RKI-Update am Freitag

RKI aktualisiert Liste der Hochrisikoländer: Beliebte Urlaubsinsel im Mittelmeer betroffen

Beliebte Reiseziele werden vom Robert-Koch-Institut nicht länger als Hochrisikogebiet eingestuft. Unter anderem Kreta und Korsika sind betroffen.

Berlin - Insbesondere Urlauber dürfte diese Nachricht freuen: Die Liste der Corona-Hochrisikogebiete schrumpft weiter. Die Bundesregierung streicht die bei Urlaubern beliebten Inseln Kreta und Korsika ab Sonntag (12. September) von eben jener Liste.

Corona-Hochrisikogebiete: Kreta und Korsika verschwinden von der Liste

Wie das Robert-Koch-Institut* am Freitag (10. September) mitteilte, zählt neben Kreta auch die südliche Ägäis nicht länger zu den Hochrisikogebieten. Griechenland verschwindet demnach komplett von der Liste der Hochrisikogebiete.

In Frankreich bleiben nur noch die Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur und einige Überseegebiete auf der Liste, wie das RKI am Freitag mitteilte. Von Sonntag an ist auch ein großer Teil Südamerikas wieder „risikofrei“: Argentinien, Bolivien, Paraguay, Ecuador und Peru werden ebenfalls von der Liste der Corona-Hochrisikogebiete gestrichen. Hinzu kommen der Oman und Namibia.

Corona-Hochrisikogebiete: Neue Länder auf der Liste des RKI

Dafür finden andere Länder Einzug auf der Liste der Hochrisikogebiete. Neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden Norwegen mit den Provinzen Oslo und Viken sowie Bosnien-Herzegowina, Nicaragua und Grenada. Dieser Kategorie werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko auf das Coronavirus* zugeordnet.

Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen für zehn Tage in Quarantäne. Sie können sich aber nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien. Für die Einstufung sind - anders als früher - nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage.

In Dänemark sind währenddessen die letzten Corona-Beschränkungen* weggefallen. Dank einer hohen Impfquote ist das Virus nicht mehr „gesellschaftskritisch“. (dpa/jsch) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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