Härteste Prüfung seiner Laufbahn

Zweiter „Lockdown“ des Jahres: Hosselmann-Chef will nach Schädlings-Drama Flagge zeigen

Martin Hosselmann, Geschäftsführer der Großbäckerei aus Hamm.
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Martin Hosselmann will die Kunden überzeugen, dass sein Unternehmen trotz des Schädlingsvorfalls beste Bäckerware anbietet.

Sie war eine härtere Prüfung, als es Corona war: Am vergangenen Freitag standen die Mitarbeiter der Großbäckerei Hosselmann vor unbefüllten Regalen. Es gab nichts verkaufen. Die Ursache war lange unklar.

Hamm - Am vergangenen Freitag standen nicht nur die Kunden der Großbäckerei Hosselmann vor leeren Regalen, sondern auch die Mitarbeiter selbst. Lange wurde gerätselt, was es mit den leeren Beständen auf sich hatte, es war zunächst die Rede von einem technischen Problem.

Mittlerweile ist klar, dass die vielen Hosselmann-Filialen in Nordrhein-Westfalen wegen eines Schädling-Dramas* nicht beliefert wurden. Die Stadt Hamm, in der die Bäckerei ihren Sitz hat, hatte den Stillstand in der Produktion angeordnet und damit einen viertägigen Ausnahmezustand bewirkt. Seit Dienstag kann Martin Hosselmann, Geschäftsführer der Bäckerei-Kette Hosselmann wieder durchatmen*. Er blickt auf die härteste Prüfung seiner beruflichen Laufbahn zurück. *wa.de ist Teils Ippen-Digital-Netzwerks.