Bombendrohung gegen "Die Linke": Parteizentrale geräumt!

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Ein Streifenwagen steht vor dem Karl-Liebknecht-Haus, der Parteizentrale der Linken in Berlin. Das Gebäude ist wegen eines Drohschreibens geräumt worden. Eine Sprecherin der Partei sprach von einer Bombendrohung, die als Email eingegangen sei. Foto: Paul Zinken/dpa

Die Bundeszentrale der Partei Die Linke wurde am Montagvormittag (22. Juli) in Berlin geräumt. Es ging eine Bombendrohung ein.

Die Bundeszentrale der Partei Die Linke ist am Montag (22. Juli) in Berlin geräumt worden. Es ging eine Bombendrohung ein.

  • Alle Mitarbeiter mussten das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin verlassen.
  • Die Linke geht von einem rechtsextremistischen Absender aus.
  • Die Berliner Polizei prüft das Schreiben.

Am Vormittag mussten gegen 10.30 Uhr alle Mitarbeiter das Karl-Liebknecht-Haus verlassen. Eine Sprecherin der Partei sagte, zuvor sei eine Bombendrohung eingegangen.

Wegen der Wortwahl gehe man von einem Absender aus dem rechtsextremistischen Lager aus, so die Sprecherin. Etwa 40 bis 50 Mitarbeiter seien von der Evakuierung betroffen gewesen.

Berliner Polizei prüft Ernsthaftigkeit der Bombendrohung

Die Polizei errichtete vor dem Eingangsbereich des Gebäudes einen kleinen Sperrkreis. Eigentlich sollte um 13 Uhr eine Pressekonferenz mit der stellvertretenden Parteichefin Martina Renner in der Parteizentrale stattfinden, diese wurde nun abgesagt.

Die Berliner Polizei prüft derzeit die Ernsthaftigkeit des Schreibens. Die Exakuierung sei auf Initiative der Linken erfolgt. Mit dpa-Material.