Pressekonferenz zum Nachlesen

Corona-Werte springen hoch: „Viele harte Wochen, hohe Todeszahlen“ - Spahn und RKI geben düsteren Ausblick

Jens Spahn, Karl Lauterbach und das RKI bereiten Deutschland auf die dritte Corona-Welle mit „vielen harten Wochen“ vor. Die Pressekonferenz aus Berlin im Ticker zum Nachlesen.

Update vom 19. März, 12.10 Uhr: Die Corona-Pandemie nimmt in Deutschland wieder an Fahrt auf, die Infektionszahlen steigen seit Tagen kontinuierlich an. Bei einer Pressekonferenz am Vormittag informierten aus diesem Grund Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, das RKI und Experte Karl Lauterbach über die aktuelle Lage in Deutschland. Geht es nach der Einschätzung des Robert Koch-Instituts, verläuft der Anstieg der Infektionszahlen wieder „ganz deutlich exponentiell“. „Das Infektionsgeschehen gewinnt an Dynamik“, sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Freitag in Berlin.

Eine solche Zunahme binnen eines Tages - das hatte es bei der Zahl bundesweit innerhalb von sieben Tagen gemeldeter Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner schon länger nicht mehr gegeben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI am Freitag bundesweit bei 95,6. Am Donnerstag hatte sie noch bei 90 gelegen. Einen mindestens ebenso rasanten Tagesanstieg hatte es zuletzt im Januar im Zuge der zweiten Welle gegeben - vom 9. auf den 10. Januar von 153,9 auf 162,2.

Corona in Deutschland: RKI warnt vor „leider wieder schweren Wochen“

Angesichts der raschen Ausbreitung der ansteckenderen Virusvariante B.1.1.7 stünden „leider wieder schwere Wochen bevor“, sagte Schaade. Eine Verschlimmerung der Lage um Ostern, vergleichbar mit der Zeit vor Weihnachten, sei gut möglich. „Dieser Anstieg der Fallzahlen ist real. Nach unseren Daten lässt er sich nicht damit erklären, dass mehr Schnelltests gemacht werden“, betonte er. Die ansteckendere und wohl auch tödlichere Variante B.1.1.7 wird nach RKI-Daten inzwischen in etwa drei von vier Fällen nachgewiesen.

Dass die neue Corona-Welle sich zunehmend aufschaukelt, wird auch bei den erfassten Neuinfektionen deutlich. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten binnen eines Tages 17.482 Corona-Neuinfektionen - etwa 5000 mehr als vor einer Woche. Auch Werte um 17.500 hatte es bei den täglich gemeldeten Neuinfektionen zuletzt im Januar gegeben.


Laufen lassen könne man das Infektionsgeschehen nach wie vor nicht, weil es dann immer mehr Intensivpatienten und Todesfälle in jüngeren Generationen gebe. Schon jetzt sei zu sehen, dass die Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen im Mittel immer
jünger werden.

Corona-Werte springen hoch: Spahn kündigt noch viele harte Wochen an - RKI geht von höheren Todeszahlen aus

11.12 Uhr: Das war es mit der Bundespressekonferenz in Berlin mit Jens Spahn, Karl Lauterbach und dem RKI! Wir bedanken uns fürs Mitlesen.

11.09 Uhr: Spahn nochmal über die Zusammenarbeit mit Lauterbach, der jüngsten Berichten zufolge eine viel größere Popularität in der Bevölkerung genießt: „Wenn immer wir uns was zu sagen haben, finden wir uns.“

Corona-Pressekonferenz im Live-Ticker: Karl Lauterbach und Jens Spahn bekräftigen Impf-Reihenfolge

11.06 Uhr: Spahn bekräftigt: Die Impfverordnung wird nicht geändert. Lauterbach: „Ich stimme dem zu, ich würde die Impfverordnung nicht ändern. Gerade jetzt ist die Einhaltung der Impfverordnung von größter Bedeutung. Wir sollten jetzt nicht experimentieren.“

11.01 Uhr: Spahn äußert sich über Impfungen in Hausarzt-Praxen: „In den ersten April-Wochen wird es beginnen können, in den Arzt-Praxen eine Corona-Sprechstunde anzubieten.“ Klingt sehr vorsichtig vom Ressortleiter. Er vermeidet es, große Hoffnung zu machen, dass es in den Arzt-Praxen schnell und flächendeckend losgehen könnte.

10.59 Uhr: Lauterbach bekräftigt ein weiteres Mal: „Wir müssen jetzt schauen, dass wir die Fallzahlen runterbekommen.“

10.56 Uhr: Lauerbach weiter zu Sputnik V aus Russland: „Der Impfstoff ist gut und schnell produzierbar. Wir sollten prüfen, ob eine Notfallzulassung hier (in Deutschland, d. Red.) möglich ist.“ Lauterbach plädiert dafür, die sogenannte Prüfungsphase 3 auszulassen, um schneller zu sein. Klare Ansagen vom Gesundheitsexperten und Wissenschaftler.

Corona-Pressekonferenz im Live-Ticker: Karl Lauterbach spricht sich für russischen Impfstoff Sputnik V aus

10.54 Uhr: Würde Lauterbach sich für den russischen Impfstoff Sputnik V aussprechen? Würde er. „Ich würde den russischen Impfstoff wie jeden anderen auch behandeln und für die Beschaffung plädieren“, sagt der Bundestagsabgeordnete aus Köln.

10.50 Uhr: Wann nimmt die Impfstoff-Knappheit ab? Spahn verweist auf geringere Lieferungen von AstraZeneca im zweiten Quartal mit etwa 15 Millionen Impfdosen. Der Gesundheitsminister meint weiter: „Johnson & Johnson wird nicht vor Mitte April liefern können, frühestmöglich. Das ist die Aussage des Unternehmens.“

10.46 Uhr: Es geht um mögliche Beratung jüngerer Frauen bei Impfungen, bei denen die einzelnen Thrombose-Fälle* aufgetreten waren. Spahn verweist auf verstärkte Beratungsgespräche „der Impflinge mit Ärzten. Aber natürlich kann dann auch ein anderer Impfstoff verabreicht werden. Die Imp-Ärzte werden mit dem oder der zu Impfenden eine Lösung finden. Gleichzeitig müssen wir die Impfstoffe, die wir haben, nutzen“.

10.43 Uhr: Schaade vom RKI warnt vor „immer mehr jungen Patienten auf den Intensivstationen. Wenn wir denken, dass wir das jetzt laufen lassen können, weil die Älteren geimpft sind, werden die Infektionszahlen und Todeszahlen sehr stark zu den Jüngeren schwenken“.

Corona-Pressekonferenz im Live-Ticker: Jens Spahn deutet noch wochenlangen Lockdown an

Update, 10.41 Uhr: Spahn bekräftigt mit Blick auf die Bund-Länder-Konferenz am Montag: „Wir werden den Weg der Vorsicht weitergehen!“ Heißt in anderen Worten: Es wird nicht gelockert, sondern der Lockdown geht noch lange weiter. Daran lassen weder Spahn noch Lauterbach noch das RKI keinen Zweifel.

Update, 10.39 Uhr: Mit größter Priorität seien ferner die Testungen in den Schulen voranzutreiben, erklärt Lauterbach mit viel Überzeugung in der Stimme weiter: „Wir müssen diese Tests dort fokussieren, dort machen sie den größten Unterschied.“

Update, 10.37 Uhr: Karl Lauterbach übernimmt wieder: „Ich plädiere dafür, keinen Impfstoff* zurückzulassen. Die Wirkung der ersten Impfung liegt schon bei 80 Prozent.“

Update, 10.34 Uhr: „Die Frage, dass Selbsttests einen Unterschied machen, müssen wir ja miteinander erkennen. Ich habe ja schon mal gesagt, dass wir gemeinsam schauen müssen, welche Maßnahmen zusätzliche Sicherheit bieten“, meint Spahn weiter.

Corona-Pressekonferenz im Live-Ticker: Spahn über Lauterbach - „Vielleicht wird er ja noch Gesundheitsminister?“

Update, 10.31 Uhr: Spahn wird gefragt, ob Lauterbach der bessere Gesundheitsminister wäre: „Wir arbeiten seit Jahren zusammen. Wir wussten bei der Regierungsbildung nicht, wie es kommt. Wer weiß, vielleicht wird er ja noch Gesundheitsminister“, meint Spahn und lächelt dabei sogar.

Update, 10.29 Uhr: Spahn wird auf Kritik aus der Bevölkerung an seiner Arbeit angesprochen. „Es ist meine Aufgabe als Bundesminister, Verantwortung zu übernehmen, damit wir gut durch diese Pandemie kommen“, meint der CDU-Politiker: „Ostern könnte ganz anders verlaufen, wie wir es uns vor Wochen noch vorgestellt haben. Deswegen geht es nicht um meine Person.“

Update, 10.27 Uhr: Lauterbach kritisiert Spahn - zumindest dezent. „Ich habe ja mehrfach betont, dass ich die Entscheidung zu AstraZeneca anders getroffen hätte. Da geht man als Minister ins Risiko. Ich hätte es anders gemacht“, meint der SPD Gesundheitsexperte. Spahn verteidigt sich direkt und spricht von „Abwägen“.

Update, 10.22 Uhr: Lauterbach appelliert für Testungen bei Reiserückkehrern und befürchtet eine noch stärkere Ausbreitung der Mutanten durch „eine Reisewelle“.

Corona-Pressekonferenz im Live-Ticker: Karl Lauterbach - „Mit Impfen ist die dritte Welle nicht zu bremsen“

Update, 10.20 Uhr: Lauterbach knallhart: Mit Testen allein sei die dritte Welle nicht zu bremsen, aber man könne „den R-Wert senken“. Er fordert weiter: „Wir müssen jetzt so viele Erstimpfungen vornehmen wie möglich. Und wir sollten die Impf-Reihenfolge nicht ändern. Die Gefahr für einen Über-80-Jährigen, an Covid-19 zu sterben, ist um 600-Faches höher. Die Impf-Reihenfolge muss eingehalten werden.“ Bis Sommer sei durch die Impfungen in dieser Bevölkerungsgruppe eine Herdenimmunität möglich.

Update, 10.16 Uhr: Lauterbach warnt vor überlasteten Intensivstationen „in wenigen Wochen“ und einer Inzidenz um 200. Der Altersschnitt der Intensivpatienten liege mittlerweile bei 60. „Diese müssen viel länger intensivmedizinisch behandelt werden“, erklärt der Gesundheitsexperte und fordert: „Wir müssen zurück in den Lockdown.“ Es gebe rein epidemiologisch keinen Grund, „auf den Lockdown zu warten. Je schneller und besser man reagiert, desto kürzer ist der Lockdown.“

Corona-Pressekonferenz des RKI im Live-Ticker: Karl Lauterbach wirbt für Impfungen mit AstraZeneca

Update, 10.15 Uhr: „Ich begrüße die Empfehlung der EMA. Diese hat mich im Wesentlichen nicht überrascht“, sagt Karl Lauterbach zu AstraZeneca. Die allgemeine Thrombose, die viel häufiger sei, sei nicht erhöht. Lauterbach: „Das ist auch die Thrombose, die bei älteren Menschen häufiger vorkommt. Diese ist nicht erhöht. Das ist eine gute Nachricht. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Impfungen mit dem Impfstoff wieder begonnen haben. Ich betone: Das ist der Impfstoff den ich nehmen würde, kein Impfstoff zweiter Klasse. Die dritte Welle hat fulminant begonnen.“

Update, 10.12 Uhr: Schaade weiter: „Verbringen sie die Ostertage nur im engsten Kreis. Wenn Sie sich mit anderen Personen treffen, dann nur mit denselben und am besten im Freien. Wenn an Ostern Menschen aus verschiedenen Orten Deutschlands zusammenkommen, könnte die Pandemie angeheizt werden. Das müssen wir verhindern.“

Update, 10.10 Uhr: RKI-Vize Schaade äußert sich: „Das Wachstum ist jetzt wieder exponentiell. Die Inzidenz steigt besonders unter den Altersgruppen unter 60 an. Und die Zahl der Todesfälle ist noch zu hoch. Wir müssen damit rechnen, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 sterben.“

Das RKI geht davon aus, dass der Anstieg auf die Variante B.1.1.7 zurück zu führen sei. „Uns stehen wieder harte Wochen bevor. Mit schweren Fallzahlen, hohen Todeszahlen und Krankenhäuser, die leider stark belastet sind“, sagt Schaade.

Update, 10.07 Uhr: Spahn weiter: „Die steigenden Fallzahlen können bedeuten, dass wir die nächsten Wochen keine Lockerungen vornehmen können, sondern, im Gegenteil, Schritte zurücknehmen müssen.“

Corona-Pressekonferenz des RKI im Live-Ticker: Jens Spahn spricht von „noch einigen harten Wochen“

Update, 10.06 Uhr: Spahn geht auf „die ehrliche Analyse“ ein. So gebe es noch nicht genügend Impfstoff, um die dritte Welle zu unterbinden. Es werde „noch einige harte Wochen dauern, um die Risikogruppen in Europa zu impfen. Wir werden also noch einen langen Atem brauchen“.

Update, 10.04 Uhr: Spahn verweist aufgehend darauf, dass AstraZeneca ein guter und sicherer Impfstoff sei. „Wir haben diese drei Tage genutzt“, sagt Spahn: „Heute geht es in den Ländern wieder los. Wir hatten Stand gestern sieben Millionen Deutsche mit einer Erstimpfung. Das ist jeder zehnte Erwachsene.“

Update, 10.02 Uhr: Spahn spricht: „Diese Woche hat uns vor Augen geführt, wie unberechenbar diese Pandemie ist. Das Impftempo hatte zugenommen, dann hat uns die Impfpause bei AstraZeneca einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gibt nicht die eine schnelle Lösung, die uns von der Pandemie befreit.“

Update, 10 Uhr: Los geht es mit der Bundespressekonferenz in Berlin!

Update, 9.50 Uhr: An diesem Freitag steigt auch der Impfgipfel zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Länderchefs. Es soll endlich schneller gehen mit dem Impfen in Deutschland. Darin sind sich alle einig. Nur wie? Vielleicht kann der Bundesgesundheitsminister diese Frage beantworten? Gleich geht es los! Karl Lauterbach steht sozusagen schon in den Startlöchern.

Update, 9.40 Uhr: Die Corona-Mutationen machen auch in Deutschland gehörig Sorgen. Ihr Anteil unter den weitergehend untersuchten Covid-19-Tests wächst und wächst.

Ein Beispiel: Die Millionenstadt München (rund 1,56 Millionen Einwohner) vermeldete am 18. März einen Anteil der Mutanten von 68,8 Prozent. Schätzungen gehen davon aus, dass der Bundesdurchschnitt noch höher liegt.

RKI-Pressekonferenz mit Spahn und Lauterbach im Live-Ticker: Corona-Zahlen in Deutschland steigen

Update, 9.35 Uhr: Die Corona-Infektionszahlen steigen wieder in Deutschland. Am Freitagmorgen waren es binnen 24 Stunden 17.482 neu gemeldete Fälle. Die dritte Welle, die Lauterbach gebetsmühlenartig angekündigt hatte, ist offenbar im Gange.

Update vom 19. März, 9.20 Uhr: Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat am Donnerstag eine Empfehlung ausgesprochen, weiter den Impfstoff von AstraZeneca zu verimpfen.

Sicher werden sich auf der Pressekonferenz in Berlin Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD) und RKI-Vizepräsident Lars Schaade auch dazu äußern. Lauterbach hatte einen sicheren Zusammenhang der aufgetretenen Hirnvenen-Thrombosen mit AstraZeneca vermutet, die EMA konnte dies anhand der vorhandenen Daten nicht bestätigen.

Corona in Deutschland: RKI-Pressekonferenz mit Spahn und Lauterbach im Live-Ticker

Erstmeldung vom 19. März: Berlin - Das Coronavirus breitet sich wieder schneller in Deutschland aus, die von vielen Experten gefürchtete dritte Welle hat nun endgültig Einzug gehalten.

Nachdem die Infektionszahlen der vergangenen Wochen auf einem konstant niedrigen Niveau verzeichnet worden waren, meldete das RKI am Donnerstag und auch am Freitag unerwartet hohe Zahlen. Mit einer Pressekonferenz informieren Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, RKI-Vizepräsident Lars Schaade und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ab 10 Uhr.

Corona in Deutschland: RKI meldet erneut hohe Zahlen - PK mit Jens Spahn am Vormittag

Wie das Robert Koch-Institut am frühen Freitagmorgen gemeldet hatte, wurden in den vergangenen 24 Stunden 17.482 Menschen offiziell positiv auf das Coronavirus getestet. Rund 5.000 Personen mehr, als noch am Freitag der vergangenen Woche. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, ist am Freitag bundesweit stark angestiegen. Mit 95,6 liegt die Inzidenz deutlich höher als noch am Donnerstag (90). Am Mittwoch verzeichnete das RKI noch eine bundesweite Inzidenz von 86,2.

Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 226 weitere Todesfälle registriert. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 12.834 Neuinfektionen und 252 neue Todesfälle verzeichnet. Am Donnerstag registrierte das RKI ebenfalls stark erhöhte Zahlen, rund 17.504 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Am Mittwoch lag die Zahl noch bei 13.435 Neuinfektionen.

Corona in Deutschland: Dritte Welle schlägt sich in Zahlen nieder

Beim Blick auf die Zahlen der vergangenen Woche dürfte deutlich werden: Die von vielen Experten prognostizierte dritte Welle ist tatsächlich in Deutschland angekommen. Unerwartet dürften die deutlich angestiegenen Zahlen für viele jedoch trotzdem sein, waren am 8. März doch erst großzügige Lockerungen in Kraft getreten. Vor vier Wochen, am 19. Februar, hatte die Inzidenz noch bei 56,8 gelegen. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stieg sie jedoch wieder an, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat ihre Entscheidung zum Corona-Impfstoff vom Hersteller Astrazeneca am Donnerstag abgegeben. Ab Freitag soll das Vakzin in Deutschland wieder zum Einsatz kommen.

Rubriklistenbild: © Jürgen Heinrich via www.imago-images.de

Mehr zum Thema