Flixbus-Unglück auf der A9 - Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

Flixbus: Schwerer Busunfall auf A9Flixbus: Schwerer Busunfall auf A9 am 19.05.2019
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Flixbus: Schwerer Busunfall auf A9Flixbus: Schwerer Busunfall auf A9 am 19.05.2019

Ein Flixbus mit 74 Insassen verunglückte am Sonntag auf der A9 bei Leipzig. Mehrere Menschen wurden verletzt, eine Person getötet.

Bei einem schweren Unfall auf der A9 bei Leipzig sind am Sonntag gegen 17.30 Uhr mehrere Menschen verletzt worden. Ein Flixbus mit 74 Insassen verunglückte und kippte auf die Seite. Mindestens eine Person wurde bei dem Unfall getötet.

Update, Dienstag (21. Mai), 10.25 Uhr: Nach dem Unfall des Reisebusses ermittelt die Staatsanwaltschaft nun gegen den Flixbus-Fahrers wegen fahrlässiger Tötung. Es bestehe zumindest ein Anfangsverdacht, das der Busfahrer den Unfall fahrlässig verursacht habe, berichtet der mdr.

Update, Montag (20. Mai), 10.14 Uhr: Erste Ermittlungen der Polizei deuten wohl darauf hin, dass der Fahrer des Reisebusses eingeschlafen sein. Das sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presseagentur (dpa).

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Urspungsmeldung: Aus bisher ungeklärter Ursache kippte der Fernbus auf der A9 nahe Leipzig um. Die Autobahn ist seit dem Unfall in beide Richtungen komplett gesperrt. Zahlreiche Rettungskräfte, darunter auch ein Hubschrauber sind im Einsatz.

Flixbus: Dritter Unfall in wenigen Monaten

Im August 2018 kam ein Flixbus von der A19 in Mecklenburg-Vorpommern ab und kippte um. Viele Menschen verletzten sich damals schwer und mussten ins Krankenhaus.

Fünf Monate später verunglückte ein weiterer Flixbus, ebenfalls auf der A19. Der Bus war auf dem Weg bei Berlin nahe Rostock von der Fahrbahn abgekommen.

Trotzdem sahen Experten des ADAC damals kein Sicherheitsproblem bei Fernbussen. "Das Risiko, mit einem Reisebus zu verunglücken, ist 14 Mal geringer als mit dem eigenen Auto“, zitierte der Merkur einen Sprecher des ADAC.