„Die Wahrheit ist, dass ...“

Corona-Krise in Europa: Baldige Lockerungen in Spanien? - „Befreit unsere Kinder“

Die Corona-Krise hat Europa weiterhin im Griff. Frankreich verlängert die Ausgangssperre für Wochen. Einige Länder lockern nun ihre Auflagen. Alle Neuigkeiten im News-Ticker.

  • Schweden verfolgt bislang eine andere Strategie in der Corona*-Krise als die meisten europäischen Länder.
  • In einer Pressekonferenz warnt der WHO-Europe-Chef vor einer Lockerung der Anstrengungen.
  • Hier finden Sie die grundlegenden Fakten zum Coronavirus und die Corona-News aus Deutschland. Außerdem finden Sie hier aktuelle Fallzahlen in Deutschland als Karte. Derzeit gibt es die folgenden Empfehlungen zu Corona-Schutzmaßnahmen

Update vom 17. April 2020, 17 Uhr: Alle Neuigkeiten zu den Entwicklungen in Europa finden Sie in unserem neuen Ticker

Update vom 17. April 2020, 12 Uhr: Speziell im Hinblick auf Kinder werden in Spanien die Rufe nach einer Lockerung der strikten Ausgesperre immer lauter.

Kinder dürfen im Rahmen der seit mehr als einem Monat geltenden strengen Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie überhaupt nicht mehr die Häuser oder Wohnungen verlassen. Nur in Italien herrschen ähnlich rigorose Regeln. Spanischen Medienberichten zufolge denkt die Regierung in Madrid nun darüber nach, ab dem 26. April die Beschränkungen leicht abzuschwächen. So lange dauert der Alarmzustand samt der Beschränkungen noch mindestens.

Zuletzt reihte sich auch Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau in die Reihe derjenigen ein, die eine Lockerung fordern. „Befreit unsere Kinder!“, schrieb die Mutter von zwei neun und drei Jahre alten Kindern auf Facebook. Die derzeitige Situation sei untragbar. „Wenn man mit dem Hund raus darf (...), warum müssen unsere Jungen und Mädchen weiter warten?“, fragte Colau und forderte, in Absprache mit Gesundheitsexperten eine Lösung zu finden.

Update, 22.34 Uhr: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht in der Coronavirus-Krise eine Gefahr für die Europäische Union, wenn reichere Länder sich nicht solidarisch zeigen. Für Europa sei die Krise ein „Moment der Wahrheit“, sagte Macron der „Financial Times“ am Donnerstag (Online-Ausgabe). Die reicheren Länder hätten demnach eine besondere Verantwortung. „Wir brauchen Finanztransfers und Solidarität, und sei es nur, damit Europa durchhält.“

Er warnte davor, dass fehlende Solidarität den Populisten in Italien, Spanien und vielleicht Frankreich zum Sieg verhelfen könnten. Es gehe nun darum, „zu entscheiden, ob die Europäische Union ein politisches Projekt oder nur ein Marktprojekt ist. Ich denke, es ist ein politisches Projekt“, sagte er.

Gegenüber der „Financial Times“ äußerte Macron auch Zweifel an Chinas Krisenmanagement. „Es sind offentlichtlich Dinge geschehen, von denen wir nichts wissen“, sagte er. Indes stieg der Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Frankreich um 2.641 auf mehr als 108.000. Wie die Behörden mitteilten, ist die Zahl der Covid-19-Toten in Krankenhäusern auf über 11.000 gestiegen. 

Indes werden Labor-Vorwürfe gegen China lauter. Ein ZDF-Bericht äußert einen schweren Verdacht

Coronavirus in Europa: Polen Schutzmaßnahmen vorsichtig lockern

Update, 19.58 Uhr: Polen will die Schutzmaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung der Corona-Epidemie vorsichtig lockern. Ab kommendem Montag werde der Aufenthalt in Wäldern, Parks und Grünanlagen wieder erlaubt, sagte Ministerpräsident Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. „Das bringt größeren psychischen Komfort.“ Zudem dürfen sich Minderjährige ab 13 Jahren künftig wieder ohne Begleitung von Erwachsenen in der Öffentlichkeit bewegen. Auch solle in Geschäften wieder eine größere Zahl von Kunden zugelassen werden. Bislang sind nur Lebensmittelgeschäfte, Drogerien und Apotheken geöffnet. In einer weiteren Phase werde man Handwerksbetriebe und den Handel über die bisherigen Geschäfte hinaus wieder anlaufen lassen, kündigte Morawiecki an. Einen zeitlichen Horizont dafür nannte er nicht.

Coronavirus in Europa: Krise könnte Umwelt- und Klimaschutz-Maßnahmen verzögern

Update, 16.21 Uhr: Die Corona-Krise könnte einige wichtige europäische Vorhaben für Umwelt- und Klimaschutz verzögern. Darunter sind die geplanten EU-Strategien für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft und im Verkehr sowie das Recht auf Reparatur von Geräten. Dies geht aus dem Entwurf für ein geändertes Arbeitsprogramm der EU-Kommission hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die EU-Kommission überarbeitet dieses Programm derzeit, weil der Kampf gegen die Corona-Krise Vorrang hat und den Apparat der Brüsseler Behörde auslastet. Im Entwurf sind einige Projekte mit gelb markiert, die zwar für wichtig erachtet werden, aber aus Sicht der Kommission einige Wochen oder Monate Aufschub aushalten. Darunter sind Pläne für die Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ und jene für einen nachhaltigen Verkehr.

Weitere Vorhaben sind rot markiert, weil sie nicht als zeitkritisch gesehen werden. In dieser roten Kategorie findet sich zum Beispiel ein Gesetz, das Verbrauchern bei der Abfallvermeidung mehr Rechte geben soll, darunter das Recht auf Reparatur. Diese Initiative könne ohne größere Nachteile auf 2021 verschoben werden, heißt es im Entwurf.

Beim zentralen Klimaschutzvorhaben der Kommission für dieses Jahr soll es aber bleiben, nämlich bei der Prüfung und Verschärfung des Klimaziels für 2030. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen betont auch, dass sie trotz der Corona-Krise und der wirtschaftlichen Folgen an ihrem „Green Deal“ festhält.

Update, 15.02 Uhr: Die Coronakrise beschäftigt Europa auf allen Ebenen. Außerdem verschärft sie auch die bereits prekäre Lage in den griechischen Flüchtlingslagern. Diesbezüglich gibt es aus der Türkei bedenkliche Nachrichten. Provoziert Recep Tayyip eine neue Flüchtlingskrise? 

Corona in Europa: Von der Leyen räumt Fehler in EU ein - Traurige Spitzenposition

Update, 13.30 Uhr: Die Zahl der Corona-Toten in Europa ist auf über 90.000 gestiegen: Wie eine AFP-Zählung vom Donnerstag (16. April) ergab, entfallen damit mehr als 65 Prozent der weltweit offiziell bestätigten Todesfälle auf Europa. Mit 90.180 Corona-Toten und 1.047.279 Infektionsfällen ist Europa der am stärksten von der Pandemie betroffene Kontinent. Weltweit starben insgesamt 137.499 Menschen an den Folgen des Coronavirus. 2.083.551 infizierten sich. Die Zählung beruht auf Daten von nationalen Behörden und der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Coronavirus in Europa: WHO hält kommende Wochen für ausschlaggebend - „Gibt keinen schnellen Weg“

Update, 11.55 Uhr: Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hält die kommenden Wochen für ausschlaggebend für den Kampf gegen das Coronavirus. „Die nächsten wenigen Wochen werden entscheidend für Europa“, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Während die europäische Region kurz vor der Marke von einer Million bestätigten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 stehe, gebe es positive Anzeichen aus einer Reihe von stark betroffenen Ländern. Darunter seien Spanien, Italien, Deutschland und die Schweiz.

Man müsse sich jedoch klarmachen, dass es keinen schnellen Sieg über Covid-19 geben werde, so Kluge weiter. „Machen Sie keinen Fehler: Trotz des Frühlingswetters befinden wir uns weiter mitten in einem Sturm.“ Während mancherorts die Zahl der Neuinfektionen sinke, stehe anderen Ländern das volle Ausmaß der Corona-Krise noch bevor.

Die Regierungen, Gesundheitsbehörden und die WHO Europa müssten Antworten darauf finden, wann, inwiefern und unter welchen Bedingungen eine sichere und schrittweise Änderung der Maßnahmen in Betracht gezogen werden könne. Kluge machte aber auch klar: „Es gibt keinen schnellen Weg zurück zum Normalzustand.“

Coronavirus in Europa: Von der Leyen räumt Fehler innerhalb der EU ein - und spricht Warnung aus

Update, 16. April, 10.20 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat davor gewarnt, die Europäische Union in der Corona-Krise schlecht zu reden. Zwar sei anfangs niemand auf die Pandemie vorbereitet gewesen und gerade Italien hätte mehr geholfen werden müssen, sagte von der Leyen am Donnerstag (16. April) im Europaparlament in Brüssel. Dafür entschuldige sich Europa als Ganzes und habe erkannt, dass man sich gegenseitig schützen müsse.

„Und die Wahrheit ist, dass Europa in der Welt nun zum stark pochenden Herz der Solidarität geworden ist“, so von der Leyen weiter. Inzwischen unterstützen sich die Staaten gegenseitig mit medizinischem Personal und Gerät. 

Corona in Europa: Von der Leyen nennt drei Bedingungen für Shutdown-Exit

Update vom 15. April, 11.42 Uhr: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen wird Mittwochmittag ihre Exit-Vorschläge aus den Corona-Auflagen vorlegen. In einer zuvor veröffentlichten gemeinsamen Empfehlung mit EU-Ratschef Charles Michel teilte sie nun mit, die 27 EU-Mitgliedsländer sollten zusammen Kriterien für die Lockerung der Beschränkungen für Bürger und Wirtschaft festlegen. Ohne Abstimmung bestehe das Risiko negativer Auswirkungen auf andere EU-Staaten und politischer Konflikte. 

„Respekt und Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten bleiben essentiell“, heißt es in dem Papier. In ihm ist die Rede von drei wesentlichen Voraussetzungen für den Beginn der Öffnung: eine spürbare Verlangsamung der Ausbreitung des Virus, ausreichende Kapazitäten im Gesundheitswesen - also genügend Krankenhaus- und Intensivbetten - und die Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus wirksam zu überwachen, zum Beispiel mit groß angelegten Testreihen.

Corona in Europa: Frankreich verlängert Ausgangssperre - Dänemark öffnet Kindergärten und Schulen wieder

Update vom 15. April: Während in Deutschland noch über den Zeitpunkt zur Wiedereröffnung der Schulen debattiert wird, wagt sich Dänemark am heutigen Mittwoch mit der Öffnung seiner Schul- und Tageseinrichtungen für jüngere Kinder an eine erste vorsichtige Lockerung seiner Corona-Maßnahmen. Es öffnen neben Kinderkrippen und Kindergärten auch die Schulen für die Schüler bis zur fünften Klasse wieder.

Dänemark hatte besonders früh mit strikten Maßnahmen auf die ersten bestätigten Infektionsfälle im Land reagiert. Die Regierung der Ministerpräsidentin Mette Frederiksen hatte am 14. März unter anderem die Grenzen geschlossen, darunter bis auf Weiteres auch diejenige zu Deutschland. Auch Restaurants, Cafés, Kneipen sowie Theater und weitere Freizeiteinrichtungen sind seit Wochen dicht. All diese Maßnahmen hatte Frederiksen vor knapp einer Woche bis zum 10. Mai verlängert. Versammlungen mit mehr als zehn Personen sind damit weiter verboten, Großveranstaltungen bis Ende August untersagt.

Eine deutsche Reporterin begleitete indes eine Corona-Hilfsaktion in Kolumbien - und erlebte einen dramatischen Flug.

Corona in Europa: Frankreich verlängert Ausgangssperre - Lockerungen in Italien

Update vom 14. April 2020, 21.23 Uhr: Am Dienstag gab es in Sachen Corona Neuigkeiten in weiteren europäischen Ländern. So stellte etwa Tschechien einen konkreten Exit-Plan vor. Das Land will die aktuellen Beschränkungen bis zum 8. Juni schrittweise abbauen und zur Normalität zurückkehren (siehe Update um 14.15 Uhr)

Änderungen gab es am Dienstag auch in Island, wo ebenfalls erste Corona-Lockerungen angekündigt wurden. Schulen, Museen und Friseure sollen dann wieder öffnen können, Nachtclubs, Bars, Fitnessstudios und Schwimmbäder jedoch noch nicht.

Update vom 14. April 2020, 14.15 Uhr:  Einige Länder Europas folgen dem Vorgehen der Österreicher und lockern allmählich die Verordnungen zur Eindämmungen des Coronavirus*.

In Dänemark sollen die Kleinsten wieder an den Alltag gewöhnt werden: Kindergärten und Grundschulen öffnen ab Mittwoch wieder. Die älteren Schüler der Mittel- sowie der Oberstufe müssen noch bis zum 11. Mai warten, um wie gewohnt am Unterricht teilzunehmen. Trotzdem bleiben im Königreich alle gastronomischen Betriebe sowie Friseure, Einkaufszentren und Diskotheken geschlossen. Mehr als zehn Personen dürfen sich zudem weiterhin nicht versammeln.

Das nördlichste deutsche Nachbarland zählt bislang knapp 6500 registrierte Infektionen, 285 Menschen verstarben.

Coronavirus in Europa: Erste Lockerungen in Europa - selbst im Krisenzentrum Italien

In Tschechien ist man noch streng und lockert wenig. Jedoch kündigte Gesundheitsminister Adam Vojtech in der vergangenen Woche an, eine „kontrollierte und schrittweise Wiederaufnahme des normalen Lebens“ einzuleiten. Die Regierung lockerte bereits wenige Auflagen, so durften einige Fachgeschäfte öffnen. Beim Sport entfällt nun die Pficht zum Tragen einer Schutzmaske.

Im ganzen Land gibt es nun etwas mehr als 6000 bestätigte Fälle, 527 Personen verstarben an den Folgen des Coronavirus*.

Im schwer betroffenen Spanien ist das Leben zwar weitestgehend ausgebremst, doch einige Fabriken und Bauunternehmen nahmen am Montag die Arbeit wieder auf. 

Der europäische Krisenherd Italien erließ ebenfalls leichte Lockerungen. Erste Buchhandlungen und Wäschereien wurden am Dienstag geöffnet. Hauptsächlich wurde dabei jedoch getestet, ob Abstandsregeln in den Geschäften eingehalten werden können. Die Ausgangssperre hier gilt noch bis zum 3. Mai.

Coronavirus in Europa: Einreisesperren bleiben bestehen - Maas für Tracking-App

Update vom 14. April 2020, 7.30 Uhr: Wie bereits am Montagabend bekannt wurde, verlängert die französische Regierung die im Land geltende Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie* bis zum 11. Mai. Wie Präsident Emmanuel Macron in seiner Fernsehansprache ebenfalls verkündete, würden Lockerungen der Maßnahmen anschließend schrittweise erfolgen. Zudem forderte er die Franzosen auf, sich weiterhin „verantwortungsvoll“ an die Regeln zu halten, damit die Ausbreitung des Virus definitiv langsamer werde. 

Macron kündigte an, dass ab 11. Mai eine „neue Phase“ mit ersten Lockerungen beginnen werde. Kitas und Schulen sollen dann schrittweise wieder öffnen, der Lehrbetrieb an den Universitäten jedoch nicht vor dem Sommer wieder losgehen. Auch Restaurants, Bars, Kinos und Theater bleiben nach dem 11. Mai geschlossen. Ebenso würden die Einreisesperren für Nicht-EU-Länder „bis auf Weiteres“ bestehen bleiben.

Unterdessen plädierte in Deutschland Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) für eine gesamteuropäische Tracking-App. Eine solche freiwillige Tracking-App werde bei der schrittweisen Lockerung der Corona-Maßnahmen* eine wichtige Rolle spielen, sagte der Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Technik könne helfen, „Kontaktpersonen in Sekunden zu benachrichtigen und Infektionsketten zu unterbrechen“. 

Wichtig sei dem Außenminister zufolge, dass wir nicht bei einem Flickenteppich aus 27 Corona-Apps und 27 Datenschutzgremien landeten, sondern möglicht abgestimmt vorgingen. „Damit leisten wir auch einen Beitrag, Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen in der EU schnell und dauerhaft wieder abzubauen“, betonte Maas weiter.

Coronavirus in Europa: Frankreich verlängert Ausgangssperre bis 11. Mai

Update 20.50 Uhr: Die Ausgangssperre in Frankreich wird bis zum 11. Mai verlängert. Das gab Staatspräsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache. Die Regelungen gelten bereits seit dem 17. März und wurden bereits einmal verlängert. Die Französinnen und Franzosen dürfen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge, Gassigehen oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt. In Frankreich sind fast 15.000 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben. 

Update, 14.41 Uhr: Auf Twitter vermeldete EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, dass auch ein Mitarbeiter der EU-Kommission an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung verstorben ist:

Sie sprach der Familie ihr Beileid aus. Die verstorbene Person war demnach Mitarbeiter der ERCEA, des europäischen Forschungsrats. 

Update vom 13. April, 09.40 Uhr: 14.493 Tote vermeldet die Johns-Hopkins-Universität inzwischen für Frankreich, 19.899 für Italien und 17.209 für Spanien.

In Frankreich waren für Paris und andere Städte und Regionen die Maßnahmen vor dem Osterwochenende nochmals verstärkt worden. Mit Spannung erwartet Frankreich eine Fernsehansprache von Präsident Emmanuel Macron, heute Abend um 10 Uhr. Es wird bereits spekuliert, dass die Maßnahmen bos 10. Mai verlängert werden könnten.

Andrea Bocelli bei Gesangsübungen vor seinem Konzert im Mailänder Dom

In Mailand, der Hauptstadt der am härtesten betroffenen Region Lombardei in Italien, hatte der Opernsänger Andrea Bocelli gestern ein Konzert vor leeren Bänken gegeben. Seine Lieder seien ein Gebet für die Menschen in der Krise und für ein Umdenken nach der Krise gewesen, so Bocelli.

Unterdessen zeigt eine Studie aus Belgien und den Niederlanden neue Details zum Mindestabstand beim Joggen und Radfahren

Frankreich bestätigt leicht rückläufigte Zahlen

Update vom 12. April, 20.50 Uhr: Weit mehr als 14.000 Menschen sind in Frankreich bisher in Folge von Covid-19 gestorben. Insgesamt seien aufgrund des neuartigen Coronavirus seit Anfang März 14.393 Menschen in Krankenhäusern sowie Pflege- und Altersheimen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mit. Am vierten Tag in Folge ist die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, leicht rückläufig. Es habe dort 220 Aufnahmen und 255 Entlassungen gegeben, es gebe also einen kleinen Rückgang von 35. Innerhalb von 24 Stunden sind in Krankenhäusern 315 Menschen gestorben - das sind etwas weniger als am Vortag. 

Frankreich weiterhin hart von Coronavirus getroffen

„Diese Daten bestätigen, dass die Epidemie in unserem Land in dynamischer Weise weitergeht und es weiterhin hart trifft“, so das Gesundheitsministerium. Man beobachte den Beginn „eines sehr hohen Plateaus“, müsse aber wachsam bleiben, denn die Krankenhäuser und Intensivstationen versorgten eine sehr hohe Zahl von Patienten. Allerdings zeigten dieEindämmungsmaßnahmen erste Wirkung. „Wir dürfen in unseren Bemühungen nicht nachlassen“, warnte das Ministerium.

Frankreich zählt allein in den Alters- und Pflegeheimen mindestens 5.140 Corona-Tote, das ist mehr als ein Drittel aller Todesfälle in dem Land. Den Behörden zufolge sind 24 Prozent der Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen jünger als 60 Jahre alt. Mehr als 27.186 Menschen haben seit Beginn der Coronavirus-Epidemie geheilt das Krankenhaus verlassen - dazu müssen Zehntausende hinzugerechnet werden, die ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund geworden sind.

Coronavirus in Europa: Präsident Macron wird in Frankreich erneute TV-Ansprache halten

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird am Ostermontag um 20 Uhr erneut eine Rede an die Nation halten. In seiner vierten Fernsehansprache zur Corona-Krise will der Staatschef die weiteren Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 erläutern. Dazu gehört auch eine nochmalige Verlängerung der Ausgangssperre womöglich über den 10. Mai hinaus, die in Frankreich seit rund vier Wochen gilt.

Zum vierten Mal während der Corona-Krise in Frankreich will Emmanuel Macron eine TV-Ansprache halten.

Coronavirus in Europa: Todeszahlen in Spanien steigen wieder deutlich

Update vom 12. April, 13.15 Uhr: Bei den Corona-Zahlen muss Spanien am Ostersonntag einen Rückschlag hinnehmen. Nachdem die Zahl der Todesopfer nun drei Tage lang eine rückläufige Tendenz hatte, stieg die Zahl der Todesopfer jetzt wieder deutlicher. In 24 Stunden verstarben in Spanien 619 Personen am Coronavirus, berichtet das spanische Gesundheitsministerium. Am Samstag war mit 510 Toten die niedrigste Zahl an Todesopfern an einem Tag seit knapp drei Wochen vermeldet worden.

Dafür blieb die Zuwachsrate bei Neu-Infektionen weiter vergleichsweise niedrig. Innerhalb von 24 Stunden seien knapp 4200 neue Fälle registriert worden, eine Zunahme um knapp 2,6 Prozent auf insgesamt 166 000, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Vor zwei Wochen lag die Rate teilweise bei fast 20 Prozent.

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind in dem Land aktuell 166.019 Personen mit dem Virus infiziert, 16.972 Menschen starben an den Folgen der Erkrankung. 62.391 Personen sind nach einer Infektion wieder genesen. 

Die Todesfälle aufgrund des Coronavirus bleiben in Spanien hoch.

Coronavirus in Europa: Von der Leyen sieht lange Einschränkungen für Ältere - Impfstoff Ende des Jahres?

Update vom 12. April, 12.25 Uhr: Wie geht es für Deutschland und Europa nach der Corona-Krise weiter? Geht es nach Ursula von der Leyen, EU-Kommissions-Präsidentin, muss vor allem eine Bevölkerungsgruppe vorerst weiter mit Einschränkungen rechnen. Wie die 61-Jährige im Gespräch mit Bild erklärt, sollen die getroffenen Maßnahmen zunächst in den kommenden Tagen Schritt für Schritt gelockert werden. 

„Wir nennen kein Datum, weil die Mitgliedsstaaten in ganz unterschiedlichen Stadien der Pandemie sind und jedes Land selbst entscheidet“, so von der Leyen. Demnach müssen jedoch vor allem Senioren vorerst mit Einschränkungen weiterleben. 

„Ohne Impfstoff müssen die Kontakte der Senioren so weit es geht eingeschränkt bleiben. Ich weiß, das ist schwer und die Einsamkeit drückt. Aber es geht um Leben - nicht nur unser eigenes. Wir müssen diszipliniert bleiben und sehr geduldig sein“, erklärt von der Leyen in dem Gespräch. 

Corona-Impfstoff Ende des Jahres?

Schulen und Kindertagesstätten könnten indes schon vorher wieder öffnen, denkt die Kommissionspräsidentin: „Kinder und Jugendliche werden früher mehr Bewegungsfreiheit haben als alte Menschen und Leute mit Vorerkrankungen.“

In der kommenden Woche will von der Leyen die Leitlinien und Empfehlungen der EU-Kommission für eine Exit-Strategie aus den Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus vorstellen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hofft zudem, dass gegen Ende des Jahres ein Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt sein könnte. Ihrer Ansicht nach sitzen zwei der vielversprechendsten Forscherteams in Europa. „Sie planen, schon bald mit den klinischen Tests zu beginnen“, sagte von der Leyen der „Bild am Sonntag“.

Coronavirus in Europa: 19-Jähriger stirbt bei Verfolungsjagd 

Update vom 11. April,  22.55 Uhr: Der Tod eines 19-Jährigen bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat in Belgien trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen Unruhen ausgelöst. Die Polizei nahm bei den Vorfällen in der Gemeinde Anderlecht in der Region Brüssel-Hauptstadt bis zum Abend 43 Menschen fest, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete.

Trotz Versammlungsverbots waren im Laufe des Tages an mehreren Orten in Anderlecht aufgebrachte Menschen zusammengekommen. Als die Polizei versuchte, die Ansammlungen aufzulösen, eskalierte die Situation Belga zufolge. Die Beamten seien zum Teil mit Steinen beworfen worden. Der Sender RTBF schrieb von „extremen Spannungen“. Auf Videos sei zu sehen, wie ein Mann mit einer Waffe, die er offenbar von einem Polizisten gestohlen habe, in die Luft schießt. Mittlerweile sei die Situation unter Kontrolle, schrieb Belga unter Berufung auf die Polizei.

Der 19-Jährige war am Vorabend mit einem Motorroller vor einer Polizeistreife geflohen und schließlich mit einem Polizeiwagen zusammengestoßen. Dabei kam er ums Leben.

Update um 22.30 Uhr:

In Bulgaren sind die Menschen ab Sonntag dazu verpflichtet,

Mund und Nase in der Öffentlichkeit zu bedecken

. Dies ordnete die Regierung in Sofia eine Woche vor den orthodoxen Osterfeierlichkeiten an. Die Regelung zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie solle bis zum 26. April gelten. In Bulgarien sind die Kirchen im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern noch geöffnet. Allerdings hat die Regierung die Menschen aufgerufen, zu Hause zu beten.

Da Atemmasken wie in anderen Ländern Mangelware seien, werde es keine Bußgelder geben, sollten Menschen ohne eine Maske in der Öffentlichkeit angetroffen werden, erklärte Ministerpräsident Boiko Borissow. Allerdings würden sie angewiesen, Mund und Nase dann beispielsweise mit Schals zu bedecken.

Coronavrus in Frankreich: Positive Entwicklung bei Zahl der Patienten auf Intensivstationen

Update um 20.25 Uhr: Aus Frankreich erreichen uns positive Nachrichten. Die Zahl der auf der Intensivstation behandelten Covid-19-Patienten ist den dritten Tag in Folge rückläufig. Laut Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon befänden sich derzeit 6883 Menschen auf einer Intensivstation. Am Freitag waren es noch 121 mehr.

Zurückgegangen ist auch die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden. In Krankenhäusern seien 353 Menschen an den Folgen der Lungenkrankheit verstorben, in Alten- und Pflegeheimen 290. Damit beträgt die Zahl der Verstorbenen seit Ausbruch der Pandemie den offiziellen Angaben nach 13.832.

Salomon warnte allerdings: „Es ist viel zu früh und unvernünftig, Vorhersagen über die Zukunft zu treffen.“ Die Zeit für eine Lockerung der strengen Ausgangsbeschränkungen sei noch nicht gekommen, es gehe vielmehr um die strikte Einhaltung von Eindämmung, Barrieremaßnahmen und sozialer Distanz. „Der Druck im Krankenhaus ist nach wie vor sehr hoch.“ Es falle ihm auf, dass die Menschen die physische Distanz nicht immer einhielten.

Update um 15.37 Uhr: In Schweden sind mittlerweile mehr als 10.000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Das geht aus am Samstagmittag veröffentlichten Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde hervor. 887 Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind in dem skandinavischen EU-Land demnach bislang gestorben, darunter mehr als 500 allein in der Region rund um die Hauptstadt Stockholm.

Coronavirus in Skandinavien: Schweden mit den meisten Infektions- und Todesfällen

Damit hat Schweden in Skandinavien bisher die meisten Infektions- und Todesfälle zu verzeichnen - allerdings ist das Land gemessen an seiner Bevölkerungszahl von rund 10,3 Millionen Einwohner auch das mit Abstand größte der Region. Im Gegensatz zu den Nachbarländern verfolgt die schwedische Regierung eine weitaus freizügigere Strategie im Kampf gegen die Ausbreitung desVirus Sars-CoV-2: Die Schweden dürfen weiter in Restaurants und Cafés gehen, auch Schulen und Kindergärten sind nach wie vor offen. Öffentliche Versammlungen sind erst ab mehr als 50 Personen untersagt.

In Dänemark, wo etwa 5,8 Millionen Menschen leben, wurden bis Samstag rund 6000 Infektionsfälle und 260 Tote gemeldet, hinzu kommen insgesamt knapp 200 Infektionen auf den zum dänischen Königreich zählenden Färöer-Inseln sowie Grönland. In Norwegen mit seinen 5,4 Millionen Einwohnern wurde Sars-CoV-2 bislang rund 6300 Mal nachgewiesen, hier gab es bislang 114 Covid-19-Todesopfer, das ähnlich bevölkerungsreiche Finnland steht bei rund 2600 Infektionen und 42 Toten. Auf der Nordatlantik-Insel Island gibt es bislang knapp 1700 Infektions- und sieben Todesfälle von Menschen mit Covid-19-Erkrankung.

Coronavirus/Europa: Spanien meldet niedrigste Totenzahl seit über drei Wochen

Update um 12.52 Uhr: In Spanien scheint sich die Lagen tatsächlich langsam aber sicher zu entspannen. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie melden die Iberer nämlich weitere Erfolge. 

Mit 510 neuen Todesfällen innerhalb der letzten 24 Stunden wurde am Samstag der niedrigste offizielle Wert seit dem 23. März registriert. Die Gesamtzahl belaufe sich nun auf rund 16.353, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Am Vortag waren noch 605 und am Donnerstag 683 Tote gezählt worden. Der traurige Rekord lag am 2. April bei 950 neuen Todesfällen binnen 24 Stunden.

Die Zuwachsraten bei den Neuansteckungen bleiben seit Tagen vergleichsweise niedrig. Die Zahl der Infektionen sei um weniger als 5000 oder etwa drei Prozent auf rund 162.000 gestiegen, hieß es in der täglichen Bilanz des Ministeriums. Gleichzeitig habe sich die Zahl der Corona-Infizierten, die als genesen gelten, auf fast 60.000 erhöht.

Coronavirus in Europa: Irland verlängert Ausgangsbeschränkung - 7000 Menschen positiv getestet

Update um 12.41 Uhr: Die Regierung in Irland hat die Beschränkungen der Bewegungsfreiheit in dem Land wegen der Corona-Pandemie bis zum 5. Mai verlängert. Das teilte der irische Premierminister Leo Varadkar am Freitagabend mit. 

„Ich weiß, dass viele von uns wissen wollen, wann die Normalität zurückkehrt und das Leben wieder so wird, wie es war“, sagte Varadkar bei einer Pressekonferenz. „Die Wahrheit ist, dass niemand mit Sicherheit sagen kann, wann das sein wird oder wie sich unsere Leben verändern haben werden, wenn es soweit ist“, so der Regierungschef.

In Irland gelten seit dem 27. März strenge Auflagen für die Bewegungsfreiheit, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Außer zum Einkaufen, Sport treiben und Arbeiten dürfen die Menschen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen.

Bis Freitag wurden in dem Land 263 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 registriert. Mehr als 7000 Menschen wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet.

Coronavirus in Frankreich: Marcon hält am Montag eine Rede - Was wird er verkünden?

Update 11. April, 12.00 Uhr: Frankreich leidet unter der Coronavirus-Pandemie. Inzwischen scheint die Lage unter Kontrolle. Am Montag will Präsident Emmanuel Macron eine mit Spannung erwartete Rede halten. Alle Infos über die Corona-Krise in Frankreich erfahren Sie in unserem News-Ticker.

Update 10. April 19.35 Uhr: Laut einer Hochrechnung dürften Spanien, Italien und Spanien die Höhepunkt der Corona-Krise hinter sich haben. Forscher des Institute for Health and Evaluation, der University of Washington in Seattle, berechneten nun für mehrere Staaten, wie es weitergehen könnte und stellten Todesprognosen auf. In Deutschland und Großbritannien stehen die Spitzenwerte der täglichen Todesfälle jedoch kurz bevor. 

Update vom 10. April, 15.30 Uhr: 50 Besatzungsmitglieder des französischen Flugzeugträgers "Charles de Gaulle" sind positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Drei von ihnen seien "vorsichtshalber" in ein Krankenhaus der südfranzösischen Hafenstadt Toulon gebracht worden, teilte das Verteidigungsministerium in Paris am Freitag mit. Es sei zunächst aber "keine Verschlechterung des Gesundheitszustands der Seeleute an Bord", festgestellt worden. Wie das Virus auf das Schiff gelangte, ist noch unklar.

Der Flugzeugträger stand seit Mittwoch unter Corona-Verdacht, nachdem bei Dutzenden Seeleuten Symptome aufgetreten waren. Die Besatzung bestand zuletzt aus knapp 1800 Männern und Frauen.

"Die Ergebnisse der 66 vorgenommenen Tests ergaben, dass es 50 Fälle von Covid-19 an Bord der 'Charles de Gaulle' gab", teilte das Verteidigungsministerium nun mit. Alle Besatzungsmitglieder tragen den Angaben zufolge ab sofort Schutzmasken.

Die "Charles de Gaulle" war zuletzt im Atlantik unterwegs. Die ursprünglich erst für den 23. April geplante Rückkehr in den Hafen von Toulon wurde nach Angaben des Verteidigungsministeriums vorgezogen. Das Flaggschiff der französischen Marine mit gut 20 Kampf- und Aufklärungsflugzeugen an Bord hatte zuletzt die internationale Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt.

Coronavirus in Europa: 157.000 Spanier infiziert - dennoch gibt es gute Nachrichten

Update vom 10. April, 13.15 Uhr: Gute Nachrichten im Zusammenhang mit der Corona-Krise in Europa kommen am Freitag aus Spanien. Dort wurde die niedrigste Zahl neuer Todesfälle seit dem 24. März verzeichnet. 605 Menschen seien innerhalb von 24 Stunden an den Folgen von Covid-19 verstorben. Fast 80 Menschen weniger als am Vortag.

Die Zahl der Todesopfer in Spanien steigt damit auf 15.800. Insgesamt haben sich ca. 157.000 Menschen in Spanien mitSars-CoV-2 infiziert. Ebenfalls innerhalb von 24 Stunden wurden auch 3500 Neu-Genese erfasst. In der Provinz La Rioja wurden erstmals seit Beginn der Krise mehr entlassene Patienten als Neuansteckungen registriert. 

Todesrate in sieben europäischen Staaten durch Covid-19 erhöht - Höhepunkt noch nicht erreicht

Update, 21.34 Uhr: Einem Projekt namens „Euromomo“ zufolge ist die Todesrate in europäischen Staaten angestiegen. Das Projekt erfasst insgesamt für 24 Staaten in Europa wochenweise, ob es mehr Todesfälle gibt, als eigentlich zu erwarten wären. 

In der Gesamtstatistik ist nun, wie auf der Website zu sehen ist, ein deutlicher Ausschlag zu erkennen - der höchstwahrscheinlich auf das Coronavirus Sars-CoV-2 zurückgeht. Demnach sind nach durchschnittlichen normalen 60.000 Toten in den meldenden Staaten in der Kalenderwoche 14 nun im Schnitt knapp 70.000 Menschen gestorben. 

„Schätzungen des "Euromomo"-Netzwerks zeigen einen starken Anstieg der Gesamtmortalität in den teilnehmenden europäischen Ländern im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie", schreiben die Forscher, wie der „Spiegel“ berichtet.

So gehe der Anstieg auf die vier europäischen Staaten zurück, die schwer von der Corona-Pandemie betroffen sind: Italien, Frankreich, Spanien, England. In allen vier Staaten sind durch Covid-19 so viele Menschen verstorben, wie zu keinem anderen Zeitpunkt. Aber auch in der Schweiz sei die Sterberate erhöht. Und auch in Belgien und Portugal ist die Todesrate laut Statistik zumindest leicht erhöht.

Diese Statistik zeigt, dass die Pandemie durchaus in betroffenen Ländern zu einer deutlich steigenden Todesrate führt und nicht mit einer normalen Grippewelle zu vergleichen ist. 

Indes trifft das Coronavirus eine Metropole in Ecuador extrem. Leichen liegen dort tagelang auf der Straße.

Update, 18.30 Uhr: Polens Regierung hat am Donnerstag die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verlängert. Nach Angaben von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bleiben die Grenzen bis zum 3. Mai für Ausländer geschlossen. Alle Geschäfte - mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften und Apotheken - bleiben bis 19. April geschlossen, der Schulunterricht, internationale Flüge und Bahnreisen bleiben bis 26. April suspendiert.

"Wir haben die Möglichkeit, die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu bringen", sagte Morawiecki. Ab kommendem Donnerstag müssten die Menschen allerdings "ihr Gesicht bedecken, wenn sie sich vor die Tür wagen", kündigte Gesundheitsminister Lukasz Szumowski an. Er fügte hinzu, dass dies "nicht unbedingt das Tragen einer Maske bedeutet"

Coronavirus in Europa: Frankreich verdoppelt Hilfspaket für Wirtschaft

Indes verdoppelt Frankreich in der Corona-Krise sein Hilfspaket für die Wirtschaft auf 100 Milliarden Euro. Das sagte Finanzminister Bruno Le Maire der Wirtschaftszeitung "Les Echos" nach Angaben vom Donnerstag. Bisher sah Paris 45 Milliarden Euro vor. Die Finanzspritze für das Gesundheitssystem wird Le Maire zufolge von zwei auf sieben Milliarden Euro aufgestockt und damit mehr als verdreifacht.

Update, 17.11 Uhr: Die in Frankreich geltende Ausgangssperre soll wohl über den 15. April hinaus verlängert werden. Genaueres will Präsident Emanuel Macron am Ostermontag in einer Fernsehansprache verkünden. 

In Spanien, wo die Regierung noch heute ebenfalls über eine Verlängerung entscheiden will, könnten Tausende Tote nicht in den offiziellen Statistiken aufgetaucht sein: In der Region um Madrid seien viele Menschen in Altenheimen verstorben, die zuvor nicht auf eine Infektion getestet worden waren. Insgesamt verstarben in Spanien mindestens 15.200 Menschen. Nachdem am Mittwoch noch 757 neue Todesfälle registriert wurden, waren es heute nur noch 683 - damit gingen die Zahlen zum zweiten Mal in Folge zurück.

Coronavirus in Europa: Spanien wohl auf dem Weg zu Lockerungen

Update vom 09.04.2020, 11:09 Uhr: „Schon ein kleiner Fehler kann einen Rückfall auslösen“, sagte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez am Morgen bei einer Parlamentsdebatte zur Lockerung der Maßnahmen. Obwohl die Pandemie in Spanien „dank des Alarmzustandes unter Kontrolle“ sei, müssten die Lockerungen schrittweise erfolgen, so Sanchez weiter. Nach der Debatte soll über eine Verlängerung der Maßnahmen bis 26. April abgestimmt werden.

Aktuell befinden sich mit Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien und der Türkei immer noch sieben europäische Länder unter den zehn Ländern mit den weltweit meisten bekannten Coronavirus-Infektionen. Trauriger Spitzenreiter ist immer noch Spanien, mit knapp 150.000 Infizierten und knapp 15.000 Verstorbenen (Quelle: Johns-Hopkins-Universität).

Coronavirus in Europa: Höchststand noch nicht erreicht

Update 19.30 Uhr: Die Corona-Pandemie hat laut Angaben der EU-Gesundheitsbehörde ECDC in Europa noch immer nicht ihren Höchststand erreicht. „Trotz früher Hinweise aus Italien und Österreich, dass die Zahl der Fälle und Todesfälle abnimmt, gibt es derzeit auf EU/EWR-Ebene keine Anzeichen dafür, dass der Höhepunkt der Epidemie erreicht worden ist“, teilte Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten am Mittwoch in seiner aktualisierten Risikobewertung mit. 

Coronavirus in Europa: EU-Gesundheitsbehörde erwartet weitere Ausbreitung 

In verschiedenen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums und in Großbritannien würden weiterhin größere Anstiege gemeldet. „In der momentanen Situation kann eine weitere Ausbreitung des Virus erwartet werden“, erklärte ECDC-Direktorin Andrea Ammon. Es sei zu früh, um plötzlich alle Maßnahmen zur Vermeidung körperlichen Kontakts in der Region aufzuheben - selbst wenn diese auf sozialer und wirtschaftlicher Ebene sehr störend für die Gesellschaft seien. 

In Einklang mit dieser Einschätzung sprach sich die EU-Kommission für eine Verlängerung des weitgehenden Einreisestopps in die Europäische Union bis zum 15. Mai aus. Die Entscheidung über solche Einreisebeschränkungen kann jedoch nach wie vor jedes Land für sich treffen. Das deutsche Innenministerium reagierte positiv auf den Vorschlag. „Derzeit sind Lockerungen im Grenzregime noch nicht vertretbar“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. „Deshalb halten wir den Vorschlag der Kommission für richtig.“

Und auch zu einer Exit-Strategie gab die EU-Kommission eine Empfehlung ab. So sollten die Corona-Beschränkungen aus Sicht der Kommission nur in kleinen, streng kontrollierten Schritten über einen Zeitraum von mehreren Monaten gelockert werden. Dies geht aus dem Entwurf der sogenannten Exit-Strategie hervor, die die Kommission in der nächsten Woche veröffentlichen will. 

Coronavirus in Europa: EU-Kommission warnt vor steigenden Fallzahlen bei Lockerungen

„Jede schrittweise Lockerung der Ausgehbeschränkungen wird unausweichlich zu einer Steigerung neuer Fälle führen“, heißt es in dem Papier. Deshalb sollten zwei Voraussetzungen aus Sicht der Kommission erfüllt sein: eine spürbare Verlangsamung der Ausbreitung des Virus sowie eine ausreichende Anzahl von Krankenhaus- und Intensivbetten

Update 15.01 Uhr: Unter den Ländern, die weltweit die strengen Maßnahmen gegen die Virusausbreitung wieder lockern, sind einige europäische Länder - die Schritte sehen unterschiedlich aus.

Während in Dänemark an Eltern im Home Office gedacht wird und Krippen, Kindergärten und Schulen bis zur fünften Klasse ab 15. April wieder geöffnet werden sollen, dürfen die Österreicher ab 14. April wieder in kleinere Geschäfte und Baumärkte. Ein Zeitplan für die Aufhebung der Maßnahmen in Hotels und Gastronomie soll ab Ende Mai stehen.

Mit Desinfektionsmitteln und Mindestabstand dürfen auch Menschen in Tschechien bald wieder in Baumärkte - hier sollen außerdem Golf und Tennis wieder erlaubt sein. Norwegen will seinen Bürgern nicht nur die Kindergärten (ab 20. April) und Schulen (ab 27. April) wieder zur Verfügung stellen, sondern auch das Übernachten auf den geliebten Hütten wieder erlauben.

Coronavirus in Europa: Pressekonferenz der WHO Europe

Update 11.53 Uhr: Abschließend betont Kluge: „Es geht nicht darum, die Kurve der Infektionen weiter abzuflachen, wir müssen sie komplett unterbrechen.“

Update 11.48 Uhr: „Lockdowns sind nicht die Lösung“, so Aylward. Man lerne aktuell viel über das Virus und seine Ausbreitung, um in Zukunft schneller und adäquater auf einzelne Infektionen und größere Ausbrüche reagieren zu können.

Update 11.37 Uhr: Drei Erkenntnisse nimmt Ayward aus seinen Untersuchungen mit:

1. Die Infektionen sind ernstzunehmen, die schweren Verläufe seien niemanden zu wünschen

2. Auch sehr gute Gesundheitssysteme können binnen kürzester Zeit überwältigt werden

3. Wir müssen uns auf eine neue Realität einstellen 

Die jetzigen Maßnahmen seien nur dazu da, sich auf das vorzubereiten, was er als „neue Covid-Realität“ bezeichnet, die jetzige Zeit nach den Lockdowns. Man müsse jetzt lernen, wie Testkapazitäten und Krankenhauskapazitäten hochgefahren werden könnten und wie man den Marathon gut bestehen könne.

Update 11.29 Uhr: In Spanien gäbe es auch Regionen, wo 80% der Infizierten unter 70 seien - damit sei auch die arbeitende Bevölkerung stark betroffen, viele seien über mehrere Wochen betroffen, berichtet Aylward von seinem Besuch in Spanien.

Inspirierend in der katastrophalen Situation in Spanien sei gewesen, wie schnell die Krankenhäuser ihre Prozesse umgeschaltet hätten und auch wie schnell die Städte Madrid und Barcelona - sonst bekannt für ihre Lebhaftigkeit - durch Zuhausebleiben das Gesundheitssystem unterstützt hätten.

Coronavirus in Europa: Die Geschwindigkeit des Virus überrascht

Update 11.26 Uhr: Via Video zugeschaltet Dr. Bruce Aylward, Seniorberater der WHO-Direktoren, der in den vergangenen Wochen Madrid und Brennpunkte in Italien besuchte sowie verschiedene Testzentrum, um sich einen Überblick zu verschaffen. Überraschend gewesen sei die unglaubliche Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus gewesen - so in Spanien, wo innerhalb von zwei Wochen alle Regionen betroffen gewesen seien.

Update 11.25 Uhr: Mit Blick auf das anstehende Osterfest bittet er die Menschen, in ihren Anstrengungen nicht nachzulassen - trotz des schönen Wetters.

Update 11.22 Uhr: Kluge fordert Solidarität - vor allem mit Menschen in humanitären Krisen, Flüchtlingen, Obdachlosen, Menschen in Gefängnissen, Kinder, die Opfer von Missbrauch werden und Menschen, die schlechten Zugang zu Gesundheitssystemen hätten. „Wir dürfen niemanden vergessen“ - auch nicht die Flüchtlingslager in Griechenland, wo sich bereits Fälle gezeigt hätten.

Coronavirus in Europa: Kluge - wir müssen Anstrengungen verdreifachen

Update 11.16 Uhr: Dr. Hans Kluge sagt weiter: „Jetzt ist nicht die Zeit, Maßnahmen zu lockern - wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln und verdreifachen.“  Drei Punkte seien im Fokus:

  1. Gesundheitssysteme und das Gesundheitspersonal stärken
  2. Die Ausbreitung des Virus schwächen 
  3. Regierungen müssen Bevölkerung involvieren in die Maßnahmen

„Es gibt keinen Grund, aufzuatmen, jegliche Lockerung kann nur mit Wissen über das Virus und Zustand des Gesundheitssystems geschehen.“ 

Die WHO werde den Regierungen mit Rat und Tat zur Seite stehen und zum Beispiel Ergebnisse aus einzelnen Ländern auch anderen zur Verfügung stellen sowie Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Dies sei etwa bereits in Weißrussland geschehen.

Update vom 8. April, 11.11 Uhr: In vielen der in Europa betroffenen Länder habe die Sterberate die Erwartungen übertroffen, so Kluge. Es sei zu beobachten, dass in einigen Ländern die Zahl der Neuinfektionen zurückgehe, so in Spanien, Italien, Deutschland, Österreich und den Niederlanden. In Türkei, Israel, der Ukraine, Norwegen und Schweden würden die Zahlen noch steigen. 

Obwohl man auch Todesfälle bei Kindern habe erleben müsse, seien 95% der Verstorbenen über 60 gewesen.

Update vom 8. April, 11.07 Uhr: Dr. Hans Kluge, der Regionaldirektor der WHO sagt, man befinde sich in der 15. Woche der Epidemie in Europa, Europa sei aber immer noch das Zentrum der Pandemie. Es gäbe Gründe, optimistisch zu sein, aber auch Grund zu weiteren Sorge. 

Coronavirus in Europa: Finnland soll Schutzvorräte haben

Update vom 7. April, 14.45 Uhr: Während der Mangel an Schutzartikeln viele Länder im Kampf gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 weiter belastet und vor eine große Herausforderung stellt, muss sich ein Land um die Thematik keine allzu großen Sorgen machen. 

Einem Bericht der „New York Times“ hat Finnland über Jahre hinweg Schutzartikel gehortet und soll im Besitz eines gigantischen Vorrats sein. Darunter sollen sich nicht nur Masken, Handschuhe und Schutzanzüge befinden, sondern auch Getreide, Treibstoff und andere Rohstoffe. All das soll in den Lagern der Nationalen Notfallversorgungsbehörde (NESA) liegen. 

Corona in Finnland: „Vorratszentren unterliegen der Geheimhaltung“

Für den Ernstfall auch vorbereitet zu sein, liege in der DNA der Finnen, so der Chef der NESA, Tomi Lounema, gegenüber der „New York Times“. Wie viele Masken und weitere medizinische Materialien das Land jedoch exakt verfügt, wird nicht bekannt. „Alle Informationen zu unseren Vorratszentren unterliegen der Geheimhaltung“, so Lounema. 

Aktuellen Fallzahlen zufolge sind in Finnland aktuell knapp 2.300 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 27 Menschen starben bislang an Covid-19 (Quelle: John-Hopkins-University, 7. April, 15.05 Uhr).

Unsere Erstmeldung vom 7. April 2020: Corona: Führt Schwedens Sonderweg in „Katastrophe“? Krankenschwester mit alarmierendem Bericht 

Stockholm - Die Corona-Krise* in Europa schränkt das Leben vieler Menschen ein. Italien und Spanien verzeichnen bislang die verheerendsten Folgen des Coronavirus Sars-CoV-2*. Tausende Menschen sind infiziert, tausende Menschen sind durch Covid-19 gestorben. Während das Leben in weiten Teilen Europas durch Ausgangsbeschränkungen großteils stillsteht, verfolgte ein Land eine andere Linie - und die Kritik dafür wird immer lauter. 

Corona in Europa: Sonderweg in Schweden - Schulen weiterhin geöffnet

Schweden verfolgt in der  Corona-Pandemie bisher eine andere Strategie als die meisten anderen europäischen Staaten. Es gibt keine  Ausgangsbeschränkungen*. Schulen, Restaurants und Sportstätten sind weiterhin geöffnet. 

Die schwedische Regierung rief die Menschen lediglich dazu auf, Abstand zu ihren Mitmenschen zu halten und nach Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten. Dabei war sie den Empfehlungen der obersten Gesundheitsbehörde und des S taatsepidemiologen Anders Tegnell gefolgt. Noch vor kurzem hatte Tegnell gesagt: „Ich würde Skifahren gehen.“

Zudem gilt ein Versammlungsverbot für mehr als 50 Menschen sowie ein Besuchsverbot in Pflegeheimen. Das Ziel war es, die Ausbreitung des Virus möglichst einzudämmen. 

Corona in Europa: Sonderweg in Schweden - keine Ausgangsbeschränkungen

Die Handhabung der Corona-Situation wird in Schweden jedoch nicht von jedem als positiv betrachtet. Sten Linnarsson, Professor für molekulare Systembiologie am Karolinska-Institut, wies auf ein hohes Risiko hin, „dass wir die bisherige Strategie bald bereuen.“ 

Söderberg-Nauclér, eine Kollegin Linnsarssons, sagte: „Wir verfolgen nicht, wir isolieren nicht genug - wir haben das Virus losgelassen.“ Sie warnt vor einer „Katastrophe“. Beide zählen zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes, der die Forderung nach flächendeckenden Tests in der Bevölkerung stellt, wie „ntv“ berichtet.

Offiziellen Angaben zufolge hat Schweden vergleichsweise niedrige Fallzahlen*. So sind 7.206 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 477 starben an Covid-19

Corona in Schweden: Ernüchternder Bericht einer Krankenschwester geht viral

Doch die Kritik wird lauter. Der Bericht einer Krankenschwester der Uni-Klinik Uppsala auf Facebook zog die Aufmerksamkeit auf sich und findet viel Anklang in Schweden. Der Beitrag wurde bereits mehr als 40.000 Mal geteilt. 

„Die letzten Tage waren erdrückend, jetzt strömen die Patienten mit Covid-19 wirklich zu uns und sie sind krank, sehr schwer krank“, schrieb sie und weiter: „Von denen, die wir derzeit betreuen, ist die Hälfte jünger als 50 Jahre. Und nicht jeder hat Vorerkrankungen.“ Dazu veröffentlicht sie ein Selfie, das die Spuren etlicher Überstunden nicht verbergen kann. 

Wie sich das Virus in Europa verbreiten konnten, untersuchten Wissenschaftler aus Cambridge mit Hilfe von Virenstammbäumen - eine These wird viel diskutiert.

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Rubriklistenbild: © dpa / El Corte Inglés

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