Die Kosten bleiben

Deutscher Hotspot statt Sylt: Mädels-Trip muss wegen Corona ausfallen

Mädelsurlaub abgesagt: Claudia Linnhoff, Jasmin Linnhoff, Sylvia Richter, Stefanie Richter und Jennifer Richter wollten eigentlich für eine Woche nach Sylt.
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Hotspot Hamm statt Mädelstrip: Die Familien Linnhoff und Richter wollten eigentlich für eine Woche nach Sylt. Der Urlaub ist storniert worden - bereits zum zweiten Mal.

Den ersten Urlaub im April mussten die Frauen aus Hamm wegen des Lockdowns verschieben, jetzt fällt wegen der hohen Corona-Zahlen auch der Nachholtermin ins Wasser. Sie sind sauer auf die Landesregierungen und die Hochzeitsgesellschaft.

Hamm - Hamm ist nach einer riesigen Hochzeit der Hotspot Deutschlands. Das macht auch den Hammer Bürgern Ärger und zwar nicht erst seitdem Risikogebiete in Deutschland zu einem Beherbergungsverbot für Urlauber führen. Den Ärger um Urlaub hat auch Jennifer Richter:  Eigentlich würde Jennifer Richter jetzt gerade mit einem Kaffee in der Hand auf der Veranda ihres Ferienhauses auf Sylt stehen und gemeinsam mit den anderen Frauen der Familie überlegen, ob es erst an den Strand oder doch zum Shoppen in die Stadt gehen soll. Eigentlich. Denn dann kam Corona*. dann

Tatsächlich sind die fünf Frauen jetzt nicht im Urlaub, sondern sitzen im Wohnzimmer der Familie in Hamm, vor ihnen ein Stapel an Rechnungen. Geld, auf dem sie wohl sitzen bleiben werden. Dem Coronavirus sei Dank - es sorgt für Kosten statt Urlaub für den Mädelstrip aus Hamm*. In Schleswig-Holstein gilt noch bis Freitag für Reisende aus einem Risikogebiet - wie eben aktuell Hamm - eine Quarantänepflicht.  - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.