30 Grad im Mai?

Hitze-Prognose für den Sommer – Experten warnen vor höheren Temperaturen als in den Vorjahren

Das ECMWF warnt vor einem deutlichen Temperaturanstieg im Sommer im Vergleich zu den Vorjahren. Schon im Mai sollen 30 Grad erreicht werden.

München – Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF – European Centre for Medium-Range Weather Forecasts) prognostiziert mithilfe einer Grafik einen enormen Temperaturanstieg im Sommer in Europa. Im Vergleich zu den Jahren 1993-2016 sollen die Temperaturen um 1,5 bis 2 Grad ansteigen – das angekündigte heiße Wetter im Sommer ist allerdings nicht wirklich ein Grund zur Freude.

Kommt ein Hitze-Sommer auf Europa zu?

Sowohl in Osteuropa, als auch in Deutschland, Frankreich und Spanien soll laut ECMWF der Sommer 2022 zu warm – und vor allem auch zu trocken – ausfallen. Sowohl für Juni, als auch Juli und August warnt der europäische Wetterdienst vor einem deutlichen Temperaturanstieg. Nach eher nassen Sommermonaten im Jahr 2017 und 2021 steht uns aller Voraussicht nach ein heißer und trockener Juni, Juli und August bevor. Besonders heiß und trocken waren die Sommer zuletzt 2018 und 2019.

Zu heiße Temperaturen belasten die Landwirtschaft, auch in Deutschland.

Nach einem bereits zu warmen Frühling belastet das die Forst- und Landwirtschaft noch mehr. Denn auch der Mai ist bislang deutschlandweit vergleichsweise zu warm verlaufen. Die Böden sind auf mehr Niederschlag angewiesen, als das diesen Frühling bisher der Fall war.

Hitze-Prognose: Schon der Mai knackt die 30-Grad-Marke

Im Westen Deutschlands soll schon im Mai die 30-Grad-Marke geknackt werden, wie Wetter.de berichtet. Auch in Süddeutschland sind laut Bericht hochsommerliche Temperaturen um 30 Grad im Mai zu erwarten. Diese sollen sich jedoch mit nächtlichem Bodenfrost, Unwetter und Gewittern abwechseln. Der Mai wird wettertechnisch gesehen also alles andere als langweilig. (jn)

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