporter der New York Times handelte, widersprach die US-Zeitung. Der Journalist habe zwar in der Vergangenheit für das Blatt gearbeitet, sei aber nun nicht für die Times in der Ukraine im Einsatz gewesen, teilte ein Sprecher auf Twitter mit. 

Ukraine-Krieg: Bundesregierung stoppt Live-Bilder von deutschen Autobahnen

Update, Sonntag (13. März), 14.39 Uhr: Das deutsche Bundesverkehrsministerium hat mitgeteilt, dass derzeit vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine keine Live-Bilder deutscher Autobahnen mehr im Internet veröffentlicht werden. Als Begründung wurden die „aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen in Europa“ genannt. Zuvor hatte die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ über die Abschaltung der Webcams auf der Internetseite der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen (VMZ) berichtet.

Krieg zwischen Russland und Ukraine: Deutschland liefert 440 Tonnen Lebensmittel

Update, Sonntag (13. März), 12.00 Uhr: 440 Tonnen gespendete Lebensmittel sollen über eine eingerichtete Koordinierungsstelle der Bundesregierung bereits in die Ukraine gebracht worden sein. Die Hilfsgüter werden laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft über Umschlagpunkte in Polen in die Ukraine transportiert und sollen dann von ukrainischen Behörden besonders in die stark vom Krieg betroffenen Städte Charkiw und Mariupol gebracht werden.

Ukraine-Krieg: Über 30 Tote nach Angriff auf Zentrum für Friedenssicherung

Update, Sonntag (13. März), 10.30 Uhr: Bei dem Angriff auf den Militärübungsplatz in der Nähe der westukrainischen Stadt Lwiw sollen mindestens 35 Menschen getötet worden sein. 134 weitere seien verletzt worden und würden in Kliniken behandelt, sagte der Gouverneur der Region, Maxym Kosyzkyj, am Sonntag.

Ein Reporter der britischen Zeitung „Guardian“, der sich am Übungsplatz Jaworiw aufhielt, berichtete unter Berufung auf Rettungskräfte von mehr als 20 Toten. Kosyzkyj sagte, mehr als 30 Raketen seien abgefeuert worden. Der ukrainische Verteidigungsminister Olexij Resnikow bezeichnete den Angriff als „neue terroristische Attacke auf Frieden und Sicherheit in der Nähe der Grenze von EU und Nato“.

Ukraine-Krieg: Russische Truppen haben nächste Stadt im Westen erreicht

Update, Sonntag (13. März), 8.30 Uhr: Die russischen Truppen sind weiter in der Ukraine auf Vormarsch. Nach Angaben der regionalen Militärverwaltung haben sie nun erstmals die Stadt Lwiw im Westen der Ukraine erreicht – eine Metropole, wo sich viele Flüchtlinge sammeln. Es sollen in der Nacht acht Raketen nordwestlich von Lwiw im „Zentrum für Internationale Friedenssicherung und Sicherheit“ eingeschlagen sein.

Ukraine-Krieg: Selenskyj – Russland ist zu einem Dialog bereit

Update, Samstag (12. März), 22.11 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht nach dem hartnäckigen militärischen Widerstand der Ukrainer erste Veränderungen der Position Russlands. „Jetzt haben sie begonnen, über etwas zu reden - und nicht einfach Ultimaten zu stellen“, sagte er vor Journalisten in Kiew.

Der 44-Jährige ist nach eigenen Worten zufrieden damit, da es das erste Mal seit über zwei Jahren sei, dass Moskau zu einem Dialog bereit sei. Bereits am Freitag hatte Russlands Präsident Wladimir Putin von Bewegung bei den Verhandlungen gesprochen. Die russischen Verhandlungsführer hätten über „gewisse positive Veränderungen“ bei den „praktisch täglich“ geführten Gesprächen informiert.

Selenskyj hielt die Einbeziehung der westlichen Partner der Ukraine in die Verhandlungen der Agentur Unian zufolge für unzureichend. Mit Blick auf Sicherheitsgarantien für sein Land sagte er: Die Ukraine könne Russland „nach einem so blutigen Krieg nicht vertrauen“.

Ukraine-Krieg: Moskauer Börse bleibt dritte Woche in Folge geschlossen

Update, Samstag (12. März), 18.40 Uhr: Wegen der beispiellosen Sanktionen gegen Russland bleibt die Moskauer Börse auch die dritte Woche in Folge geschlossen. Vom 14. bis 18. März werde es keinen Aktienhandel gegeben, teilte der wichtigste russische Handelsplatz am Samstag der Agentur Tass zufolge mit.

Nach dem bisher letzten Öffnungstag der Moskauer Börse am 25. Februar hatten die Anteilsscheine russischer Unternehmen zunächst massiv an Wert verloren, bevor sie vom Handel ausgesetzt wurden. Auch etliche börsengehandelte Indexfonds mit russischen Werten werden derzeit nicht gehandelt. Zudem wollen einige globale Indexanbieter wie MSCI russische Titel aus ihren Indizes verbannen

.Die USA, die EU, Großbritannien und andere Länder haben wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine scharfe Sanktionen verhängt. Dutzende Unternehmen zogen sich mindestens vorübergehend aus Russland zurück.

Ukraine-Krieg: Lage in heftig umkämpften Mariopol dramatisch

Update, Samstag (12. März), 18.20 Uhr: Keinerlei Erleichterung zeichnete sich für die etwa 400.000 Bewohner der belagerten Hafenstadt Mariupol im Südosten ab. Dort stießen prorussische Separatisten mit Unterstützung russischer Truppen in östliche Randbezirke vor, wie die ukrainischen Streitkräfte mitteilten. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium die Einnahme mehrerer Stadtteile gemeldet.

Mariupol wird seit Tagen belagert. Die humanitäre Lage dort ist dramatisch, Zehntausenden Menschen fehlt es an Essen, Wasser und Medikamenten.

Ukraine-Krieg: Selenskyj schlägt Jerusalem als Ort für Friedensverhandlungen vor

Update, Samstag (12. März), 18 Uhr: Selenskyj schlug am Samstag Jerusalem als möglichen Ort für Verhandlungen über ein Kriegsende mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor. „Ob ich finde, dass Israel so ein Land sein kann und dabei besonders Jerusalem? Ich finde ja.“ Ein Sprecher von Israels Ministerpräsident Naftali Bennett in Jerusalem äußerte sich auf Nachfrage zunächst nicht.

Sowohl Selenskyj als auch Putin hatten zuletzt wiederholt mit Bennett telefoniert, der vor einer Woche den Kremlchef persönlich in Moskau getroffen hatte.

Ukraine-Krieg: 12.000 russische Soldaten angeblich bereits gefallen

Update, Samstag (12. März), 17.38 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete von erheblichen Verlusten der Angreifer und dem „größten Schlag für die russische Armee seit Jahrzehnten“. Inzwischen seien 12.000 russische Soldaten getötet worden. Die Verluste in den eigenen Reihen seit Kriegsbeginn gab er mit etwa 1300 Soldaten an. Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Update, Samstag (12. März), 12.03 Uhr: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will mit Hochdruck daran arbeiten, noch bis Ende des Jahres unabhängig von russischen Ressourcen zur Energiegewinnung zu sein. Bis Herbst wolle Deutschland unabhängig von russischer Kohle machen, bis Ende des Jahres vom Öl aus Russland. Das sagte der Grünen-Politiker gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Beim Thema Gas sei der Ausstieg jedoch komplizierter, weil Deutschland nicht über eigene Importkapazitäten für Flüssiggas verfüge. Diese würden nun mit Hochdruck geschaffen.

Update, Samstag (12. März), 9.03 Uhr: Belarus will sich nicht an der russischen Invasion beteiligen. Das teilte der belarusische Generalstabschef Viktor Gulewitsch nach Angaben der Ukraine mit. Zwar entsende Belarus taktische Kampfgruppen an die eigene Landesgrenze, doch nur, um dort stationierte Truppen abzulösen, so Gulewitsch.

Ukraine-Krieg: Lage in Mariupol „katastrophal“

Update, Samstag (12. März), 8.10 Uhr: Mehrere Städte in der Ukraine haben in der Nacht zu Samstag erneut Kämpfe und Beschuss gemeldet. Darunter die Stadt Mykolajiw im Süden der Ukraine, Kiew und die nordostukrainische Stadt Tschernihiw.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Freitag gesagt, dass in Tschernihiw eine wichtige Wasserleitung durch Beschuss beschädigt worden sei. In der Folge sei die Großstadt mit knapp 280.000 Einwohnern ohne Wasserversorgung. Und auch in der Hafenstadt Mariupol spitzt sich die Situation immer weiter zu.

Die humanitäre Lage in Mariupol sei katastrophal, hieß es in einer Mitteilung des Stadtrats in einer Nachricht bei Telegram. Die Zahl der getöteten Zivilisten soll ukrainischen Angaben zufolge auf 1582 gestiegen sein. In Meldungen der Vereinten Nationen ist bislang die Rede von 560 Toten. Die Stadt soll außerdem zu allen Seiten hin nach außen abgeschnitten sein, sodass keine humanitären Lastwagen durchkommen. Auch der Versuch von Fluchtkorridoren ist bislang gescheitert.

Update, Freitag (11. März), 20.10 Uhr: Die EU-Staaten, die USA und andere Verbündeten wollen weitere Strafen gegen Russland verhängen. Bald könnten etwa höhere Zölle auf russische Waren entfallen. Geplant sind außerdem ein Verbot des Exports von Luxusgütern nach Russland sowie seitens der USA auch Einfuhrverbote für russische Güter wie Wodka, Meeresfrüchte und Diamanten. Außerdem soll Russland Kreditprivilegien bei Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds verlieren. Weitere Oligarchen sollen mit Einreisesperren belegt werden.

Update, Freitag (11. März), 15.15 Uhr: Nachdem in Russland bereits Facebook blockiert wurde, sollen in dem Land nun Dienste des gesamten Meta-Konzerns verboten werden. Dazu gehören etwa Whatsapp und Instagram. Russlands Generalstaatsanwaltschaft will das Unternehmen als „extremistische Organisation“ verbieten lassen. Hintergrund ist eine Entscheidung des US-Konzerns, Aufrufe zur Gewalt gegen russische Truppen in der Ukraine zuzulassen.

Krieg in der Ukraine: EU leistet finanzielle Hilfe – Schröder-Treffen mit Putin nicht bestätigt

Update, Freitag, (11. März), 13.36 Uhr: Die Ukraine hat den ersten Teil der von der EU zugesagten finanziellen Hilfe bekommen. Laut der EU-Kommission sollen 300 Millionen Euro ausgeschüttet worden sein. In der kommenden Woche ist noch einmal ein Betrag derselben Höhe geplant. Insgesamt hat die EU 1,2 Milliarden Euro an Notfallkrediten vorgesehen, die restlichen 600 Millionen sollten im Laufe des Jahres folgen.

Update, Freitag, (11. März), 12.27 Uhr: Noch wurde das mögliche Treffen von Alt-Kanzler Gerhard Schröder mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin nicht offiziell bestätigt. So sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow: „Ich habe keine Informationen zu Schröder. Ich kann Ihnen nichts sagen.“ Nach Informationen der DPA fand jedoch bereits am Donnerstag (10. März) ein erstes Treffen der beiden statt.

Ex-Kanzler Gerhard Schröder und Wladimir Putin sollen sich getroffen haben.

Ukraine-Krieg: Reaktionen auf Treffen zwischen Putin und Alt-Kanzler Schröder

Ungeachtet dessen hat der Deutsche Fußball-Bund Gerhard Schröder inzwischen die Ehrenmitgliedschaft entzogen. Schröder steht seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stark unter Druck – der Altkanzler hat das Vorgehen von Russlands Präsidenten Wladimir Putin bislang nicht verurteilt und hält weiterhin an seinen Posten in russischen Staatsunternehmen fest.

„Wer sich aus Rücksicht auf persönliche Interessen nicht klar vom Krieg und seinem Aggressor distanziert und darüber hinaus auch nicht die gebotenen geschäftlichen Konsequenzen zieht, teilt nicht die Werte des Fußballs und des Deutschen Fußball-Bundes“, begründeten die beiden DFB-Interimspräsidenten Rainer Koch und Hans-Joachim Watzke den Schritt in einer gemeinsamen Erklärung.

Ukraine-Krieg: Russische Truppen bringen weitere Städte unter ihre Kontrolle

Update, Freitag, (11. März), 9.27 Uhr: Erst Atomkraftwerke, nun auch Forschungslabore: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt der Ukraine, hochgefährliche Krankheitserreger in ihren Laboren zu zerstören, um mögliche Ausbreitungen nach Angriffen zu verhindern. Die Bombardierung der Städte erhöhten die Gefahr, dass Krankheitserreger, an denen in den Laboren geforscht werde, durch Zerstörungen der Gebäude freigesetzt würden und sich in der Bevölkerung verbreiten könnten, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Bezugnahme auf die WHO.

Update, Freitag, (11. März), 8.45 Uhr: Nach Informationen von russischer Seite haben die Truppen die Stadt Wolnowacha im Osten der Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht. Die Stadt war seit dem 28. Februar eingekesselt. Noch haben weder die Ukraine noch unabhängige Quellen das jedoch bestätigt.

Urkaine-Krieg: Über 100.000 Menschen evakuiert

Update, Freitag, (11. März), 6.45 Uhr: Die Kämpfe um ukrainische Städte gehen weiter. Nach eigenen Angaben konnte die Armee der Ukraine die russischen Truppen in der Nacht auf dem Vormarsch bremsen. So sollen es gelungen sein, das Eindringen in die Stadt Tschernihiw zu stoppen. Das geht aus einem auf Facebook veröffentlichten Bericht des ukrainischen Generalstabs hervor. Auch im Osten des Landes sollen die russischen Truppen nicht weiter gekommen sein. Allerdings ist das bislang nicht von unabhängigen Quellen bestätigt.

Außerdem sollen in den vergangenen zwei Tagen aus umkämpften Städten in der Ukraine fast 100.000 Menschen evakuiert worden sein. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videoansprache mit. Laut UN-Schätzungen sollen bereits rund 2,3 Millionen Menschen die Ukraine verlassen haben.

Update, Donnerstag, (10. März), 17.26 Uhr: Bei der Unterbringung der Flüchtlinge arbeitet die Bundesregierung unter anderem mit der gemeinnützigen Organisation des US-amerikanischen Unterkunfts-Vermittlers Airbnb zusammen. Die Kooperation für die private Aufnahme von Geflüchteten ist mit Airbnb.org sowie #Unterkunft-Ukraine, einer Allianz mehrerer Organisationen, vereinbart worden, so das Bundesinnenministerium laut Tagesschau.

„Wir erleben eine Welle der Solidarität. Die Zivilgesellschaft hat bereits 300.000 kostenlose, private Angebote in ganz Deutschland mobilisiert. Jetzt kommt es darauf an, die Vermittlung mit einer ständig wachsenden Anzahl von Ankommenden strukturiert zu organisieren“, so Staatssekretär Markus Richter.

Ukraine-Krieg: Gerhard Schröder noch heute im Gespräch mit Putin

Update, Donnerstag (10. März), 15.42 Uhr: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder will sich noch heute mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Moskau treffen, wie das Nachrichtenportal Politico berichtet. Dies sei Teil von Vermittlungsbemühungen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, heißt es unter Berufung auf Insider.

Schröder ist in den vergangenen Tagen massiv in die Kritik geraten, weil er trotz Ukraine-Krieg an Geschäftsbeziehungen nach Russland festgehalten habe. Der BVB entzog Gerhard Schröder bereits die Ehrenmitgliedschaft.

Krieg in der Ukraine: Mehr als 500 Zivilisten getötet

Update, Donnerstag (10.März), 13.08 Uhr: Das Treffen der Außenminister von Russland und der Ukraine hat nach Angaben des ukrainischen Ministers Dmytro Kuleba keine entscheidenden Fortschritte gebracht. Es sei auch nicht gelungen, humanitäre Korridore für die Stadt Mariupol am Asowschen Meer zu vereinbaren, sagte Kuleba am Donnerstag nach dem Treffen im türkischen Antalya.

Nach UN-Angaben wurden bereits mehr als 500 Zivilisten getötet. Die Ukraine geht von viel höheren Opferzahlen aus. Mehr als 1,4 Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Update, Donnerstag (10. März), 7.58 Uhr: Heute sollen sich der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba und sein russischer Kollege Sergej Lawrow im türkischen Antalya treffen, um ein Ende des Kriegs auszuloten. Als Bedingung für eine Einstellung der Gefechte fordert Russland, dass sich die Ukraine in ihrer Verfassung für neutral erklärt. Zudem müsse Kiew die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim als russisch sowie die Separatistengebiete als unabhängig anerkennen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine gewisse Kompromissbereitschaft angedeutet. Auch aus Moskau waren nicht mehr alle Maximalforderungen zu hören.

Ukraine-Krieg: Selenskyj kompromissbereit

Update, Donnerstag (10. März), 7.16 Uhr: Die ukrainische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den stellvertretenden Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, gab an, dass rund 48.000 Ukrainer über die Fluchtkorridore evakuiert wurden. Doch auch in der Nacht auf Donnerstag wurde vonseiten der Ukraine gemeldet, dass weitere Städte in der Süd- und Ostukraine unter Beschuss stehen. Für den Vormittag soll daher laut DPA ist ein neuer Versuch geplant sein, bei einer regionalen Feuerpause Menschen aus umkämpften Städten zu retten. 

Update, Mittwoch (9. März), 20.06 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gibt sich vor dem ersten Treffen von Vertretern der ukrainischen und russischen Regierung offenbar kompromissbereit. In einem Interview mit der Bild forderte er außerdem direkte Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. „In jeder Verhandlung ist mein Ziel, den Krieg mit Russland zu beenden. Und ich bin auch bereit zu bestimmten Schritten“, sagte Selenskyj.

Versorgung für Deutschland soll trotz Ukraine-Krieg aufrecht erhalten werden

Update, Mittwoch (9. März), 18.08 Uhr: Die CDU fordert die Bundesregierung dazu auf, einen Krisenstab zur Versorgungssicherheit in Deutschland einzurichten. Dieser müsse außerdem die Versorgung der ukrainischen Bevölkerung vor Ort und Flüchtende mit Lebensmitteln in den Blick nehmen. Der Krisenstab solle im Bundeskanzleramt angesiedelt werden.

Update, Mittwoch (9. März), 15.57 Uhr: Die Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten werden die Hoffnung der Ukraine auf einen schnellen Beitritt zur Europäischen Union wahrscheinlich enttäuschen, wie die Tagesschau berichtet. Ein Entwurf der Abschlusserklärung für den bevorstehenden EU-Gipfel erhält nur den Hinweis, dass die EU-Kommission um eine Einschätzung zum Antrag der Ukraine auf Mitgliedschaft gebeten wurde. Ein beschleunigtes Verfahren oder eine grundsätzliche Zustimmung wird hingegen nicht erwähnt.

Ukraine-Krieg: Sorge wegen Abhängigkeit von Russland

Update, Mittwoch (9. März), 10.33 Uhr: Die Abhängigkeit von Russlands Gas bereitet derzeit vielen Ländern große Sorgen. Die Suche nach Alternativen nimmt daher aktuell an Fahrt auf. Doch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich zuversichtlich und gibt versichert, dass die EU-Staaten bereits so viel LNG-Gas eingekauft hätten, dass man in diesem Winter ohne russisches Gas auskommen könne. Das sagte die Politikerin im gemeinsamen Morgenmagazin von ARD und ZDF. Zusammen mit stärkerem Energiesparen und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien werde man sich außerdem in Zukunft weiter unabhängig machen können.

Update, Mittwoch (9. März), 10.00 Uhr: In der Ukraine wurden tausende Ferienwohnungen über Airbnb gebucht – dahinter steckt eine Art Spendenaktion. Die Nutzer der Plattform hatten die Wohnungen gebucht, um die Gastgeber in der Ukraine nach dem Angriff durch Russland finanziell zu unterstützen. Innerhalb von zwei Tagen wurden vergangene Woche rund 1,7 Millionen Euro für mehr als 61.000 Übernachtungen in der Ukraine ausgegeben, sagte ein Airbnb-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Krieg in der Ukraine: Konten in Russland werden eingefroren

Update, Mittwoch (9. März), 9.00 Uhr: Zahlreiche Firmen ziehen sich aus Russland zurück, Konten werden eingefroren und Dienste abgeschaltet. Viele Länder und Unternehmen verhängen Sanktionen gegen Russland. Nun hat das Land sich dazu geäußert und den westlich orientierten Staaten mit einer breit angelegten Reaktion auf ihre Sanktionen wegen des Einmarschs in die Ukraine gedroht.

„Russlands Reaktion wird schnell, überlegt und empfindlich für diejenigen sein, die sie betrifft“, zitiert die russische Nachrichtenagentur RIA den Leiter der Abteilung für wirtschaftliche Zusammenarbeit im Außenministerium, Dmitri Biritschewski. Die Ukraine hat hingegen von den westlichen Ländern und Unternehmen weitere Strafmaßnahmen gegen Russland gefordert. „Jede Sanktion, jedes Unternehmen, das Russland verlässt, ist eine Annäherung an den Sieg“, teilte der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba bei Facebook mit.

Update, Dienstag (8. März), 17.35 Uhr: Die USA ziehen die Notbremse: Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erlässt das Land ein Importverbot für Rohöl aus Russland. Das kündigte US-Präsident Joe Biden bei einem kurzfristig anberaumten Auftritt am Dienstag im Weißen Haus an, berichtet die DPA.

Bundesregierung plant weitere Strafen gegen Russland nach Ukraine-Invasion

Update, Dienstag (8. März), 16 Uhr: Die Bundesregierung in Deutschland arbeitet derzeit an weiteren Strafen gegen Russland. Das sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) heute in Düsseldorf.

„Die Bundesregierung arbeitet daran, die Sanktionen zu erweitern. Ich rechne mit einem nächsten Sanktionspaket, das über Russland hinaus auch Unterstützer des Krieges in Belarus umfasst und Umgehungen der Finanzsanktionen über Kryptowerte ausschließt“, sagte Lindner.

Laut Medienberichten soll US-Präsident Joe Biden heute einen Lieferstopp von Gas und Öl aus Russland verkünden. Die USA sind jedoch bei weitem nicht so stark von den Energielieferungen aus dem Land abhängig wie Deutschland und die EU. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte ein solches Embargo bislang abgelehnt.

Atomkraftwerke in der Ukraine sind laut Bundesamt nur geringe Gefahr für Deutschland

Update, Dienstag (8. März), 11.30 Uhr: Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz hat modellhaft den Fall durchgespielt, welche Auswirkungen eine mögliche Beschädigung von Atomkraftwerken durch den Krieg in der Ukraine für Deutschland haben könnte. Florian Gering, Leiter der Abteilung Notfallschutz des Bundesamtes, sagte gegenüber der Welt: „Die Auswirkungen für Deutschland wären gering“. Und weiter: „Nur in 17 Prozent der Wetterlagen würden radioaktive Stoffe überhaupt nach Westen getragen, denn dort herrscht meist Westwind.“

Man habe das Ganze am Beispiel des größten ukrainischen Atomkraftwerks, Saporischschja, und für einen massiven Unfall durchgespielt. Das Ministerium für Umweltschutz und nukleare Sicherheit sieht daher derzeit keinen Anlass für entsprechende Vorsorgemaßnahmen in Deutschland. 

Ukraine-Krieg: Menschen aus Irpin und Mariupol werden evakuiert

Update, Dienstag (8. März), 10.30 Uhr: Inzwischen soll auch die Ukraine die Evakuierung des Ortes Irpin und der Stadt Mariupol bestätigt haben. Angaben ukrainischer Behörden zufolge sollen sich 30 Busse auf dem Weg in die Hafenstadt befinden, um die Menschen in Sicherheit zu bringen. Die Informationen konnten bislang noch nicht von unabhängigen Quellen bestätigt werden.

Update, Dienstag (8. März), 10 Uhr: Seit Kriegsausbruch in der Ukraine sollen mehr als 1,2 Millionen Menschen aus dem Land über die Grenze nach Polen geflüchtet sein. Das ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Reuters. Auch in Deutschland sind bereits Tausende Geflüchtete angekommen. Berlins regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) rechnet derzeit mit täglich rund 10.000 Menschen, die aus der Ukraine in Berlin eintreffen. Viele fahren dann direkt weiter. So sollen in Baden-Württemberg 1053 ukrainische Flüchtlinge in den Landeserstaufnahmestellen angekommen sein, in NRW waren 1200 und in Bayern etwa 10.000 (Stand: 7. März)

Russland und Ukraine einigen sich auf Feuerpause in fünf Städten, darunter Kiew

Update, Dienstag (8. März), 9.27 Uhr: Russland hat am Montag eine Feuerpause in fünf ukrainischen Städten angekündigt, damit die Bevölkerung sich dort in Sicherheit bringen kann. Wie die Nachrichtenagentur Interfax mitteilt, sollen die Gefechte nun seit 8 Uhr eingestellt worden sein. Dazu zählen Kiew, Sumy, Charkiw, Mariupol und Tscherhihiw. Interfax bezieht sich demnach auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums. Von ukrainischer Seite wurde bislang nur bestätigt, dass es in Sumy eine erneute Evakuierung geben soll.

Update, Dienstag (8. März), 7.40 Uhr: Im russischen Angriffskrieg in der Ukraine spitzt sich die Lage der Bevölkerung in umkämpften Städten weiter zu. Am Dienstag soll es einen neuen Anlauf für Fluchtkorridore unter anderem aus Kiew und der belagerten Hafenstadt Mariupol geben. Die Angriffe und Kämpfe gingen 13 Tage nach dem russischen Einmarsch weiter.

Ukraine-Krieg: Präsident Selenskyj will Kiew nicht verlassen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will trotz der Kämpfe um Kiew die Hauptstadt nicht verlassen. „Ich bleibe in Kiew“, sagte er in einer am Montagabend veröffentlichten Videobotschaft. Er verstecke sich nicht und habe vor niemandem Angst. Man werde weiter mit Russland sprechen, sagte Selenskyj. „Wir werden auf Verhandlungen bestehen, bis wir einen Weg finden, unseren Menschen zu sagen: So kommen wir zum Frieden.“ Jeder Tag des Kampfes schaffe „bessere Bedingungen“ für die Ukraine. „Eine starke Position. Um unsere Zukunft zu sichern. Nach diesem Krieg.“

Ukraine-Krieg: Über 1000 Geflüchtete bereits in NRW angekommen

Update, Dienstag (8. März), 6.20 Uhr: Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind rund 1200 Vertriebene von dort in den Landesunterkünften von Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden. Das teilte das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration auf dpa-Anfrage in Düsseldorf mit. Derzeit verfügt NRW über 33 Landesunterkünfte mit über 21 000 Plätzen, von denen zurzeit rund 12 000 belegt sind.

Update, Dienstag (8. März), 6 Uhr: Wegen der schweren Spannungen mit Russland sucht die EU neue Wege, um möglichst schnell unabhängig von fossilen Brennstoffen aus dem Land zu werden. «Wir müssen uns aus der Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle aus Russland befreien», so EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Dafür legt die Kommission am Dienstag (15.30 Uhr) einen Plan vor, der den Ausbau von erneuerbaren Energien ankurbeln sowie dabei helfen soll, insbesondere von russischem Gas loszukommen .Rund 40 Prozent des in die EU importierten Gases kommt über Pipelines aus Russland.

Ukraine und Russland im Krieg: Internationale Hilfe für Flüchtlinge gefordert

Update, Dienstag (8. März), 5 Uhr: Die westukrainische Stadt Lwiw (Lemberg) hat internationale Organisationen um Unterstützung bei der Unterbringung von Kriegsflüchtlingen gebeten. Die Stadt sei zu einem Zufluchtsort für etwa 200.000 Menschen geworden, die vor Bombeneinschlägen und Raketenangriffen geflohen seien, sagte Bürgermeister Andrij Sadowyj einer Mitteilung zufolge.

Update, Montag (7. März), 23.05 Uhr: Russland droht damit, kein Gas mehr durch die Ostsee-Pipeline „Nord Stream“ nach Deutschland zu liefern. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine hatte Deutschland das Projekt „Nord Stream 2“ kurz vor dem Start gestoppt und wie andere Länder harte Wirtschaftssanktionen verhängt.

Russland droht Deutschland damit, die Gas-Pipeline „Nord Stream“ abzustellen

„Wir haben das volle Recht, eine ‚spiegelgerechte‘ Entscheidung zu treffen und ein Embargo zu erlassen auf die Durchleitung des Gases durch die Pipeline Nord Stream 1, die heute maximal mit 100 Prozent ausgelastet ist“, sagte Vize-Regierungschef Alexander Nowak am Montagabend laut DPA im russischen Staatsfernsehen.

Seit Tagen wird in Europa, den USA und der Welt diskutiert, ob Deutschland und andere Länder noch Gas- und Öl-Lieferungen aus Russland bekommen sollte – und damit gewissermaßen den Krieg in der Ukraine finanzieren. Das Problem: Deutschland ist besonders von Russland abhängig, was fossile Energieträger angeht. Mehr als die Hälfte aller deutschen Gasimporte stammen aus Russland.

Das weiß auch Bundeskanzler Olaf Scholz: „Die Versorgung Europas mit Energie für die Wärmeerzeugung, für die Mobilität, die Stromversorgung und für die Industrie kann im Moment nicht anders gesichert werden“, sagte der SPD-Politiker am Montag.

Ukraine-Krieg: Russland soll Fluchtwege vermint haben – Verhandlungen beendet

Update, Montag (7. März), 20.15 Uhr: Die humanitäre Lage in der Ukraine verschlechtert sich täglich. Russische Truppen greifen dabei nicht nur Wohnhäuser an, sondern nutzen scheinbar noch perfidere Methoden, um die Bevölkerung des Landes anzugreifen.

Ein Sprecher des Roten Kreuzes sagte der BBC, dass eine vorgeschlagene Fluchtroute nahe der von Russen belagerten Stadt Mariupol vermint gewesen sei. Die Evakuierung der Menschen musste deshalb abgebrochen werden.

Eine Frau flüchtet mit ihrem Hund aus der Ukraine nach Rumänien.

Seit Tagen versuchen Unterhändler von Ukraine und Russland sogenannte Fluchtkorridore nahe mehrerer Städte einzurichten. Immer wieder wird die Waffenruhe dort jedoch gebrochen. Die Ukraine macht die Truppen von Wladimir Putin dafür verantwortlich, die Russen beschuldigen die Ukrainer.

Eine dritte Verhandlungsrunde dazu war am Montagabend ohne feste Zusagen geendet. Es gebe kleine positive Schritte bei der Verbesserung der Logistik für die humanitären Korridore, sagte der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak am Montag nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur.

Alle vorherigen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine gibts in unserem alten News-Ticker.

Rubriklistenbild: © Charles Sykes/Invision/AP/dpa

Mehr zum Thema