Gewerkschaft schlägt Alarm

Corona: Schockierende Zustände auf Ruhrgebiets-Baustellen

Oft kein Händewaschen, keine Masken, kein Abstand: Auf vielen Baustellen im Ruhrgebiet gibt es trotz Corona schlechte Hygienebedingungen.
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Oft kein Händewaschen, keine Masken, kein Abstand: Auf vielen Baustellen im Ruhrgebiet gibt es trotz Corona schlechte Hygienebedingungen.

Die Baustellen im Ruhrgebiet drohen der nächste Corona-Hotspot zu werden. Experten schlagen jetzt Alarm. Die Zustände seien beunruhigend.

Dortmund - Der Blick auf manche Baustellen zeigt: Corona scheint hier schon vorbei zu sein. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) schlägt jetzt jedenfalls Alarm. Auf vielen Baustellen - etwa in Dortmund - werde gegen Abstands- und Hygieneregeln verstoßen, berichtet RUHR24.de*.

Die Gewerkschaft stellt bei Besuchen auf Baustellen zum Beispiel in Dortmund immer wieder "grobe Corona-Sünden"* fest. Oft sei selbst das Händewaschen nicht möglich. Auch Desinfektionsmittel für eine gute Handhygiene sei auf vielen Baustellen Mangelware. Nun seien die Arbeitgeber gefordert, den Gesundheitsschutz wiederherzustellen, so die IG BAU. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.