News-Ticker zur Pandemie

52.000 Neue Corona-Fälle in Deutschland: Nächstes Bundesland mit Quasi-Lockdown für Ungeimpfte

Die Coronavirus-Fallzahlen sind auf einem neuen Rekordhoch. Den zehnten Tag in Folge ist die Inzidenz auf einem neuen Höchststand. Der News-Ticker zur Corona-Pandemie in Deutschland.

  • Neuer Rekordwert: Die bundesweite Inzidenz steigt auf 319,5 (Update vom 17. November, 6.08 Uhr).
  • Österreich verschärft die Einreiseregeln für Ungeimpfte (Update vom 17. November, 11.11 Uhr).
  • Sachsen erreicht die Corona-Überlastungsstufe und reagiert (Update vom 17. November, 14.55 Uhr).
  • Dieser News-Ticker zum Thema Corona* in Deutschland wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 17. November, 14.55 Uhr: Sachsen hat mit 742,2 aktuell die höchste Inzidenz unter den Bundesländern. Nun hat der Freistaat die Corona-Überlastungsstufe offiziell erreicht. Damit gelten ab Freitag verschärfte Regeln und Kontaktbeschränkungen.

Als Überlastungsstufe sind in Sachsen 1300 mit Corona-Patienten belegte Betten auf den Normalstationen der Krankenhäuser festgelegt. Von Freitag an dürfen sich somit Angehörige eines Haushalts nur noch mit einer weiteren Person treffen; Geimpfte, Genesene oder Kinder bis 16 Jahre zählen nicht mit.

Das 2G-Modell (geimpft oder genesen) gilt dann auch im Einzelhandel. Davon ausgenommen sind etwa Supermärkte oder Drogerien.

Corona: Schleswig-Holstein schränkt Kontakte für Ungeimpfte ein

Update vom 17. November, 12.45 Uhr: Schleswig-Holstein schränkt Kontakte für Ungeimpfte ein. Private Zusammenkünfte innerhalb geschlossener Räume sind in dem Bundesland von Montag an nur noch mit bis zu zehn ungeimpften Personen zulässig, kündigt die Landesregierung am Mittwoch in Kiel an. Zudem sollen Ungeimpfte von Montag an keinen Zutritt mehr zu Gaststätten, zum Sport in Innenräumen und zu Dienstleistungen mit Körperkontakt erhalten. Ausnahmen gelten für Friseure und medizinische und pflegerische Dienstleistungen. Schüler müssen in dem Bundesland von Montag an im Unterricht wieder eine Maske tragen.

Österreich verschärft Corona-Einreise-Regeln für Ungeimpfte

Update vom 17. November, 11.11 Uhr: Österreich verschärft Einreise-Regeln*. Ungeimpfte Reisende müssen an der österreichischen Grenze einen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest wird ab Montag (22. November) nicht mehr akzeptiert. Nur noch für Grenzpendler sind Schnelltests künftig nur noch 24 Stunden statt 48 Stunden gültig, wie aus der geänderten Einreiseverordnung hervorgeht.

Stiko will Booster-Impfungen für alle Erwachsenen empfehlen

Update vom 17. November, 8.50 Uhr: Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Booster-Impfung für alle Menschen ab 18* Jahren empfehlen. Das sagte Stiko-Chef Thomas Mertens im ZDF. Das wäre eine deutliche Abweichung von der bisherigen Empfehlung.

Neun Landkreise über 1000er-Inzidenz

Update vom 17. November, 7.44 Uhr: Neun Landkreise in Deutschland haben inzwischen die 1000er-Inzidenz geknackt. Am Vortag waren es „nur“ acht. Allerdings gibt es in der RKI-Liste der Top-10-Corona-Hotspots Bewegung. Neu sind der LK Sonneberg (1150), LK Leipzig (1036) und der LK Dingolfing-Landau (1010,9). Knapp unter die 1000er-Marke sind dagegen der Landkreis Traunstein und Bautzen gerutscht. Einige Regionen sind weiterhin besonders heftig vom Infektionsgeschehen betroffen.

Corona-Hotspots in Deutschland: Diese Regionen sind besonders schwer betroffen (Stand: 17. November)

  • LK Meißen - 1304,6 (Vortag: 1298,0)
  • LK Rottal-Inn - 1298,0 (Vortag: 1280,8)
  • LK Freyung-Grafenau - 1276,2 (Vortag: 1072,0)
  • LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge -1260,6 (Vortag: 1362,4)
  • LK Sonneberg - 1150
  • LK Mühldorf a. Inn -1067,1 (Vortag: 1064,5)
  • LK Berchtesgadener Land - 1043,9 (Vortag: 1095,7)
  • LK Leipzig - 1036
  • LK Dingolfing-Landau - 1010,9
  • LK Bautzen - 956,7 (Vortag: 1053,0)
  • LK Traunstein - 990,5 (Vortag: 1002,9)

RKI meldet neue Rekordwerte bei Corona-Neuinfektionen

Update vom 17. November, 6.05 Uhr: Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt sie am Mittwochmorgen mit 319,5 an. Am Vortag lag der Wert bei 312,4 und vor einer Woche noch bei 231,1. In den vergangenen 24 Stunden sind weitere 52.826 Coronavirus-Neuinfektionen verzeichnet worden. Das geht aus den Daten des Covid-19-Dashboards des RKI hervor. Erst am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl der Neuinfektionen mit 50.196 einen Rekordwert seit Beginn der Pandemie erreicht. Dazu wurden weitere 294 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 236 Todesfälle.

Die Hospitalisierungsinzidenz gibt das RKI zuletzt mit 4,86 an. Der Wert steht für die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Corona: RKI meldet 52.816 Neuinfektionen in Deutschland (Stand: 17. November 2021)

Seit Beginn der Pandemie haben sich laut RKI 5.129.950 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert.
98.274 Todesfälle in Verbindung mit Corona wurden bislang verzeichnet.
Die Zahl der Genesenen liegt etwa bei 4.540.900.
In Deutschland gibt es momentan 490.800 aktive Corona-Fälle.

Corona-Lage eskaliert: Ein Bundesland nach dem anderen greift mit 2G durch - Bayerischer Krankenhaus-Chef warnt

Update vom 16. November, 19.48 Uhr: Kurz hinter der bayerischen Grenze – im österreichischen Bundesland Salzburg – steht die Krankenhaus-Versorgung auf der Kippe. Deshalb wird dort aktuell ein Triage-Team zusammengestellt, das entscheiden soll, welchen Patienten zuerst geholfen wird. Auch in Bayern fürchten die Kliniken, die Versorgung der Patienten bald nicht mehr gewährleisten zu können. Das sagte Roland Engehausen, Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, dem Münchner Merkur im Interview. Ärzte und Pfleger seien „quasi rund um die Uhr im Einsatz“.

Engehausen erklärte, dass planbare Eingriffe verschoben werden müssen. „Und da sprechen wir auch über Krebsoperationen, die man schon mal ein paar Tage oder notfalls auch Wochen verschieben kann – aber sicher nicht für Monate.“ Die Kliniken gelangen an einen Punkt, „an dem das irgendwann nicht mehr verantwortbar ist“. Engehausen fordert Bürokratieabbau in den Krankenhäusern und mehr Rückendeckung seitens der Politik. „Wir befinden uns derzeit in einem Hamsterrad, das sich immer schneller in die falsche Richtung dreht, weil die steigende Belastung in der Pandemie auch noch zu immer mehr Ausfällen und in letzter Zeit sogar zu Kündigungen beim Personal führt“, sagte er.

Corona in Deutschland: Ein Bundesland nach dem anderen greift mit 2G durch.

Corona-Lage in Deutschland: Hessen eröffnet Weihnachtsmarkt mit mobiler Impfstation

Update vom 16. November, 16.44 Uhr: Während in München heute der Christkindlmarkt am Marienplatz abgesagt wurde* und nahezu stündlich neue Corona-Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern* beschlossen werden, nehmen in Hessen die ersten Weihnachtsmärkte ihren Betrieb auf. Sowohl in Darmstadt als auch in Offenbach ziehen die Veranstalter ein erstes positives Resümee: „Es hat sich gezeigt, dass etwa die Kontrolle der Corona-Regeln durch die Stadtpolizei gut funktioniert hat“, sagt ein Sprecher der Stadt Offenbach. Ende der Woche sollten Beamte der Landespolizei den kommunalen Ordnungsdienst unterstützen, fügt er hinzu.

Die Organisatoren der des Weihnachtsmarkts in Offenbach setzen nach eigenen Angaben auf die Einhaltung der Abstände im Außenbereich. In überdachten Aufenthaltsbereichen und in Innenräumen gilt die 2G-Regel. Dort haben also nur Geimpfte und Genesene Zutritt. „Wir könnten auch jederzeit nachjustieren, etwa indem wir einen Zaun aufstellen, um Eingangskontrollen zu vereinfachen“, sagte der Sprecher. Dafür gebe es bisher aber keine Notwendigkeit. An drei Tagen soll zudem eine mobile Impfstation aufgebaut werden. 

Auch auf dem dezentralen Weihnachtsmarkt in Darmstadt haben sich bisher keine Auffälligkeiten gezeigt, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte. Insofern greife das Konzept, Buden, Stände und Fahrgeschäfte auf verschiedenen Plätzen in der Innenstadt zu verteilen, um mehr Platz zu schaffen und Gedränge in engen Gängen zu vermeiden. Abhängig von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens oder aufgrund von Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag, seien kurzfristige Änderungen, wie etwa Maskenpflicht oder Begrenzung der Besucherzahlen auf einzelnen Plätzen möglich.

Nordrhein-Westfalen setzt auf 2G-Regel - Sachsen geht noch einen Schritt weiter

Update vom 16. November, 14.56 Uhr: Auch das Bundesland mit den meisten Bürgern kommt nicht mehr drum herum: Wegen stark steigender Corona-Zahlen sollen in Nordrhein-Westfalen im Freizeitbereich Zugangsbeschränkungen für Erwachsene eingeführt werden, die nicht geimpft oder genesen sind. Das hat Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag nach einer
Kabinettssitzung in Düsseldorf angekündigt. In besonders sensiblen Bereichen soll sogar 2G plus gelten - also sollen aktuelle Tests auch für Geimpfte und Genesene nötig sein. Dies betreffe unter anderem Karnevalssitzungen, sagte Wüst.

Angesichts der dramatisch steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen will Sachsen sogar noch einen Schritt weiter gehen und die 2G-Regel auch im Einzelhandel einführen. Diese verschärfte Maßnahme solle ab der Überlastungsstufe gelten, die zum Ende der Woche erreicht werden könnte, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden zu den Eckpunkten der neuen Corona-Verordnung. Ausgenommen davon seien Supermärkte, Drogerien, Apotheken und andere Einrichtungen der Grundversorgung. In Sachsen gilt bereits seit gut einer Woche landesweit eine 2G-Regel, wonach nur Geimpfte und Genesene Zugang etwa zu Restaurants und anderen Innenbereichen haben. 

Am Donnerstag beraten die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über ein einheitliches Vorgehen.

Neue Corona-Maßnahmen: Ein Bundesland nach dem anderen führt die 2G-Regel ein

Update vom 16. November, 14.15 Uhr: Baden-Württemberg und Hamburg hatten am Mittwoch bereits mit 2G-Regelungen vorgelegt, nun folgen Thüringen und Berlin. Das zusammen mit Sachsen und Bayern derzeit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Thüringen führt eine 2G-Regelung ein. Zutritt etwa in die Gastronomie und zu Veranstaltungen ist damit nur noch für Geimpfte und Genesene möglich, wie Ministerpräsident Bodo Ramelow am Dienstag nach einer Sitzung seines Kabinetts in Erfurt sagte. „Wir haben eine ernste Lage“, warnte er.

Berlin bereitet währenddessen die Einführung einer 2G-Plus-Regelung vor. Eine entsprechende Verordnung will der Senat in der kommenden Woche beschließen, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Dienstag nach einer Senatssitzung mitteilte. „Die vierte Welle hat uns voll getroffen“, sagte Müller. Wie genau die Regelung dann angewandt werde, könnten sich Kultureinrichtungen oder Veranstaltungsorganisatoren selbst aussuchen.

2G-Plus könne laut Müller zum Beispiel bedeuten, dass nur Geimpfte und Genesene Zugang hätten und trotzdem noch eine Maske getragen werden müsse, dass 2G herrsche und zusätzliche Abstände eingehalten würden oder dass ein zusätzlicher Test vorgelegt werden müsse.

Corona-Lage eskaliert weiter: Zwei Länder greifen jetzt mit 2G durch

Update vom 16. November, 12.55 Uhr: Nachdem in Baden-Württemberg am Mittwoch die Entscheidung rund um die 2G-Regel gefallen ist, zieht Hamburg nun nach. Wegen der rasant steigenden Corona-Fälle in Hamburg dürfen Ungeimpfte ab Samstag unter anderem Restaurants, Bars und Clubs nicht mehr betreten. Der rot-grüne Senat strich am Dienstag für etliche Bereiche das 3G-Modell und machte stattdessen das 2G-Modell zur Pflicht. Beim 2G-Modell dürfen nur Geimpfte und Genesene eingelassen werden, beim 3G-Modell auch Ungeimpfte, sofern sie einen negativen Corona-Test vorlegen.

Update vom 16. November, 10.44 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Söder pocht auf eine einheitliche 2G-Regelung in ganz Deutschland. „Ich halte es für falsch, dass wir mit einem Flickenteppich arbeiten“, sagte Söder im ZDF-„Morgenmagazin“. Zugleich bezeichnete er die Pläne der Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP zur Verschärfung ihrer geplanten Corona-Politik als „Schritt in die richtige Richtung“. Zudem brauche es eine Empfehlung für eine Booster-Impfung ab dem fünften Monat*, eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte sowie mehr Maskenpflicht im Unterricht und im öffentlichen Nahverkehr. Dort müsse die FFP2-Maske Pflicht werden, da Kontrollen einer 3G-Regel schwierig seien.

Corona in Deutschland: Ungeimpften in Sachsen drohen Kontaktbeschränkungen

Update vom 16. November, 9.08 Uhr: In Sachsen drohen Ende der Woche weitere Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte. Die sogenannte Überlastungsstufe könnte ab Freitag im Freistaat greifen. Angehörige eines Haushalts dürfen sich dann nur noch mit einer weiteren Person treffen. Geimpfte, Genesene oder Kinder bis 16 Jahren zählen nicht mit. 2G-Regelung gilt dann für Gastro (Innenbereich), Clubs, sowie für Veranstaltungen in Innenräumen und sämtliche Großveranstaltungen.

Die Überlastungsstufe ist an die Bettenauslastung in den Krankenhäusern gekoppelt. Werden an drei Tagen in Folge über 1.300 Covid-19-Patienten in einem Krankenhaus behandelt, tritt die Überlastungsstufe am übernächsten Tag in Kraft. Die Zahl lag mit 1.391 schon am Montag nach Angaben des Gesundheitsministeriums darüber.

Corona schlägt mit voller Wucht zu: RKI meldet erschreckende Werte - Zahl der Todesopfer erschüttert

Erstmeldung vom 16. November 2021: Berlin - Die vierte Corona-Welle trifft Deutschland mit voller Wucht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet erneut eine Rekord-Inzidenz. Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Dienstagmorgen bei 312,4 (Vortag: 303,0; Vorwoche: 213,7). In Sachsen (759,3), Thüringen (546,1) und Bayern (554,2) sind die Werte am höchsten (siehe Tabelle unten). Regional gibt es dazu noch acht Hotspots mit Inzidenzen über der 1000er-Marke.

Corona-Hotspots in Deutschland - Inzidenz über 1000

  • LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge - 1362,4
  • LK Meißen - 1298,0
  • LK Rottal-Inn - 1280,8
  • LK Berchtesgadener Land - 1095,7
  • LK Freyung-Grafenau - 1072,0
  • LK Mühldorf a. Inn - 1064,5
  • LK Bautzen - 1053,0
  • LK Traunstein - 1002,9

Corona: Zahl der Toten steigt kräftig an

In den vergangenen 24 Stunden wurden weitere 32.048 Corona-Neuinfektionen verzeichnet (Vorwoche: 21.832). Zudem starben weitere 265 Menschen mit oder an Corona. Vor einer Woche am Dienstag waren es 169 Todesfälle gewesen. Vor knapp sechs Monaten waren zuletzt so viele Tote an einem Tag gemeldet worden. Die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 97.980.

Auf den Intensivstationen in Deutschland liegen momentan 3.184 Covid-19-Patienten. 1.619 davon müssen künstlich beatmet werden. Das geht aus den Daten des DIVI-Intensivregisters am Dienstagfrüh hervor.

Corona in Deutschland: Die aktuellen RKI-Fallzahlen (Stand: 16. November 2021)

  • Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich 5.077.124 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert.
  • 97.980 Menschen starben in Verbindung mit einer Coronainfektion.
  • Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.516.000 an.
  • Derzeit gibt es etwa 463.100 aktive Corona-Fälle in Deutschland.
Die vierte Corona-Welle trifft Deutschland. Die Inzidenz steigt weiter an.

Corona in Deutschland - Die Inzidenz in den Bundesländern (Stand 15. November 2021)

Bundesland7-Tage-Inzidenz (Stand:16. November 2021)7-Tage-Inzidenz (Stand 15. November 2021)
Baden-Württemberg377,0386,0
Bayern554,2525,7
Berlin 315,8306,2
Brandenburg405,6376,1
Bremen115,3113,4
Hamburg164,5167,0
Hessen188,4184,9
Mecklenburg-Vorpommern179,8176,4
Niedersachsen132,8132,8
Nordrhein-Westfalen176,6167,0
Rheinland-Pfalz179,1167,6
Saarland196,4190,1
Sachsen759,3754,3
Sachsen-Anhalt352,5304,9
Schleswig-Holstein195,298,4
Thüringen546,1543,2

Corona: Hospitalisierungs-Inzidenz

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - den für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigsten Parameter - gab das RKI am Montag mit 4,65 an. Bei dem Indikator muss berücksichtigt werden, dass Krankenhausaufnahmen teils mit Verzug gemeldet werden. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. (ml, dpa)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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