Tornado fegt über Luxemburg: Video und Fotos zeigen schockierende Verwüstung

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Tornado in Luxemburg. Foto: Privat

Nach einem Tornado im Südwesten von Luxemburg sind bis zu 100 Häuser nicht mehr bewohnbar. Fotos zeigen dasa Ausmaß. Hier mehr erfahren!

Nach einem Tornado im Südwesten von Luxemburg sind bis zu 100 Häuser nicht mehr bewohnbar. Fotos zeigen das Ausmaß der Katastrophe.

  • Der Tornado war am Freitagabend (9. August) über den südlichen Teil von Luxemburg gefegt.
  • Gefahr durch starken Wind besteht auch am Samstag.

Das Unwetter habe insgesamt rund 180 Gebäude in den Ortschaften Petingen und Kaerjeng beschädigt oder abgedeckt. Luxemburgs Arbeitsminister Dan Kersch sprach am Samstag (10. August) von einem "Katastrophenszenario". Der Schaden sei enorm, könne aber noch nicht beziffert werden.

So fegte der Tornado über das Land:

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Der Tornado war am Freitagabend (9. August) über den südlichen Teil des Großherzogtums gefegt und hatte eine Schneise der Verwüstung geschlagen.

Die Zahl der Verletzten stieg am Samstag auf 19: Eine Person davon wurde mit Knochenbrüchen schwer verletzt. Eine andere befinde sich in einem kritischen Zustand, weil sie einen Schock und Herzinfarkt erlitten habe, sagte ein Sprecher der Einsatz- und Rettungszentrale in Luxemburg.

Tagelange Aufräumarbeiten nach Tornado

Die Aufräumarbeiten würden tagelang dauern: Zur Unterstützung seien rund 200 Feuerwehrleute, 40 Polizisten und 50 Soldaten im Einsatz. Mit Drohnen wollte man sich auch aus der Luft ein Bild über die entstandenen Schäden machen.

Neben den abgedeckten Häusern säumten zerstörte Autos und herumgewirbelte Trümmerteile die Straßen.

Es gebe Absperrungen in den betroffenen Gebieten: Da für diesen Samstag weiter mit starkem Wind gerechnet werde, bestehe das Risiko, dass Teile durch die Luft gewirbelt werden könnten, sagte der Sprecher. Zudem wurden vier Strommasten von dem Tornado umgeknickt. (Lest hier: Meteorologe: So könnt ihr euch vor Tornados schützen)

Großherzog von Luxemburg will sich Bild machen

Am Samstagnachmittag wollte sich Luxemburgs Großherzog Henri vor Ort ein Bild machen. Regierungschef Xavier Bettel unterbrach seinen Urlaub, um über weitere Hilfsmaßnahmen zu beraten.

Auch in Deutschland hatte es in diesem Jahr bereits mehrere Tornados gegeben. Am 5. Juni fegte einer zum Beispiel über Bocholt (NRW). mit dpa-Material

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