Stephen King sah Trumps Präsidentschaft voraus - in einem beängstigenden Thriller

Stephen King und Donald Trump
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Stephen King und Donald Trump

Unheimlich und gruselig - so sind die meisten Romane von Stephen King. Und: Seine Vision aus dem Thriller "The Dead Zone" scheint sich zu bewahrheiten.

Unheimlich und gruselig - so sind die meisten Romane von Stephen King. Mit seinem Thriller "The Dead Zone" von 1979 setzte er jedoch noch einen drauf. Das Erschreckende: Seine Vision scheint sich mit Donald Trump zu bewahrheiten.

  • Stephen King beschreibt in dem Thriller einen US-Präsidenten, der durch sein Handeln den Dritten Weltkrieg auslöst.
  • Im Interview bewertet der Autor Trumps Präsidentschaft als angsteinflößender als seinen eigenen Roman.
  • Auch der US-Politiker Bernie Sanders erkennt in Trump den gefährlichsten Präsidenten der Geschichte.

Der Präsident der Vereinigten Staaten Donald Trump steht derzeit wieder in massiver Kritik. Grund sind rassistische Äußerungen, mit denen der Präsident derzeit stark polarisiert: Seine Fans Jubeln, alle anderen sind geschockt und empört.

Stephen King sah Präsident wie Donald Trump voraus

Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders geht sogar soweit, Trump als den gefährlichsten Präsidenten der Geschichte seines Landes zu bezeichnen.

Was ist passiert? In einer Rede hatte Trump Hass gegen vier junge, aufstrebende Demokratinnen geschürt. Sein einfaches aber wirkungsvolles Mittel: Rassismus.

Alle vier Frauen eint, dass sie einen Migrationshintergrund besitzen. Dennoch - alle vier sind US-Amerikanische Staatsbürgerinnen. Drei von ihnen wurden in den USA geboren. Viel mehr als ihr Migrationshintergrund eint sie jedoch, dass sie mit ihrer Politik Trump gefährlich werden könnten.

Trump schlägt heftig um sich

Also schlug der Präsident in den letzten Tagen bereits mehrfach verbal und per Twitter auf die Politikerinnen ein. Seine Anhänger jubeln und applaudieren. Und das, obwohl sich Trump offen rassistisch verhält.

Die Rede löst bei vielen Betrachtern beträchtliches Unwohlsein aus. Präsidentschaftsbewerberin Kamala Harris twitterte, der Vorfall sei bösartig, feige, fremdenfeindlich, rassistisch und ziehe das Präsidentenamt in den Schmutz, berichtet wp-online.

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Sie schließt ihren Tweet mit der Ansage, es sei an der Zeit, Trump aus dem Oval Office raus zu bekommen und das Land wieder zu vereinen. Ein von den Demokraten angestrebtes Amtsenthebungsverfahren scheiterte jedoch zuletzt.

Thriller weist angsteinflößende Parallelen zur Realität auf

Und auch, wenn Trumps Präsidentschaft für viele Beobachter bereits an sich angsteinflößend ist, so richtig unheimlich wird die Situation in den USA erst vor einem anderen Hintergrund. Die Story dazu lieferte Stephen King in einem Thriller bereits vor 40 Jahren.

In "The Dead Zone" malt der Autor ein Bild von einem Präsidenten, den die Medien erst belächeln, der es dann aber schafft, die Massen zu begeistern und auf seine Seite zu ziehen. Und das, obwohl ihm das zunächst niemand zutraut. In dem Thriller schürt die Figur Greg Stillson als Präsident der USA Hass und Angst - am Ende beginnt Stillson sogar den dritten Weltkrieg.

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Das Video der Newsplatform NowThis zeigt wie gefährlich nah beieinander die Parallelen zwischen Trump und der Romanfigur Stillson verlaufen. Und auch, wie genau King mit seiner Story die Präsidentschaft von Trump scheinbar voraussagen konnte.