FlixBus-Eklat: Fahrer schockt Reisende mit diesem großen Nazi-Tattoo

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FlixBus feuert Fahrer mit rechtsradikalem Tattoo. Hirschberger/dpa

Weil er ein gut sichtbares Tattoo mit dem Schriftzug "Mein Kampf" trägt, wurde ein FlixBus-Fahrer aus Italien gefeuert. Jetzt mehr erfahren.

Mit einem gut sichtbaren rechtsextremen Tattoo am Arm fuhr ein FlixBus-Fahrer zwischen Frankreich und Italien. Nun zieht das Fernbus-Unternehmen die Konsequenzen.

  • Es ist nicht das erste Mal, dass FlixBus mit negativen News in den Schlagzeilen landet.
  • Am Montag verkündete das Unternehmen in München, dass der italienische Mann nicht länger für FlixBus fahren dürfte.

Weil ein FlixBus-Fahrer aus Italien ein gut erkennbares Tattoo mit dem Schriftzug "Mein Kampf" auf dem Unterarm zur Schau stellte, wurde er kurzerhand aus dem Unternehmen geworfen. "Mein Kampf" ist die ideologische Schrift von Adolf Hitler. Das Tattoo hat somit einen rechtsextremen Hintergrund.

Es ist nicht das erste Mal, dass FlixBus mit negativen News in den Schlagzeilen landet. Im Juni dieses Jahres kam es sogar zu gleich zwei Busunfällen in einer Nacht.

FlixBus hat keinen Platz für Rechtsextreme und "steht für Toleranz"

Nachdem FlixBus auf den Fahrer mit dem "Mein-Kampf-Tattoo"aufmerksam wurde, hat das Unternehmen aus Deutschland unmittelbar gehandelt. Am Montagmorgen (15. Juli) verkündete es in München, dass der italienische Mann nicht länger für FlixBus fahren dürfte. Der Grund dafür liegt in den Prinzipien des Transportanbieters.

"Als multinationales Unternehmen mit einem multinationalen Team und mit Fahrern und Fahrgästen aus den verschiedensten Ländern mit den unterschiedlichsten Hintergründen, verurteilt FlixBus Diskriminierung jeglicher jeder Art", teilte das Unternehmen mit. "FlixBus steht für Toleranz und Gleichberechtigung. Unsere Fahrer als Aushängeschild des Unternehmens nehmen hier eine Schlüsselrolle ein."

"Mein-Kampf-Tattoo" ging auf Twitter viral

Der Mann mit dem rechtsextremen Tattoo war auf einer Strecke zwischen Toulouse (Südfrankreich) und Mailand (Norditalien) unterwegs, als ein Reisender aus Frankreich auf das "Mein-Kampf-Tattoo" aufmerksam wurde.

Er stellte am Samstag (13. Juli) ein Foto des FlixBus-Fahrers und seinem Unterarm kurzerhand auf Twitter online. Dort ging der Beitrag binnen kürzester Zeit viral. Etliche Antworten auf den Tweet sammelten sich in kürzester Zeit. Auch viele deutsche Medien, unter anderem der Stern, berichteten über den Fall.

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Nach aktuellem Kenntnisstand war der Fahrer mit italienischem Pass nicht direkt bei FlixBus angestellt, sondern arbeitete für ein Partnerunternehmen aus Italien.

Neben Bussen bietet das Transportunternehmen mittlerweile auch Züge an, deren Fahrten mit besonders günstigen Preisen locken. Die sogenannten "FlixTrains" fahren von vielen Bahnhöfen Deutschlands - sogar auch von Dortmund. Mit ihnen geht es beispielsweise non-stop nach Berlin