Bekannte Millionärs-Familie aus München stirbt bei Flugunglück auf Mallorca

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Über der spanischen Urlaubsinsel Mallorca sind ein Ultraleichtflugzeug und ein Hubschrauber zusammengestoßen. Foto: Tomeu Coll/dpa

Jetzt ist es bestätigt: Unter den Opfern der Helikopter-Tragödie auf Mallorca ist die bekannte Unternehmer-Familie Inselkammer aus München. Hier die Infos.

Auf der spanischen Ferieninsel Mallorca sind bei einem Zusammenstoß eines Flugzeugs und eines Hubschraubers mehrere Menschen ums Leben gekommen. Darunter auch die Münchner Unternehmer-Familie Inselkammer.

  • Auf Mallorca sind ein Hubschrauber und ein Kleinflugzeug kollidiert.
  • Das Unglück soll sich im Zentrum der Insel ereignet haben.
  • Unter den Opfern soll eine Familie sein, zu der auch zwei Kinder gehörten.

Update, Montag (26. August), 11.45 Uhr: Mittlerweile ist bestätigt, dass es sich bei den deutschen Opfern des Helikopter-Absturzes um die bekannte Münchner Unternehmer-Familie Inselkammer handelt.

Absturz auf Mallorca: Familie offenbar auf dem Weg zu Geburtstagsfeier

Sie waren mit dem Helikopter offenbar auf dem Weg zu einem Restaurant, um den 43. Geburtstag von Familienvater August Inselkammer Jr. zu feiern. Doch dazu ist es nie gekommen. Der Mann sowie seine Frau Christina und die beiden Kinder - erst 11 und 9 Jahre alt - sind durch eine Kollision mit einem Ultraleichtflugzeug ums Leben gekommen.

Das bestätigte August Inselkammers Tante Angela Inselkammer, die Vorsitzende des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, gegenüber "sueddeutsche.de" am Montagmorgen.

Die Familie Inselkammer ist in München und Umgebung bekannt, vor allem wegen der Geschäfte von Cousin Peter Inselkammer (Wirt auf dem Oktoberfest) und Onkel Franz (Chef der Brauerei Aying). Der nun verunglückte August Inselkammer war Geschäfsführer der Firma "Isartaler Holzhaus", die Fertighäuser baute.

Hubschrauber-Unglück: Deutsche unter den Opfern

Update, Montag (26. August), 6.55 Uhr: Mittlerweile steht fest, dass vier der sieben Opfer des Hubschrauber-Unglücks aus Deutschland kommen. Medienberichten zufolge soll es sich bei den Personen um eine Familie mit zwei Kindern handeln.

Offiziell bestätigt ist diese Annahme allerdings nicht. Das Auswärtige Amt bestätigte der Deutschen Presse-Agentur am Montagmorgen lediglich, dass vier Deutsche bei der tragischen Kollision auf Mallorca ums Leben gekommen sein sollen.

Die Ursache, warum es zu dem Zusammenstoß kam, ist bisher nicht geklärt.

Update, Sonntag (25. August), 19.12 Uhr: Wie die dpa meldet, könnte es sich bei den Insassen des Helikopters möglicherweise um Deutsche handeln. Das teilte das örtliche Ministerium für öffentliche Verwaltung per Twitter mit.

Hubschrauber soll einer deutschen Firma gehören

Ursprungsmeldung, Sonntag (25. August), 17.56 Uhr: Wie die Bild berichtet, soll es in der Nähe des Ortes Inca im Zentrum der auch bei deutschen Urlaubern beliebten Ferieninsel zu dem Unglück gekommen sein. Dabei seien am Sonntagmittag (25. August) sieben Menschen gestorben.

Der Hubschrauber sei im Besitz einer deutschen Firma, berichtet die Bild weiter. Diese habe auf Mallorca Rundflüge für Touristen angeboten.

Unter den Toten soll laut der Zeitung der italienische Pilot des Helikopters sein. Bei den anderen Opfern soll es sich um eine vierköpfige Familie sowie die beiden Insassen des Kleinflugzeugs handeln.