Berlin: Radfahrer erschießt Mann - Opfer soll Islamist gewesen sein

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Mord in Berlin-Moabit. Ein Radfahrer soll einen Mann erschossen haben. Foto. picture alliance/Christoph Soeder/dpa

In Berlin ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mord. Ein Radfahrer hat einen Mann erschossen. Ein Verdächtiger ist bereits festgenommen. Hier mehr lesen.

In Berlin hat ein Radfahrer am Freitagnachmittag (23. August) einen Mann durch einen Kopfschuss getötet. Die Staatsanwaltschaft hat bereits einen Verdächtigen wegen des Mordes festgenommen.

  • Ein Radfahrer hat am Freitagnachmittag einen Mann in Berlin-Moabit mit zwei Schüssen getötet.
  • Die Staatsanwaltschaft hat bereits einen möglichen Täter festgenommen.
  • Das Opfer könnte ein islamistischer Gefährder sein.

Die Umstände der Tat sind bislang noch unklar. Der Mord soll am Freitagnachmittag in einem Park in der Nähe der Spree geschehen sein, im Stadtteil Berlin-Moabit.

Berlin-Moabit: Radfahrer tötet Mann mit zwei Schüssen

Die Bluttat soll einer Hinrichtung geglichen haben, wie eine Zeugin der Berliner Morgenpost erzählte. Denn der Täter soll auf dem Fahrrad bis auf wenige Meter an das Opfer heran gefahren sein.

Aus der kurzen Entfernung habe er dann mit einer Pistole geschossen. Daraufhin ging das Opfer zu Boden. Bevor er mit dem Fahrrad floh, soll der Täter erneut auf den am Boden liegenden Mann geschossen haben.

Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin machte bislang noch keine Angaben zum Täter und seiner Herkunft. Die Ermittlungen dauern aktuell noch an.

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Allerdings schreibt die Bild, dass es sich bei dem Opfer um einen islamistischen Gefährder aus Tschetschenien handeln könnte. Einige Hundert Meter vom Tatort entfernt haben die Ermittler bereits die Tatwaffe und das Fahrrad gefunden und sichergestellt.

Ein weiterer schlimmer Fall hat kürzlich die Ferieninsel Usedom erschüttert. Dazu nahm die Polizei in Essen einen Verdächtigen wegen versuchten Mordes fest. Mit dpa-Material.