Greta Thunberg und Donald Trump: Nobelpreis für die eine - Amtsenthebung gegen den anderen

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Auf einen bissigen Tweet von Donald Trump hat die Klimaaktivistin Greta Thunberg auf Twitter äußerst ironisch reagiert. Hier die Infos.

Es läuft nicht gut für Donald Trump (73). Nachdem Greta Thunberg (16) gestern auf Twitter gekonnt auf einen bissigen Kommentar des Präsidenten reagierte - und ihn so mit seinen eigenen Waffen schlug - steht auch heute Fortuna wieder fest hinter Greta, während Trump der nächste harte Knochen vorgeworfen wird.

  • Spätestens seit Thunberg und Trump sich beim Klimagipfel über den Weg liefen, zeigt sich das Zerwürfnis zwischen den beiden deutlich.
  • Thunberg hatte dort eine emotionale Rede gehalten, die Trump bissig kommentierte.
  • Thunberg kontertete ihrerseits, setzte seinen Kommentar ironisch in ihre Twitter-Bio.

Greta Thunberg tritt den Mächtigen auf den Schlips

Update, Mittwoch (25. September), 9.50 Uhr: Den Zank zwischen Donald Trump und Greta Thunberg, den der Präsident gestern mit seinem stichelnden Kommentar gegen die Klimaaktivistin in eine neue Runde brachte, bekommt ungeahnt einen neuen Anstrich.

Denn während sich Greta Thunberg heute (25. September) über die Auszeichnung mit dem Right Livelihood Award, auch als "alterativer Nobelpreis" bekannt, freuen kann, dürfte Donald Trump mit einem deutlich schlechteren Gefühl in den Tag gestartet sein.

In Washington geht der Machtkampf der US-Demokraten und des Präsidenten in eine neue Runde. Am Ende könnte das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump anstehen, für das sich nun auch Nancy Pelosi (79) überraschend aussprach.

Die führende Politikerin gab sich hinsichtlich eines Amtsenthebungsverfahrens bisher zurückhaltend. Allerdings scheint der Präsident jüngst der Ukraine "unangemessene Versprechungen" gemacht zu haben - falls sie es schaffen Trumps Rivalen Joe Biden (76) vor dem nächsten Wahlkampf mit zwielichtigen Enthüllungen zu schaden.

Ursprungsmeldung, (Dienstag), 24. September: Mit einem Plakat fing alles an. Nach einer Reise über den Atlantik und Millionen Demonstranten im Rücken, kann Greta Thunberg den Mächtigen nun beim Klimagipfel in New York auf den Schlips treten.

Ihre emotionale Rede am Montag hat für Aufsehen gesorgt. Doch die Kämpferin ihrer Generation zieht damit nicht nur Anerkennung, sondern auch den Spott einiger Staatschefs auf sich.

Donald Trump twittert ironisch - die Klimaaktivistin kontert geschickt

Und mal ehrlich: Wer wäre Donald Trump, würde er dort nicht mitmischen? Er twitterte zu dem Video ihrer zeitweise wütenden Rede: "Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen."

Das war äußerst ironisch gemeint, war Thunberg zuvor noch fast in Tränen ausgebrochen. Mittlerweile scheint sie sich jedoch beruhigt zu haben - und nimmt die Attacke des US-Präsidenten mit Humor.

Denn genau sein Zitat ist nun in ihrem Twitter-Profil zu finden. Greta Thunberg, steht dort, "ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine glänzende und wunderbare Zukunft freut". Well played, Greta, well played.