Diese Vögel kehren zurück nach NRW - jetzt kommt auch der Nachwuchs

+
Die Störche kehren zurück nach NRW. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Störche kehren derweil aus ihrem Winterquartier aus Südeuropa oder Afrika zurück. Rund die Hälfte sei schon zurück geflogen. Bald startet die Brutzeit.

Nachdem schon die Gänse in großen Scharen und lautem Gezeter über Deutschland flogen, kehren nun auch die Störche aus ihren Winterquartieren zurück. Sobald sie sich wieder eingelebt haben, sorgen sie dann auch für niedlichen Nachwuchs.

Bislang sind nur die Störche wieder da, die in Südeuropa überwinterten, doch auch die Artgenossen, die bis nach Afrika flogen, werden wohl bald wieder kommen.

Hälfte der Störche sind zurückgekehrt

Etwa die Hälfte der Tiere sei aus dem Winterquartier wieder in Nordrhein-Westfalen gelandet, sagt Hans Glader von der Stiftung Störche NRW. "Wenn jetzt nicht noch ein Kälteeinbruch kommt, dann kommen die anderen nach und nach", sagte Glader.

Wenn die Vögel zurückkehren, kommt es immer wieder vor, dass die Nilgans schon deren Nest bezogen hat. In der Auseinandersetzung zögen die dann aber den Kürzeren, beobachtet Glader.

Brutzeit beginnt in wenigen Wochen

Störche kehren regelmäßig zu "ihrem Nest" zurück, werden aber von stärkeren Konkurrenten ihrer Art immer wieder mal vertrieben. In ein, zwei Wochen könnte dann schon die Brutzeit anfangen.

In NRW geht es nach Beobachtung der Stiftung mit dem Bestand seit Jahren bergauf. Der Kreis Minden-Lübbecke gilt als die Storchenregion Nummer eins in NRW.

Dahinter folgt der Niederrhein mit den Kreisen Wesel und Kleve. Einzelne Vorkommen gibt es auch im Paderborner Land und bei Soest.