Unternehmen aus Herten

Zweijähriger Junge an Herta-Würstchen erstickt - noch kein Gerichtsurteil

Blick auf die Herta-Wurstwarenfabrik an der Westerholter Straße
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Blick auf die Herta-Wurstwarenfabrik an der Westerholter Straße

Wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung steht der in Herten ansässige Wurstkonzern Herta in Frankreich vor Gericht. Ein zweijähriger Junge war im Urlaub an einem Wurst-Stückchen erstickt.

In einem Gerichtsprozess um ein Kind, das im August 2014 an einem Stückchen „Knacki“-Wurst des Hertener Unternehmens Herta erstickt war, sollte eigentlich am Montag, 8. Februar, das Urteil gesprochen werden. Wie 24VEST.de* nun aber berichtet, forderte das Gericht in der südwestfranzösischen Stadt Pax stattdessen ein Gutachten an.

Herta muss sich in Frankreich seit dem 25. Januar vor Gericht verantworten. „Fahrlässige Tötung“ lautet der Vorwurf, nachdem sich der damals knapp dreijährige Lilian Lerbey im August 2014 an einem Knacki-Stückchen verschluckt* hatte und erstickt war. In dem Prozess fordert Herta Frankreich einen Freispruch. (BMH) *24VEST.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.