Horror-Fund nach Tod eines Abtreibungsarztes - Familie findet 2.000 konservierte Föten in seinem Haus

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Föten - Nachbildung aus Plastik

Anfang September starb in den USA, ein Arzt, der Abtreibungen durchführte. Dann fand seine Familie die toten Föten. Die Zulassung hatte er längst verloren.

Anfang September starb in Illinois, USA, der ehemalige Chef-Arzt einer Frauenklinik. In seinem Haus findet seine Familie anschließend tausende konservierte Föten.

  • Über Jahrzehnte hatte der Arzt Abtreibungen an Frauen vorgenommen und scheinbar die Föten aufbewahrt.
  • Die Abtreibungen erfolgten zum Teil unter fraglichen Umständen.
  • 2016 hatte der Arzt seine Zulassung verloren.

Tote Föten bewahrte der Arzt in seinem Haus auf

Es ist ein grauenhafter Fund: Über 2.000 tote Körper von winzig kleinen, ungeborenen Babys fand die Familie des Arztes in seinem Haus. Medizinisch konserviert, hatte der inzwischen verstorbene Mann die Föten über Jahre hinweg aufbewahrt.

Laut BBC war der verstorbene Arzt in der Vergangenheit Chef einer Frauenklinik in Indiana, USA gewesen. Dort führte er regelmäßig Abtreibungen durch. 2016 verlor er jedoch seine Zulassung als Arzt. Ein Vorwurf gegen ihn lautete damals, dass er eine Abtreibung an einer 13-Jährigen nicht gemeldet haben soll.

Fötus

Fötus wird ein ungeborenes Baby etwa ab der 8 Schwangerschaftswoche genannt. Allerdings werden Babys bis zum Ende der Schwangerschaft als Föten bezeichnet. Finger und Zehen haben sich zu dem Zeitpunkt bereits angefangen zu bilden und auch die ersten Organe beginnen zu arbeiten.

Arzt stemmte sich gegen Abtreibungsgegner

Der Arzt war laut dem Bericht der BBC ein Verfechter für das Recht jeder Frau, eine Abtreibung durchführen lassen zu dürfen. In einem Interview sagte er: "Frauen werden schwanger, Männer nicht. Wir sollten es respektieren, wenn Frauen eine Entscheidung treffen, die sie für die Beste für ihr Leben halten."

Dennoch führte er die Abtreibungen mit mitunter fragwürdigen Methoden durch. Bis zuletzt soll er Abtreibungs- und Betäubungsverfahren angewandt haben, die aus den 70er und 80er Jahren stammen und längst überholt sind.

Die insgesamt 2.246 Föten aus dem Haus des Arztes wurden von der Polizei konfisziert. Die Ermittlungen zu dem Fall laufen nun.