Rauchvergiftung: Sechs Verletzte in Bochumer Shisha-Bar

In einer Bochumer Shisha-Bar erlitten am Samstag (12. November) sechs Verletzte eine Rauchvergiftung.
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In einer Bochumer Shisha-Bar erlitten am Samstag (12. November) sechs Verletzte eine Rauchvergiftung.

Erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Werte sorgten am Samstagabend (12. November) für sechs Verletzte in einer Shisha-Bar. Das Lokal in Bochum musste geräumt werden.

Erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Werte sorgten am Samstagabend (10. November) für sechs Verletzte in einer Shisha-Bar im Bermudadreieck in Bochum. Das Lokal musste geräumt werden.

Der Einsatz begann gegen 22 Uhr: Eine Frau klagte vor der Gaststätte über Unwohlsein, der Rettungsdienst brachte sie in ein Bochumer Krankenhaus. Die Diagnose: eine Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung.

Bei der Befragung stellte sich heraus, dass sie vorher mit ihren drei Geschwistern in einer Shisha-Bar an der Brüderstraße war.

Gäste wollen sich nicht untersuchen lassen

Das Krankenhaus informierte die Feuerwehr, die gegen 22.50 Uhr mit 10 Transportfahrzeugen zur Shisha-Bar ausrückte. 120 Gäste mussten das Lokal verlassen, die Messungen der Feuerwehr ergaben zum Teil stark erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Werte.

Die Feuerwehr forderte alle Gäste auf, sich von den Notärzten untersuchen zu lassen. Aber nicht alle hatten Lust darauf: Einige Gäste gingen einfach nach Hause oder verließen die Absperrung.

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Vier Personen wurden aufgrund ihrer Symptome noch vor dem Lokal untersucht, zwei davon mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Polizei ermittelt wegen erhöhten Werten

Die Shisha-Bar in Bochum wurde mit einem Hochleistungslüfter belüftet, um das giftige Kohlenstoffmonoxid zu verdrängen. Gegen 3.25 Uhr waren die knapp 60 Einsatzkräfte fertig. Die Polizei ermittelt jetzt, wie es zu der erhöhten CO-Konzentration kommen konnte.