Überschwemmungen

Sturm "Dennis" wütet über England

Rettungskräfte bringen eine Frau und ihre Hunde mit einem Schlauchboot in Sicherheit. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
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Rettungskräfte bringen eine Frau und ihre Hunde mit einem Schlauchboot in Sicherheit. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
Ein halb im Wasser versunkener Krankenwagen im walisischen Nantgarw. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
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Ein halb im Wasser versunkener Krankenwagen im walisischen Nantgarw. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
Touristen in London machen trotz starkem Regen und Wind ein Selfie auf der Tower Bridge. Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa
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Touristen in London machen trotz starkem Regen und Wind ein Selfie auf der Tower Bridge. Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa
Sturm "Dennis" hat das Hochwasser-Risiko stark erhöht. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
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Sturm "Dennis" hat das Hochwasser-Risiko stark erhöht. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
Im walisischen Nantgarw sind Rettungskräfte auf einer überschwemmten Straße im Einsatz. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa
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Im walisischen Nantgarw sind Rettungskräfte auf einer überschwemmten Straße im Einsatz. Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa

Sturm und Regen ohne Ende: Am Wochenende half selbst der Regenschirm in Großbritannien nichts mehr. Das Wetter war nicht nur ungemütlich, sondern höchst gefährlich.

London/Offenbach (dpa) - Der Sturm "Dennis" hat mit etwa 600 Hochwasser-Warnungen in England einen traurigen Rekord gebrochen. Nie zuvor sind der Umweltagentur zufolge an einem einzigen Tag in dem britischen Landesteil so viele Warnungen veröffentlicht worden.

Ein Mann ertrank in einem Fluss im walisischen Ort Ystradgynlais. Die genauen Umstände waren zunächst unklar. Die Polizei geht aber nicht vom Sturm als direkte Ursache aus, wie sie später mitteilte. Bei einem weiteren Todesfall - ein Mann war an der Südostküste von einem Tanker gefallen - war der Grund ebenfalls nicht klar.

Hubschrauber und Schlauchboote retteten vor allem in Wales Menschen aus ihren gefluteten Häusern. In der Kleinstadt Pontypridd am Fluss Taff waren Autos in den Wassermassen kaum noch zu sehen.

Neben Wales und England waren Teile Schottlands betroffen. Helfer konnten in letzter Minute die Insassen eines im Wasser treibenden Fahrzeugs befreien. Viele Zugstrecken und Straßen wurden gesperrt.

Da exakt eine Woche zuvor bereits Sturm "Ciara" - in Deutschland "Sabine" genannt - für Überschwemmungen und extrem nasse Böden gesorgt hatte, befürchteten die Experten nun größere Schäden. Soldaten halfen den erschöpften Einwohnern im nordenglischen Calderdale, die noch unter den Schäden des letzten Sturms leiden.

Hunderte Flüge fielen am Wochenende wegen des Unwetters in Großbritannien aus, vor allem bei der Airline Easyjet, aber auch etliche Flüge von British Airways. Betroffen waren Zehntausende Passagiere, von denen viele wegen der Schulferien verreisen wollten. Andere Maschinen konnten nur mit großem Geschick der Piloten landen, darunter ein Etihad Airbus A380, der in London Heathrow wegen des starken Windes auf dem Rasen zum Stehen kam.

Das stürmische Wetter verzieht sich nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Deutschland. Zu Wochenbeginn kann es zwar noch starke bis stürmische Böen geben, der Wind wird aber schwächer, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt. "Ein bisschen Wind wird weiter im Spiel sein, aber es weht auf jeden Fall nicht mehr so intensiv wie am Wochenende", sagte ein Meteorologe. Nach einem milden Wochenstart wird es am Mittwoch wieder etwas kühler.

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