Vergewaltiger mit Wolfsmaske festgenommen - Täter gesteht das Verbrechen

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Ein Mann mit Wolfsmaske hat ein elfjähriges Mädchen am helllichten Tag in München nach Polizeiangaben überfallen und vergewaltigt. Der Täter ergriff die Flucht. Foto: Wera Engelhardt/dpa

Nach der brutalen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens, hat sich die Polizei München an die Öffentlichkeit gewand. Der Täter trug eine Wolfsmaske.

Nach der brutalen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens, hat sich die Polizei München an die Öffentlichkeit gewandt. Der Täter trug eine Wolfsmaske.

  • Das Mädchen war durch den Fasangarten, eine Parkanlage in München, spaziert.
  • Täter zerrte sie in ein Gebüsch.
  • Außer der Wolfsmaske trug er weiße Latexhandschuhe.

Update, Dienstag (9. Juli), 13.13 Uhr: Wie verschiedene Medien berichten, hat der Täter ein Geständnis zur Vergewaltigung eines 11-jährigen Mädchens abgelegt. Das bestätigt demnach eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Täter selbst hat sich jedoch bislang noch nicht geäußert.

Update, Freitag (28. Juni), 11.23 Uhr: Der Täter ist unter anderem wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft und war für einige Jahre in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Zuletzt wohnte er in einer therapeutischen Wohngemeinschaft, befand sich also noch im Maßregelvollzug.

Ein Maßregelvollzug soll die sichere Unterbringung von Straftätern im Anschluss an ihre Freiheitsstrafe leisten, wenn die beispielsweise das Unrecht ihrer Straftat nicht einsehen können.

Update, Donnerstag (27. Juni), 14.19 Uhr: Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins bestätigt nun, dass die Polizei den mutmaßlichen Täter mit der Wolfsmaske festgenommen hat. Zuvor seien etliche Hinweise bei der Polizei eingegangen.

Erstmeldung, Mittwoch (26. Juni), 20.39 Uhr: In München ist ein Kind Opfer eines grauenvollen Verbrechens geworden. Das Mädchen wurde am Dienstagnachmittag (25. Juni) in einer Parkanlage unvermittelt von hinten überwältigt, in ein Gebüsch gezerrt und schwer sexuell missbraucht. Der Täter trug dabei eine Wolfsmaske.

Wolfsmaske: Polizei zeigt Vergleichsbild

Per Twitter wandte sich die Münchener Polizei jetzt an die breite Öffentlichkeit. Denn: Der Täter mit der Wolfsmaske ist flüchtig.

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Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins sprach von einer seltenen, aber sehr schwerwiegenden Tat. Landläufig werde die Tat als Vergewaltigung bezeichnet. Schwerer sexueller Missbrauch ist der juristische Ausdruck für dieselbe Tat.

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Nach der Tat vertraute sich das Mädchen seiner Mutter an. Die alarmierte daraufhin die Polizei. Zweifel an den Schilderungen des Kindes gebe es keine.

Passantinnen sahen Vergewaltigung

Demnach sieht der Täter so aus:

  • männlich, mittleren Alters
  • etwa 1,85 Meter groß
  • er trug eine wolfsähnliche Maske und weiße Latexhandschuhe
  • möglicherweise hat der Täter kurze braune Haare, die unter der Maske hervorschauten

Auch hätten sich bereits zwei Passantinnen bei der Polizei gemeldet, die die Tat gesehen hätten, berichtet Ignaz Raab, Leiter des Kommissariats 15 für Sexualdelikte. Die Zeuginnen hätten den Vorfall allerdings nicht als sexuellen Übergriff erkannt.

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Nach der Tat soll der Täter dem Mädchen noch damit gedroht haben, dass er ihren Wohnort kenne und seiner Familie etwas antun würde, wenn sie sich nicht ruhig verhalte.