Kopenhagen: Explosion vor der Steuerverwaltung - Polizei spricht von einem Angriff

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Explosion vor der Steuerverwaltung in Kopenhagen. Foto: dpa

Am Dienstagabend (6. August) ereignete sich eine schwere Explosion vor der dänischen Steuerverwaltung in Kopenhagen. Hintergründe sind noch unklar.

Gegen 22.15 Uhr gab es am Dienstagabend (6. August) in Kopenhagen einen gewaltigen Knall: Vor der dänischen Steuerverwaltung hatte es eine schwere Explosion gegeben.

  • Am Dienstagabend (6. August) ereignete sich eine Explosion vor der dänischen Steuerverwaltung.
  • Die Polizei Kopenhagen spricht von einem Angriff.

Auf den Straßen in Kopenhagen war es schon ruhig, als sich die Explosion am Dienstag zu später Stunde ereignete. Dennoch richtete die Detonation schwere Schäden bei der dänischen Steuerverwaltung an.

Bei einer Explosion in Tirol sind im September mehrere Menschen verletzt worden.

"Angriff nicht akzeptieren"

Noch in derselben Nacht hatte die Polizei in Kopenhagen die Ermittlungen aufgenommen. Sie führte eine Reihe technischer Ermittlungen durch und setze Bombenspürhunde ein.

"Den Angriff können und wollen wir nicht akzeptieren", äußerte sich der Chefinspektor der dänischen Polizei bereits zu den Vorfällen. Genauere Hintergründe seien allerdings noch unklar.

Auch in Lyon in Frankreich erreignete sich dieses Jahr bereits eine schwere Explosion in der Innenstadt. Präsident Emmanuel Macron ging ebenfalls von Angriff aus.

Steuerverwaltung ist nach der Explosion schwer beschädigt

Die Explosion richtete heftige Schäden an der Fassade des Eingangsbereichs der Steuerverwaltung an. Außerdem gingen mehrere Fenster zu Bruch.

Als sich die Explosion ereignete, war zum Glück keiner mehr im Gebäude. Verletzt hat sich offenbar niemand. Die Mitarbeiter wurden jedoch aufgefordert, am Mittwoch zu Hause zu bleiben.

Ermittlungen stehen noch am Anfang

Noch ist unklar, wer hinter dem Angriff in Kopenhagen stecken könnte. Die Ermittlungen stehen noch am Anfang.

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Die Polizei Kopenhagen sucht nun nach Zeugen. Außerdem wollen sie am Mittwochvormittag (7. August) Neuigkeiten und Hintergründe zu dem Vorfall auf einer Pressekonferenz mitteilen. mit dpa-Material