NRW: Heftige Sturmböen fordern einen Toten

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Sturm stürzt Baum auf Auto - Fahrer tot

Die heftigen Sturmböen vom Rosenmontag (4. März) entwurzelten Bäume und deckten Dächer. Im Münsterland erschlug ein Baum einen Mann.

Die heftigen Sturmböen vom Rosenmontag (4. März) entwurzelten Bäume, deckten Dächer ab und legten den Zugverkehr zeitweise lahm. Im Münsterland erschlug ein Baum einen Mann.

Zahlreiche Bäume kippten in Nordrhein-Westfalen um, als kräftige Sturmböen am Montagmorgen über das Land fegten. In Ochtrup im Münsterland stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Der 37-jährige Fahrer starb.

Auch in anderen Teilen von NRW kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen. In Lübbecke stürzte ein Arbeiter bei Reparaturen auf einem beschädigten Hallendach durch eine Lichtkuppel - fünf Meter tief. Er wurde schwer verletzt.

Sturm hob Hausdach an

In Bochum fiel ein Baum auf zwei fahrende Wagen. Die Insassen kamen mit dem Schrecken davon. In Dortmund blieb dagegen recht ruhig. Umgestürzte Bäume führten zu zwei kleineren Auffahrunfällen. Eine Person verletzte sich leicht.

Einen großen Schrecken jagte der Sturm den Bewohnern eines Hauses in Düsseldorf ein: Eine Böe hob das 60 Quadratmeter große Dach an und wehte es vom Haus.

Die stärkste Böe registrierte der Deutsche Wetterdienst in der Nähe von Paderborn. Sie erreichte ganze 99 Stundenkilometer. Bei solchen Windgeschwindigkeiten sprechen Wetterexperten bereits von einem "schweren Sturm". mit dpa-Material