FKK in der Nordsee: Deshalb sprangen beim "skinny dip" hunderte Menschen ohne Kleidung ins Meer

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Jedes Jahr springen hunderte Menschen beim "skinny dip" ohne Kleider in die Nordsee. Archivbild: Owen Humphreys/PA Wire/dpa

Jedes Jahr springen hunderte Menschen beim "skinny dip" ohne Kleider in die Nordsee. Doch das verrückte Schauspiel hat einen ernsten Hintergrund.

Jedes Jahr Ende September springen in der Druridge Bay im Norden Englands hunderte Menschen beim "skinny dip" ohne Kleider in die Nordsee. Doch das verrückte Schauspiel hat einen ernsten Hintergrund: Es geht um Spenden für den guten Zweck.

  • Am Sonntag (22. September) sind in Großbritannien rund 740 Menschen in der Nordsee schwimmen gegangen - völlig unbekleidet.
  • Der sogenannte "skinny dip" findet jedes Jahr statt.
  • Bei der Aktion werden Spenden gesammelt.

"Skinny dip": Ohne Kleider in die Nordsee

Es braucht schon etwas Mut, um bei 17 Grad in die noch kältere Nordsee zu springen. Noch mehr Mut braucht es, um das ohne Badekleidung zu tun. Und dennoch haben sich in Großbritannien am Sonntag (22. September) rund 740 Menschen in die Wellen gestürzt - ganz ohne Badehose oder Bikini.

Im Norden Englands, in der Druridge Bay, gibt es dieses Schauspiel jedes Jahr im Herbst. Ende September kommen hunderte zum sogenannten "skinny dip", um sich in der Gruppe in bester FKK-Manier ins Wasser zu Wagen.

Spenden sammeln für den guten Zweck

Dabei geht es bei der Veranstaltung nicht nur ums Baden, das ist nur ein lustiger Zeitvertreib. Eigentlich werden beim "skinny dip" Spenden für die Organisation MIND gesammelt, die Projekte für eine bessere psychische Gesundheit unterstützt.

Dabei wagten sich in diesem Jahr zum ersten Mal auch Menschen im Rollstuhl mit in die Nordsee. Mit fast 740 Teilnehmern wurde außerdem ein neuer Rekord aufgestellt. So viele waren es bisher noch nie, berichtet die BBC.

"Es geht darum etwas zu wagen"

Doch warum müssen sich die Menschen beim "skinny dip" zum Spenden ausziehen? "Es geht nicht nur darum, seine Kleider abzulegen", erklärte Jax Higginson, einer der Organisatoren, der BBC. "Es geht darum etwas zu wagen und den Moment zu teilen."

Im Internet teilten nach dem "skinny dip" viele Teilnehmer ihre Bilder. Auf ihnen sieht man: Auch wenn die Teilnehmer keine Kleider am Leib tragen ist die Veranstaltung nicht anstößig - aber durchaus etwas verrückt. Seht selbst:

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Nach dem Schwimmen gab es für die Teilnehmer des "skinny dip" dann noch Frühstück. Bleibt nur zu hoffen, dass sie sich dafür wieder angezogen haben.