Busunglück auf Madeira: Möglicherweise auch Personen aus NRW unter den Opfern

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17.04.2019, Portugal, Canico: Rettungskräfte bergen Verletzte nach einem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira. Mindestens 29 Menschen überlebten die Tragödie nicht, wie die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf den Zivilschutz berichtete. Wahrscheinlich kamen alle Opfer aus Deutschland. Foto: Rui Silva/Aspress/Global Imagens/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ |

Auf der Insel Madeira kam es am Mittwochabend (17. April) zu einem tragischen Busunglück mit 29 Toten gegeben. Darunter vielleicht auch Menschen aus NRW.

Auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira ist am Mittwochabend (17. April) ein Reisebus eine Böschung hinabgestürzt. Es soll 29 Tote geben. Die Opfer seien alles Deutsche.

Update, Donnerstag (18. April), 15.25 Uhr: Möglicherweise sind unter den Toten oder Verletzten auch Personen aus NRW. "Wir müssen befürchten, dass auch Personen aus Nordrhein-Westfalen betroffen sind", hieß es von der Landesregierung. Genaue Angaben könnten noch nicht gemacht werden. Grundsätzlich wollen Behörden bei Unfallopfern zunächst die Angehörigen benachrichtigen.

Update, Donnerstag (18. April), 06.45 Uhr: Das Auswärtige Amt hat aufgrund des Busunglücks eine Hotline eingerichtet für Hinterbliebene der Opfer.

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Update, Donnerstag (18. April), 06.18 Uhr: Die Zahl der Toten soll sich auf 29 Menschen erhöht haben. Das berichtet die dpa. Zudem soll es 27 Verletzte geben. Alle Todesopfer sollen dem Präsidenten nach aus Deutschland kommen.

Update, Mittwoch (17. April), 23 Uhr: Die Nachrichtenagentur Lusa berichtete von insgesamt 51 Passagieren an Bord. 22 von ihnen seien unterschiedlich schwer verletzt worden, darunter auch der Fahrer. Sie seien vor Ort behandelt oder in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Funchal gebracht worden.

Update, Mittwoch (17. April), 22.12 Uhr: Nach Angaben des Auswärtigen Amts sollen "möglicherweise" auch Deutsche unter den Opfern sein. Mitarbeiter der Botschaft in Lissabon stünden mit Behörden auf der Insel in Kontakt, sagte eine Sprecherin am Abend.

Bus auf Haus gestürzt

Ursprungsmeldung: Laut Medienberichten soll der Touristen-Bus bei Canica im Südosten der Insel von der Fahrbahn abgekommen und auf ein Haus gestürzt sein.

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Die Opfern sollen nach Angaben des Bürgermeisters von Santa Cruz 28 deutsche Touristen sein. Das berichtet am Abend Diario de Noticias unter Berufung auf den Sender RTP3. Mit dpa-Material

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