Sri Lanka: Fast 200 Tote bei Anschlägen - sieben Festnahmen

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Eine ältere Frau wird in der Nähe des Explosionsorts in St. Anthony's Shrine in Colombo gestützt und in Sicherheit gebracht. Foto: Eranga Jayawardena/AP/dpa

Bei Explosionen auf der Insel Sri Lanka sollen am Sonntag (21. April) mehrere Menschen getötet und rund 160 verletzt worden sein.

Bei Explosionen auf der Insel Sri Lanka sollen am Sonntag (21. April) mehr als 100 Menschen getötet und viele verletzt worden sein.

Update, Sonntag (21. April), 14.59 Uhr: Nach einer Serie von Anschlägen auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka mit mehr als 190 Toten sind sieben Verdächtige festgenommen worden. Das teilte der Minister für Wirtschaftsreformen, Harsha de Silva, am Sonntag mit und berief sich dabei auf das Verteidigungsministerium.

Regierung verhängt Ausgangssperre

Update, Sonntag (21. April), 11.30 Uhr: Nach Angaben des Navamani Newspaper soll es zwei weitere Detonationen gegeben haben. Die Regierung soll zudem eine Ausgangssperre verhängen:

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Die Hintergründe der Anschläge sind weiter unklar.

Update, Sonntag (21. April), 9.24 Uhr: Die Bundesregierung zeigt sich entsetzt über die Anschläge auf Christen während der Ostermessen auf Sri Lanka.

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Die Zahl der Toten wird mittlerweile auf mehr als 100 geschätzt.

Anschläge auf Kirchen und Hotels auf Sri Lanka

Ursprungsmeldung: Insgesamt sechs Detonationen sollen sich nahezu zeitgleich in Luxus-Hotels und Kirchen auf der Insel im Indischen Ozean ereignet haben. Unter den Toten sollen auch Ausländer sein.

Die Zahl der Toten ist derzeit noch unklar. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen aber mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen sein.

Menschen feierten Ostermesse

Die sri-lankische Armee sicherte die Orte der Explosionen in der Hauptstadt Colombo ab.

Darunter sollen auch Kirchen gewesen sein, in denen die christliche Minderheit auf Sri Lanka gerade Ostermessen gefeiert haben soll.