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Deutschland-Wetter: Nach Martini-Sommer jetzt die Wende - extremer Temperatursturz und DWD-Warnung

Nachdem sogenannten Martini-Sommer in Teilen Deutschlands mit viel Sonne wird es zum Start in die neue Woche ungemütlicher. Die Temperaturen sinken schon bald deutlich und der DWD hat eine Wetter-Warnung herausgegeben. Der News-Ticker.

  • Wetter in Deutschland*: Am Wochenende war es in Teilen der Bundesrepublik zunächst noch einmal sonnig und mild (siehe Update vom 15. November, 9.14 Uhr).
  • Der Sonntag beschert uns teilweise mit Temperaturen bis zu 20 Grad einen sogenannten Martini-Sommer .
  • Doch im Verlauf der neuen Woche wird es ungemütlich: Es folgt ein Temperatursturz und der Deutsche Wetterdienst spricht für einige Gebiete eine Warnung aus (siehe Update vom 16. November, 08.44 Uhr).
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Update vom 16. November 2020, 08.44 Uhr: Nach dem vielerorts sonnigen und milden Wochenende wird es zum Start in die neue Woche ungemütlicher. Am Montag wird es - abgesehen von kurzen sonnigen Abschnitten - vielfach stärker bewölkt und regnerisch. Nur im Osten bleibt es überwiegend trocken und die Sonne zeigt sich. Die Höchstwerte erreichen den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge 9 bis 15 Grad.

Außerdem wird es windig. Aus Südwest erreichen Windböen um die 55 Km/h, auf den Nordseeinseln, sowie bis ins schleswig-holsteinische Binnenland ist mit stürmischen Böen zu rechnen. Zudem warnt der DWD am Montagmorgen vor schweren Sturmböen in höheren Lagen von 800 Metern. An der Nordseeküste, auf dem Brocken sowie in den Höhenlagen der Mittelgebirge können Wind-Geschwindigkeiten von bis zu 85 Km/h erreicht werden. In exponierten Lagen muss sogar mit schweren Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern gerechnet werden.

Deutschland-Wetter: Erst Martini-Sommer, dann extremer Temperaturabsturz - München vor erstem Schnee

Update vom 15. November 2020, 13.37 Uhr: Der aktuellen Wetter-Prognose des Deutschen Wetterdienstes für die kommenden zehn Tage zufolge scheinen die Chancen auf Schnee am kommenden Wochenende weiter zu steigen. Bei stetig sinkenden Temperaturen treten demnach am Freitag Schauer auf, die teils bereits zu Graupel werden. Im Bergland kann auch Schnee oder zumindest Schneeregen fallen. In der Nacht zu Samstag sind die Schauer dann bei Temperaturen von drei bis minus drei Grad bis in tiefe Lagen mit Schnee vermischt, so der DWD.
In der Nacht zu Sonntag fallen die Temperaturen erneut und erreichen Tiefstwerte von zwei bis minus vier Grad. Auch tagsüber sind dann nur noch Höchstwerte von null bis 7 Grad zu erwarten. Besondere Vorsicht gilt dann aufgrund der Glatteisgefahr für Autofahrer.

Deutschland-Wetter: Erst Martini-Sommer, dann extremer Temperaturabsturz - München vor erstem Schnee

Update vom 15. November 2020, 9.14 Uhr: Am heutigen Sonntag wird es in weiten Teilen Deutschlands sonnig. Während die Temperaturen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) im Nord- und Südosten auf 8 bis 14 Grad klettern, könnten im Westen und der Mitte Deutschlands sogar bis zu 20 Grad erreicht werden. Der Sonntag beschert einigen Deutschen somit nahezu einen sogenannten Martini-Sommer beziehungsweise Martins-Sommer. Der Begriff beschreibt eine Schönwetterperiode gegen Ende der ersten November-Dekade, also rund um den Martins-Tag am 11. November. Die warme Luft des Martini-Sommers aus dem Mittelmeerraum. 

Wetter in Deutschland: Erster Schnee nach Temperaturzsturz?

Auch zum Start in die neue Woche bleibt es anfangs noch recht mild mit Höchstwerten um 9 bis 14 Grad am Montag und sogar bis zu 17 Grad im Westen am Mittwoch. Doch in der zweiten Wochenhälfte kühlt es den Erwartungen der Meteorologen deutlich ab. Das Wetter wird dann deutlich ungemütlicher: Tiefdruckgebiete bringen Wolken, Regen und starken Wind. Die Schneefallgrenze sinkt laut DWD-Prognose bei Temperaturen von 5 und 9 Grad auf 800 bis 700 Meter. Dann ist vielerorts Graupel zu erwarten . Andere Wetter-Portale wie weather.com erwarten sogar eine Schneefallgrenze von 500 Metern. München, das 519 Meter über dem Meeresspiegel liegt, darf sich also wappnen. So könnte etwa in den höchsten Schwarzwaldlagen oder am Alpenrand in Süddeutschland sogar Schnee fallen. Bis zum kommenden Wochenende sollen die Temperaturen weiter fallen. Spätestens dann könnte Deutschland ein Vorgeschmack auf den Winter bevorstehen.

Wetter: Kälteeinbruch kommt! DWD spricht Warnung für mehrere Regionen aus - Autofahrer müssen aufpassen

Update vom 14. November, 14.45 Uhr: Aktuell zeigt sich der Herbst in Deutschland größtenteils noch von seiner sonnigen Seite. Dass es mit den warmen Temperaturen allerdings bald vorbei sein könnte, zeigt nun eine Meldung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In Teilen Bayerns warnt der Wetterdienst vor Frost. Am Samstag (14. November) soll es ab etwa 21 Uhr eisig werden. „Vor allem in Tal- und Muldenlagen tritt leichter Frost um -1 °C auf. In Bodennähe wird leichter Frost bis -3 °C erwartet“, heißt es in der Warnung der Stufe 1, die für Oberbayern sowie die Regionen rund um Passau, Deggendorf und Cham gilt.

Eine Wetter-Warnung der Stufe 2 wurde außerdem rund um eine Stadt im Harz herausgegeben. Im Gebiet um Wernigerode in Sachsen-Anhalt werden Sturmböen erwartet. Die Warnung gilt sowohl am Samstag (14. November) als auch am Sonntag (15. November). „Es treten oberhalb 1000 m Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 km/h (18m/s, 35kn, Bft 8) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf“, heißt es in der DWD-Meldung.

Wetter-Warnungen für Deutschland: Frost in Bayern, Sturmböen in einer Region in Sachsen-Anhalt.

Wetter: „Maskierte Kaltfront“ trifft Deutschland - dahinter steckt verblüffender Effekt

Erstmeldung vom 13. November:

München - In der Coronavirus-Pandemie* wird der Gang an die frische Luft zu einem echten Segen. Und: Dieses Wochenende (14.11./15.11.) lädt im Süden der Republik hervorragend dazu ein. Laut dem Portal wetter.com wird es sonnig und mild. Zum Beispiel in Garmisch-Partenkirchen an der Grenze zu Österreich mit Temperaturen um die 14 Grad am Nachmittag und durchgehendem Sonnenschein.

In Meersburg am Bodensee ist es nicht minder sonnig, die Temperaturen klettern hier nochmal auf bis zu 12 Grad. Warum es so mild wird? Dahinter steckt laut Wetterexperten eine „maskierte Kaltfront“. Ganz vereinfacht formuliert: Speziell in dieser Jahreszeit kann es hinter einer Kältewelle auch mal wieder wärmer werden. „Normalerweise wird es, wenn eine Kaltfront durchzieht deutliche kälter“, erklärt Meteorologe Bernd Madlener von wetter.com. „Doch zu dieser Jahreszeit gibt es Situationen, da wird es hinter einer Kaltfront wärmer.“ Diesen Effekt bekommen wir am Wochenende zu spüren.

Wetter in Deutschland: Die Temperaturen fallen - es bleibt aber sonnig

In München ist es ebenfalls sonnig bei 12 bis 14 Grad. Ein Herbstspaziergang an der Isar ist also drin, um dem Corona*-Blues zu entfliehen, freilich mit dem gebotenen Abstand. Im Norden, zum Beispiel in Hamburg ist es dagegen bedeckt und wolkig - die Höchstwerte liegen aber auch hier bei 15 Grad.

Zum Wochenanfang wird es an der Nordsee und auch im Süden vereinzelt (teils stark) windig. Die Temperaturen fallen bis zum darauffolgenden Wochenende - im Norden bis zu 7 Grad. In München wird es dann bis zu 6 Grad kalt, in Garmisch-Partenkirchen sogar bis zu 2 Grad.

Wetter in Deutschland: Temperaturen konstant um die 6 Grad

Die ganze Woche bleibt es weitgehend trocken, Regenschauer sind nur vereinzelt im südlichen Baden-Württemberg zu erwarten. Der 16-Tage-Trend zeigt stagnierende Temperaturen um die 6, 7 Grad - immer wieder kommt dabei die Sonne raus. (pm) *Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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