Bayern-Präsident zu Goldsteak-Affäre: Hätte das Steak an die Wand klatschen sollen

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Angelika Warmuth

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat Frank Ribery in der Goldsteak-Affäre nun verteidigt. Er sei schlichtweg missbraucht worden.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat Frank Ribéry in der Goldsteak-Affäre verteidigt. Er sei schlichtweg missbraucht worden.

Mit einiger Verspätung hat sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der dem DFB Boykott androht, zur Goldsteak-Affäre um Frank Ribéry geäußert und ihn verteidigt. Der Bayern-Spieler habe das Steak damals nicht gegessen, sondern der Restaurant-Betreiber habe es ihm lediglich vor die Nase gesetzt. Dies erklärte er während einer Podiumsdiskussion in Bonn.

Der Fehler den er gemacht habe, sei der, dass er das "Steak nicht an die Wand geklatscht hat." Weiter heißt es, dass der Spieler sich in diesem Moment nicht bewusst war, missbraucht worden zu sein.

Hoeneß: Die Spieler heute wissen nicht mehr, was auf ihren Profilen passiere

Auf Rufe aus dem Publikum, dass Ribéry das Video damals selber geteilt habe, sagte Hoeneß lediglich, dass die Spieler heutzutage gar nicht mehr so genau wissen, was auf ihren Profilen passiere.

Die Fußballspieler von heute täten dem Bayern-Boss Leid. Alles was um sie herum geschehe, werde aufgenommen. "Sie sind völlig überfordert damit, wie über sie gerichtet wird", sagte der Bayern-Präsident. mit dpa-Material