"Bis zur Unkenntlichkeit" verbrannt - Autofahrer stirbt auf Autobahn und 60 Gaffer stehen daneben

+
Tödlicher Unfall auf der A3

Rund 60 Gaffer störten auf der A3 bei Iggensbach den Einsatz nach einem tödlichen Verkehrsunfall. Die Polizei verteilte Platzverweise.

Auf der A3 bei Iggensbach kam es am vergangenen Wochenende zu einem tödlichen Autounfall. Dabei musste die Polizei 60 Gaffer zurechtweisen. Der Grund: Sie kletterten auf eine Lärmschutzwand.

Auf der Autobahn 3 bei Iggensbach in Niederbayern ist am Sonntag (3. März) ein Auto mit einem Sattelzug zusammengestoßen. Laut Angaben der Polizei starb dabei ein Mensch.

Wagen krachte ungebremst in Sattelzug - Fahrer verbrannte vor Ort

Das Auto war wohl ungebremst auf den Sattelzug aufgefahren. Anschließend fingen beide Fahrzeuge Feuer.

Der Fahrer oder die Fahrerin sei "bis zur Unkenntlichkeit" verbrannt, heißt es. Die Person wurde noch an der Unfallstelle tot aus dem Auto geborgen.

Weil das Feuer die Person derart stark verbrannt hat, können bisher keine Rückschlüsse zur Identität des Unfallopfers gemacht werden. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

60 Gaffer stören Einsatz

Wie der Deggendorfer Polizeihauptkommissar Hermann Zöttl dem "Bayerischen Rundfunk" mitteilte, wurde der Einsatz an der Unfallstelle zwischendurch von bis zu 60 Gaffern gestört. Sie kletterten zum Teil sogar auf den Lärmschutzwall, um von dort das Geschehen besser fotografieren und filmen zu können.

Es mussten sogar weitere Polizisten zur Unterstützung anrücken, teilte der Deggendorfer Polizeihauptkommissar weiter mit. Diese haben im Anschluss mehrere Platzverweise erteilt.