Rettung in letzter Sekunde: Polizisten graben Kaninchenbabys aus

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Vier Kaninchenbabys sitzen im Sandkasten eines Spielplatzes. Polizisten haben vier Kaninchen-Babys aus ihrem eingestürzten Bau in München gerettet. Ein Kind und dessen Mutter hatten quiekende Geräusche auf einem Spielplatz gehört und über den Notruf die Polizei verständigt. Foto: -/Polizeipräsidium München/dpa

In München alarmierte eine Mutter die Polizei, als sie auf einem Spielplatz etwas quieken hörte. Tatsächlich waren dort vier Kaninchenbabys begraben.

In München alarmierte eine Mutter mit ihrem Kind die Polizei, als sie auf einem Spielplatz etwas quieken gehört haben. Tatsächlich waren dort vier Kaninchenbabys begraben.

Die aufmerksame Frau meldete sich am Donnerstagnachmittag (2. Mai) bei der Polizei, weil sie verdächtige Geräusche von einem Spielplatz wahrgenommen hatte.

Kaninchenbabys unter einer Schaukel begraben

Irgendwie kam ein Quieken her. Unter einer Schaukel wurden die Polizisten schließlich fündig: In einem eingestürzten Bau waren vier Kaninchenbabys begraben.

Auf ihrer Facebook-Seite teilt die Polizei mit, dass sie zwei der Tierbabys schnell retten konnten. Mit einer Schaufel gruben die Beamten weiter im Sand, bis sie den "kompletten, bis zu einem Meter tiefen, Kaninchenbau" vollständig ausgehoben hatten.

Hips, Hops, Taps und Tips sind im Tierheim

Zwei weitere Babys konnten so aus ihrer lebensbedrohlichen Lage gerettet werden. Die Beamten tauften die Tiere auf die Namen Hips, Hops, Taps und Tips und brachten sie in ein Tierheim, um sie dort aufpäppeln zu lassen. "Es geht ihnen gut, sie werden versorgt", sagte der Sprecher. Was mit der Hasenmama ist, wisse man leider nicht.

Es ist nicht selten, dass Tiere - ob Haustiere oder andere Exoten - in freier Wildbahn gefunden werden. Jüngst sorgte dieser Fall in England für Furore. In Dortmund hat sich das Tierheim zu einem drastischen Schritt zu Weihnachten entschieden. Es soll keine Tiere unter dem Weihnachtsbaum geben. In der Vergangenheit gab es immer wieder Ärger.