"Mieser Service": Flixbus lässt deutsche Reisende einfach nachts im Ausland stehen

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FlixBus feuert Fahrer mit rechtsradikalem Tattoo. Hirschberger/dpa

Mit dem Flixbus von Italien nach Deutschland. So lautete der Plan einiger deutscher Reisenden. Der Fernbus ließ sie jedoch einfach Nachts in Italien stehen.

Mit dem Flixbus von Italien zurück nach Deutschland. So lautete der Plan einiger deutscher Reisenden. Der Fernbus ließ sie jedoch einfach Nachts in Italien stehen.

Die meisten hatten sicherlich schon einmal Probleme mit einem verspäteten Zug oder einem gestrichenen Flug. Spaß macht das nicht, ist aber ertragbar, wenn man als Kunde rechtzeitig darüber informiert wird. Genau diese Information fehlte jedoch einigen Reisenden aus Deutschland, als diese mit einem Flixbus-Fernbus die Heimreise aus Italien antreten wollten.

Mit dem Flixbus von Como nach München

Mit dem Flixbus wollten die Deutschen aus der italienischen Stadt Como zurück nach München fahren. Der gebuchte Bus sollte Mittwochnacht (1. Mai) in Italien abfahren. Doch die Fahrgäste warteten vergeblich.

Auf Twitter schreibt einer der Betroffenen, dass die Verbindung storniert wurde. Flixbus hätte jedoch vergessen, die Kunden darüber zu informieren.

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Der Ärger der Reisenden war dementsprechend groß. Gar nicht mal darüber, dass der Bus nicht fuhr - das kann vorkommen. Aber man müsse doch irgendwie, zum Beispiel über die App, über den Ausfall informiert werden. Vor allem, "wenn es eine Auslands-Verbidung ist", ärgerte sich der Twitter-Nutzer Andreas Thieme.

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Keine Information über Stonierung

"Nachts in Italien die Passagiere stehen lassen, geht gar nicht - leider Realität bei #Flixbus", schreibt der Mann weiter.

Um zu erfahren, ob der Fernbus Richtung München einfach nur Verspätung hatte oder tatsächlich ausfallen würde, mussten die Fahrgäste am Ende selbst aktiv werden. Erst nach einem Anruf bei der Hotline des Unternehmens war klar: Die Verbindung wurde storniert.

Somit mussten die Reisenden spontan und ohne Alternative die Nacht in Como verbringen. "Passagiere stehen noch immer am Bussteig. Mieser Service!", heißt es auf Twitter.

Erst kürzlich geriet Flixbus in die Kritik, weil eine Busfahrerin während der Fahrt über ihr Handy eine Serie verfolgte.