Pferdestute offenbar vergewaltigt - Polizei findet Gleitcreme

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Pferd, Haflinger. Foto: Roland Weihrauch dpa/lnw

Eine Pferdebesitzerin hat auf einer Weide in Korbach Verletzungen an ihrer Stute festgestellt. Ein Tierschänder hatte sich offenbar an dem Pferd vergangen.

Als eine Pferdebesitzerin am Sonntagmorgen (16. Juni) auf ihrer Weide in Korbach (Hessen) nach ihrer Stute schaut, stellt die 45-Jährige Verletzungen an dem Tier fest. Ein Tierschänder hatte sich offenbar an dem Pferd vergangen.

  • Polizei stellt auf Weide in Korbach Gleitcreme sicher.
  • Bislang ist nicht klar, ob der Tierschänder das Pferd selbst vergewaltigt hat.

Korbach: Tierschänder vergeht sich an Pferd

Die Besitzerin der Haflingerstute stellte laut Polizei Verletzungen im Genitalbereich des Pferdes fest. Die 45-jährige Halterin verständigte daraufhin umgehend ihre Tierärztin.

Anschließend rief die Frau die Polizei hinzu, da sie vermutete, dass ihre Stute von einem Tierschänder attackiert worden sei.

Vor Ort untersuchte die Polizei die Umgebung und konnte schließlich eine Tube Gleitcreme sicherstellen. Auch im Genitalbereich des Pferdes fanden die Polizisten eine Flüssigkeit. Sie wurde ebenfalls sichergestellt.

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Ob der Tierschänder mit Hilfe der Gleitcreme einen Gegenstand in die wehrlose Stute eingeführt oder, ob er sie selbst vergewaltigt hat, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Stute kommt ohne schwere Verletzungen davon

Laut Polizei hat das Pferd keine schwerwiegenden Verletzungen davongetragen. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Die Tat soll sich in der Zeit von Samstagabend (19 Uhr) und Sonntagmorgen (10 Uhr) ereignet haben. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

In Velbert in NRW ereignete sich im Mai dieses Jahres ebenfalls eine abscheuliche Tat. Dort wurde eine Jungbulle auf einer Weide gequält, kastriert und anschließend zum Sterben zurückgelassen.