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Forscher aus dem Ruhrgebiet: Sterberate während Coronavirus geringer als erwartet

Ein Corona-Test im Labor.
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Coronavirus in Bayern: Einige Städte liegen über dem Frühwarnwert. (Symbolbild)

Die Sterberate in Zusammenhang mit dem Coronavirus sei niedriger als erwartet wurde, behaupten Forscher aus dem Ruhrgebiet.

Die Corona-Zahlen schießen auch in Deutschland aktuell wieder in die Höhe. Doch nicht nur die Zahl der Infizierten mit Covid-19 wird höher, fast täglich sterben Menschen an dem Coronavirus, berichtet RUHR24.de.*

Forschende der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) wollten wissen, wie viele Erkrankte tatsächlich an Corona sterben. Dafür haben sie die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2, untersucht. Unter anderem wurde die Sterblichkeit in Deutschland berücksichtigt.*

Das Ergebnis überrascht: Die Analysen der Wissenschaftler zeigen, dass während der ersten Coronavirus-Welle weniger Menschen gestorben sind, als erwartet wurde. Hintergrund hierfür ist jedoch nicht das Virus selbst, sondern vielmehr die Erwartungen der Sterblichkeit für 2020. Aufgrund des demografischen Wandels hätten Statistiker für dieses Jahr demnach mehr Tote erwartet. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.