41 Grad im Ruhrgebiet - Rekordverdächtige Hitze-Welle hält bis zum Wochenende

Hitze in Deutschland
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Hitze in Deutschland

Die Vorhersagen für die kommenden Tage kennen eigentlich nur ein Stichwort: Hitze! Und zwar so heftig, dass uns ein historisches Ereignis droht.

Die Vorhersagen für die kommenden Tage kennen eigentlich nur ein Stichwort: Hitze! Und zwar so heftig, dass uns ein historisches Ereignis droht.

  • Modellrechnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sagen eine erbarmungslose Hitze-Welle voraus.
  • Es werden bis zu 41 Grad in Köln und dem Ruhrgebiet erwartet.
  • Vor allem am Donnerstag könnte uns ein Hitze-Rekord so richtig ins Schwitzen bringen.

Update, Mittwoch (24. Juli), 11.13 Uhr:Langsam steigt die Temperatur immer weiter. Selbst im Schatten sind es bereits 30 Grad. Doch die Mittagshitze steht noch bevor.

Nicht mehr lange, und wir kriegen die volle Power der Rekord-Hitzewelle zu spüren. Und die wird das Ruhrgebiet voraussichtlich bis zum Wochenende fest im Griff haben. Erst am Wochenende können wir auf Abkühlung hoffen. Das dürfte auch Besucher des Juicy-Beats-Festival in Dortmund freuen - die am Freitag und Samstag unter freiem Himmel eine große Musik-Party feiern wollen.

Ursprungsmeldung: Die Wetterexperten des DWD sagen eine rekordverdächtige Hitze-Welle voraus. Die hohen Temperaturen könnten laut der Meteorologen in die Geschichtsbücher reingehen. Heißt: So heiß war es im Juli hierzulande noch nie.

Hitze knackt Rekorde

Besonders der Westen Deutschlands muss in den nächsten Tagen unter der extremen Hitze leiden. Nach den neuesten Vorhersagen könnte bereits am Mittwoch der Südwesten Deutschlands Temperaturen von 40 Grad erreichen.

Am Donnerstag kommt es laut der Prognosen dann aber erst so richtig dicke: Es droht der wohl heißesten Tag der Woche. Im Ruhrgebiet, im Raum Köln, an der Mosel und im Saarland sind 41 Grad möglich, so DWD-Sprecher Andreas Friedrich.

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Der historische Hitze-Rekord von 40,3 Grad in Kitzingen könnte jedenfalls gebrochen werden. "Wenn die Vorhersagen eintreffen, würde diese Hitze-Welle in die Geschichtsbücher eingehen", hebt Friedrich hervor. "So etwas habe ich als Meteorologe noch nicht gesehen."

Tropennächte halten uns wach

Vor allem im Ruhrgebiet könnten auch die Nächste unangenehm warm bleiben. Tropische Nächte stehen uns bevor: Die Tiefsttemperaturen in der Nacht zu Donnerstag nicht unter 25 Grad. Wegen der Wärmebelastung wird es in den kommenden Tagen immer Wetter-Warnungen geben. Warnungen der Stufe 2 werden ab einer gefühlten Temperatur von 32 Grad um 14 Uhr herausgegeben.

Die Meteorologen erwarten vier aufeinanderfolgende "Tropennächte". "Die Wärmebelastung wird extrem sein", befürchtete der DWD-Sprecher. Er zeigt sich sichtlich besorgt: "Man kann nur hoffen, dass die Modelle nicht eintreten und es zu neuen Berechnungen mit einer Vorhersage mit ein, zwei Grad weniger kommt."

Für die Menschen im Ruhrgebiet, wo es im Kreis Unna und in Dortmund zu Feldbränden kam, ist das nun schon die vierte Hitze-Welle in diesem Sommer. Das sei ungewöhnlich, heißt es beim DWD. Schon im Juni stieg das Thermometer immer wieder über einstige Rekordmarken. Insgesamt handelt es sich um den wärmsten und sonnigsten Juni seit Beginn flächendeckender Messungen. Mit dpa-Material