Gericht zwingt junge Frau zur Abtreibung - im fünften Monat

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Ein Gericht in Großbritannien hat eine geistig Behinderte zur Abtreibung gezwungen. Foto: dpa

In Großbritannien hat ein Gericht entschieden, dass eine Schwangere aufgrund ihrer geistigen Behinderung eine Abtreibung vornehmen lassen muss.

In Großbritannien hat ein Gericht entschieden, dass eine Schwangere aufgrund ihrer geistigen Behinderung eine Abtreibung ihres ungeborenes Kindes vornehmen lassen muss.

  • Eine Adoption oder die Pflege des Kindes durch die Großmutter wurde vom Gericht abgelehnt.
  • Die Abtreibung erfolgt gegen den Willen der Schwangeren.
  • Die geistig behinderte Frau ist laut Gericht mental auf dem Stand einer Neunjährigen.

Das Gerichtsurteil aus Großbritannien wird von der Kirche scharf kritisiert. Laut br24 wird die Schwangere zur Abtreibung gezwungen, obwohl sie sich das Kind wünscht. Sogar die Großmutter hat angekündigt, sich um das Baby kümmern zu wollen.

Abtreibung gegen den Willen der Schwangeren

Der zuständige Weihbischof John Sherrington beklagt laut br24, dass die Abtreibung nicht nur gegen den Willen der Frau wäre, sondern auch das Lebensrecht des ungeborenen Kindes verletze.

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Das Gericht in London argumentiert jedoch, dass die Schwangere geistig zurück geblieben sei. Zwar sei die Frau Mitte Zwanzig, doch ihr mentaler Stand sei der einer Neunjährigen. Sie wünsche sich das Baby so, wie andere Kinder sich eine Puppe wünschten.

Schwangeren droht Trauma

Eine Adoption lehnte das Gericht ebenfalls ab. Die Begründung: Das Kind wegzugeben, würde der Schwangeren ein größeres Trauma zufügen, als die Abtreibung.

Wer der Vater ist, so berichtet es br24, ist bislang unklar. Die Polizei hat Untersuchungen zu dem Fall aufgenommen.

Zuletzt kam es in den USA zu einiger Aufruhr, als das Abtreibungsgesetz in einem Bundesstaat verschärft wurde. Außerdem wird nun eine Frau angeklagt, weil sie für den Tod ihres ungeborenen Kindes verantwortlich sein soll. Ihr wurde in den Bauch geschossen.

Frauen, die sich anders als die junge Frau aus Großbritannien, gar nicht erst wünschen Schwanger zu werden, sollten bei dieser Anti-Baby-Pille aufpassen.

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Abtreibung in Deutschland

Generell gilt: Eine Abtreibung darf nur vorgenommen werden, wenn die Schwangere die gesetzlich vorgeschriebene Beratung wahrgenommen hat.

Eine Abtreibung ist dann aber auch nur erlaubt, wenn seit der Befruchtung nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

Anders verhält es sich, wenn das Leben, die körperliche oder seelische Gesundheit der Frau durch die Schwangerschaft ernstlich gefährdet ist.

Auch wenn pränataldiagnostische Untersuchungen Hinweise auf eine gesundheitliche Schädigung des Kindes geben, gelten andere Regeln für eine Abtreibung.

Ebenso gelten auch dann andere Regeln für eine Abtreibung, wenn die Schwangerschaft sehr wahrscheinlich auf einer Straftat beruht. (profamilia.de)