Groß-Razzia in Berlin: 1.900 Beamte im Einsatz - Verdacht auf Menschenhandel

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Bei einer Razzia in Berlin waren am Morgen rund 1.900 Beamte im Einsatz. Foto: Paul Zinken/dpa

Bei einer großen Razzia hat die Polizei am Morgen rund 100 Objekte in Berlin durchsucht. Der Vorwurf: Menschenhandel. Hier mehr erfahren:

Die Bundespolizei Berlin und das Hauptzollamt der Hauptstadt führen (Mittwoch, 21. August) eine groß angelegte Razzia durch. Der Verdacht: Menschenhandel.

  • 1.900 Beamten durchsuchen seit dem Morgen (Mittwoch, 21. August) rund 100 Objekte in Berlin.
  • Bei der Razzia geht es um Menschenhandel.

Update, Mittwoch (21. August), 10.53 Uhr: Bei der Groß-Razzia in Berlin hat es bisher keine Festnahmen gegeben. Das berichtet der Tagesspiegel. "Bei den Kontrollen geht es vor allem darum, Beweise zu sichern", zitiert die Zeitung Michael Kulus, den Sprecher des Hauptzollamtes.

Durchsuchungen habe es zudem auch in Sachsen-Anhalt und Brandenburg gegeben. Im Fokus stehe aber Berlin.

Durchsuchungen sollen den ganzen Tag dauern

Update, Mittwoch (21. August), 10.08 Uhr: Wie der rbb berichtet, sollen die Durchsuchungen in Geschäftsräumen und Steuerberaterbüros sowie auf Baustellen in Berlin den ganzen Tag dauern. Weitere Details zu der Razzia wolle das Hauptzollamt am frühen Nachmittag bekanntgeben.

Ursprungsmeldung, Mittwoch (21. August), 08.53 Uhr: Die Polizei durchsucht über 100 Wohnungen und Geschäfte in der Hauptstadt. Der Verdacht: Menschenhandel. Außerdem geht es dabei um Arbeitsausbeutung und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern im Baugewerbe. Zuerst berichtete die Bild darüber.

Verdacht auf Menschenhandel: Razzia in Berlin

Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet, sind die Beamten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin im Einsatz. Genauere Details gab diese wegen der laufenden Ermittlungen noch nicht bekannt.

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Erst am Dienstag (20. August) hatte die Polizei Objekte in neun Bundesländern durchsucht. Dabei ging es um den Vorwurf der Cyberkriminalität. mit dpa-Material

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