80-jähriger Geisterfahrer mit Fahrrad unterwegs - Polizei stoppt ihn gerade rechtzeitig

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In Thüringen hat ein 80-jähriger Mann für Furore gesorgt. Er fuhr mit seinem Fahrrad als Geisterfahrer auf der A4. Jetzt mehr erfahren.

Ein 80-jähriger Geisterfahrer hat in Thüringen die örtliche Polizei auf Trab gehalten. Er war mit seinem Fahrrad im Gegenverkehr unterwegs.

  • Weit kam der Geisterfahrer aus Thüringen nicht.
  • Polizei brachte ihn nach Hause.

Fälle wie diese erlebt selbst die Polizei nicht alle Tage. In Thüringen hat ein 80-jähriger Mann für ordentlich Furore gesorgt, als er mit seinem Fahrrad auf der A4 bei Rüdersdorf in den Gegenverkehr radelte. Ein erfahrener Polizei stoppte den Geisterfahrer.

Geisterfahrer aus Thüringen löste zahlreiche Notrufe aus

Ein Polizist aus Gera war privat auf der A4 unterwegs, als er den etwas anderen Geisterfahrer auf der gegenüberliegenden linken Spur bemerkte. Er hielt umgehend auf dem Standstreifen an und brachte den Rentner mitsamt seines Fahrrads auf dem Grünstreifen der Autobahn in Sicherheit.

Wie die Polizei Thüringen mitteilt, herrschte zu dem Zeitpunkt kein starker Verkehr auf der A4, so dass der Polizist die gefährliche Rettungsaktion problemlos durchführen konnte. Der 80-Jährige war zuvor verkehrt auf die Autobahn aufgefahren und hatte damit für zahlreiche Notrufe gesorgt.

Polizist wusste, wie er sich verhalten sollte

So weit wie diese Autofahrerin kam der 80-jährige Geisterfahrer übrigens nicht. Seine waghalsige Fahrt wurde nach rund 300 Metern beendet. Danach brachte ihn die Polizei nach Hause. Einen Unfall verursachte der ältere Herr mit seiner waghalsigen Aktion glücklicherweise nicht.

Christian Cohn, Sprecher der Autobahnpolizei, warnt alle Autofahrer. "Sie sollen die Aktion dem Polizisten nicht nachmachen. Der autobahnerfahrene Beamte konnte die Gefahr einschätzen, als er über die Fahrbahn lief." Für Autofahrer gilt: Immer den Notruf wählen und niemals auf die Fahrbahn laufen. Denn es besteht Lebensgefahr.

Zu einem ähnlichen Fall kam es auf der A45 in Richtung Hagen. Ein 80-jähriger Mann fuhr 20 Kilometer in die falsche Richtung. Nur mit Mühe konnte die Polizei den Fahrer stoppen.