Kinder hören Hilfeschreie und finden vergrabenen Mann im Wald

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Kinder haben in einem Wald in Regensburg einen Mann gefunden, der in der Erde vergraben war. Foto: Bodo Schackow/dpa

Kinder haben beim Spielen im Wald Hilferuhe gehört und daraufhin einen Mann entdeckt, der in der Erde vergraben war. Die Feuerwehr rettet ihn.

Mehrere Kinder haben am Sonntag (24. März) im Kreis Regensburg einen Mann im Wald um Hilfe rufen gehört. Er war dort in der Erde verbuddelt. Feuerwehrleute konnte ihn retten.

Die Kinder spielten gegen 14.30 Uhr in dem Wald im Burgweintinger Forst im Kreis Regensburg, als sie Hilferufe hörten. Der Mann, der um Hilfe schrie, lag in der Horizontalen und war in der Erde verbuddelt. Das berichtet der Merkur.

Mann war bereits unterkühlt

Die Kinder alarmierten ihre Eltern. Diese verständigten daraufhin die Polizei. Der Mann war bereits unterkühlt, obwohl er voll bekleidet war.

"Wir können zwar ausschließen, dass er über Nacht dort gelegen hat, aber seit dem Vormittag lag er dort bestimmt", berichtet ein Polizeisprecher. Das Kuriose: Laut des Sprechers wäre der Mann jederzeit in der Lage gewesen, sich selbst aus dieser Situation zu befreien.

Mann befand sich in psychischer Ausnahmesituation

Die Feuerwehr buddelte den Mann aus dem Landkreis Regensburg aus. Der Rettungsdienst versorgte ihn anschließend und brachte den 38-Jährigen, der sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, in ein Krankenhaus.

Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Die Feuerwehr sperrte anschließend das betreffende Waldstück ab, damit das Loch im Boden nicht zur Stolperfalle werden konnte.

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd übernahm die weiteren Ermittlungen zu dem Einsatz.