Oliver Kahn: Bodyguards von den Hells Angels brachten ihn in Gefahr

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Oliver Kahn hatte auf einer Veranstaltung Hells Angels als Bodyguards. Ein Fahnder befürchtete eine Gefährdung durch Bandidos. Hier die Infos.

Der frühere Nationaltorwart Oliver Kahnwurde am Freitagbend auf einer Veranstaltung von Mitgliedern der Hells Angelsals Sicherheitsdienst begleitet.

  • Oliver Kahn wurde von Hells Angels-Mitgliedern begleitet.
  • Tipico hat die Männer als Sicherheitsdienst engagiert.

Hells Angels als Bodyguards

Bei einer Veranstaltung am Freitagabend auf der Galopprennbahn Weidenpesch in Kölnwurde Oliver Kahnvon Sicherheitsleuten begleitet, die bekanntlich bei den Hells Angelsaktiv sind. Das berichtete die Bildam Donnerstagmorgen (12. September).

Die Sicherheitsleute begleiteten Kahn zu einem Werbeveranstaltungdes Wettanbieters Tipico. 7.000 Zuschauer erlebten am Freitag beim Tipico-Renntag die Galopprennen mit dem ehemaligen DFB-Kapitän. Er ist seit 2012 Markenbotschafter für den Wettanbieter.

Angeblich keine Hinweise auf Rocker-Mitgliedschaft

Tipicoengagierte die Sicherheitsleute für Kahn. Von dort hieß es, alle Sicherheitskräfte hätten den erforderlichen Sachkundenachweisvorgelegt.

Laut Tipicogab es bei der Überprüfung keine Hinweise auf eine Hells Angels-Mitgliedschaft. Laut Bildsind mindestens zwei der Security-Männer wegen Gewaltdelikten polizeibekannt und teilweise sogar vorbestraft.

Die Männer, Bedih A. (29) und Christian T. (26), sollen dem Kölner Ableger " Honorfield" angehören und wegen Körperverletzungund Bedrohungaufgefallen sein. Bedih A. war im Juni 2018 außerdem in eine Schießereivor einer Shishabar in Volkhoven verwickelt.

Bodyguards brachten Kahn in Gefahr

In letzter Zeit gab es immer wieder offene Auseinandersetzungen zwischen den Hells Angelsund den Bandidos. Ein Fahnder erklärte der Bild, dass die Rocker Kahn ohne sein Wissen in Gefahr gebracht hätten.

"Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn auch Bandidosauf der Rennbahn gewesen wären, die Hells Angelserkannt und angegriffen hätten. Kahn wäre mittendrin gewesen."

Hells Angels immer wieder im Fokus der Medien

Der Rockerclub, dem die Männer angehören, wurde vor ein paar Monaten in den Niederlanden durch ein Gerichtsurteil verboten. „Die Organisation ist eine Gefahr für die öffentliche Ordnung“, urteilte das Gericht.

In Mülheim sollen laut Medienbericht sechs Männer ein Ex-Mitglied des Rocker-Clubs und seine Frau mit einer Pistole bedrohthaben.

Auf eine Anfrage der Bildäußerte sich Oliver Kahn nicht zu den Vorkommnissen.