England: Frau (60) stürzt und spießt sich mit Metallstrohhalm auf

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Sicherer als ein Metallstrohhalm: Der Plastikstrohhalm. Foto: dpa

Den Wunsch nach Plastikvermeidung hat eine Frau aus England mit dem Leben bezahlt. Sie stürzte mit dem Gesicht in einen Metallstrohhalm. Hier mehr lesen:

Den Wunsch nach Plastikvermeidung hat eine Frau aus England mit dem Leben bezahlt. Sie stürzte mit dem Gesicht in einen Metallstrohhalm.

  • Frau (60) stürzt mit Getränk in der Hand.
  • Der Metallstrohhalm bohrt sich durch ihr Auge.
  • Die Polizei in England warnt nun vor der Nutzung dieser Strohhalme.

Es gibt sie aus Metall, Glas oder Pappe: Nachhaltige Strohhalme sind im Trend. Auch eine 60-Jährige aus Dorset in England wollte offenbar Plastik sparen. Ein Metallstrohhalm kostete sie bei einem Unfall aber das Leben. Das berichtet der Telegraph.

England: Frau stürzt in der Küche mit Glas in der Hand

Sie hatte sich ein unalkoholisches Getränk in einem Einweckglas aus der Küche geholt. Durch den Metalldeckel hatte sie den Strohhalm gesteckt.

Seit bei einem schweren Reitunfall in jungen Jahren ihre Wirbelsäule verletzt wurde, hat sie mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Immer wieder kippe sie unvermittelt um, berichtet die Zeitung.

So auch diesmal. Der Metallstrohhalm bohrte sich durch ihr linkes Auge, durchbrach den Schädel und zerstörte das Stammhirn. Einen Tag später starb die Frau im Krankenhaus.

Polizei warnt vor Metallstrohhalmen

Obwohl dieser Fall laut den Ärzten äußerst unüblich sei, warnt die Polizei jetzt vor den Strohhalmen: "Wenn jemand damit stürzt und der Strohhalm in die falsche Richtung zeigt, kann das zu schweren Verletzungen führen", sagt ein Ermittler der Polizei.

Behinderte Menschen kritisieren das drohende Verbot von Plastikstrohhalmen.

In diesem Fall sei vor allem der Deckel Schuld gewesen. "Wäre er nicht gewesen, hätte sich der Strohhalm bewegt", sagt der Polizist.