Drei Menschen sterben bei Ausflug auf dem Rhein - Sechsjährige weiterhin vermisst

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30.05.2019, Frankreich, Gerstheim: Deutsche (l) und französische Polizisten besprechen sich in der Nähe des Unglücksortes eines Schlauchbootunfalls. Mindestens drei Menschen sind bei einem Bootsunglück auf dem Rhein im Elsass ums Leben gekommen. Foto: -/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

Bei einem Ausflug am Vatertag ist ein Schlauchboot in der Grenzregion Gerstheim gekentert. Drei Menschen sind dabei ums Leben gekommen.

Es sollte ein schöner Ausflug bei sonnigem Wetter werden: Mit einem Schlauchboot schippert eine kleine Reisegruppe in der deutsch-französischen Grenzregion Gerstheim über den Rhein - dann kentert das Boot. Aus dem Ausflug wird ein tödliches Drama.

  • Reisegruppe will Bootsausflug machen
  • nahe einer Schleuse kentert das Boot
  • mindestens drei Menschen kamen ums Leben

In Gerstheim (bei Freiburg) kam es am Vatertag (30. Mai) zu einem Bootsunglück auf dem Rhein im Elsass. Mindestens drei Menschen sind dabei ums Leben gekommen, darunter ein sechsjähriges Mädchen und ein Helfer.

Nach ersten Informationen kenterte das Schlauchboot mit vier Menschen am Nachmittag in der deutsch-französischen Grenzregion bei Gerstheim.

Vierköpfige Touristengruppe mit Schlauchboot auf Rhein gekentert

Das tragische Unglück soll sich nahe einer Schleuse bei der französischen Gemeinde Gerstheim ereignet haben. An Bord sollen vier Touristen gewesen sein. Medienberichten zufolge handelte es sich bei den Todesopfern um Menschen aus Deutschland und Rumänien.

An Bord des Boots seien zwei Erwachsene und zwei Kinder gewesen. Das berichtet der Sender France 3.Ein Hubschrauber hatte das sechsjährige Mädchen noch in ein Krankenhaus in Freiburg gebracht. Dort verstarb sie jedoch. Ein weiteres Mädchen wird zurzeit noch gesucht.

Mann stirbt bei Versuch zu helfen

Laut der Regionalzeitung "Dernières Nouvelles d'Alsace"sollen mehrere Menschen versucht haben, den Bootsinsassen zu helfen. Einige von ihnen seien selbst ins Wasser gesprungen. Dabei kam einer von ihnen ums Leben.

Französische und deutsche Rettungskräfte sowie Taucher suchten am frühen Donnerstagabend weiter nach dem vermissten Mädchen. Das Rheinufer wurde auf deutscher und französischer Seite abgesucht.

Mit dpa-Material