Jim Beam: 45.000 Fässer Whiskey brennen lichterloh

+
Durch das Feuer in der Lagerhalle von Jim Beam sind 45000 Fässer Whiskey verbrannt. Foto: picture alliance/Pat Mcdonogh/Courier Journal/AP/dpa

Tausende Fässer Whiskey der Marke Jim Beam sind durch ein Feuer verbrannt. Grund für den Brand in zwei Lagerhallen soll ein Blitzeinschlag sein.

Ein Feuer hat am späten Dienstagabend (2. Juli) tausende Fässer Whiskey in der Lagerhalle des Herstellers Jim Beam in den USA zerstört.

  • Das Feuer zerstörte Whiskey-Fässer und Lagerhalle komplett.
  • Die Halle von Jim Beam gleicht einem Trümmerfeld.
  • Die Flammen sollen durch einen Blitzeinschlag ausgebrochen sein.

Die Flammen am Brandort in Woodford County (Kentucky) waren so stark, dass sie auf eine zweite Lagerhalle übergeschlagen sind. Das berichtete die Zeitung "Louisville Courier Journal".

Jim Beam: Feuer brannte bis in die Morgenstunden lichterloh

Demnach sei es der Feuerwehr dann aber gelungen, den zweiten Brand bei Jim Beam zu löschen. Beim ersten Feuer waren die Rettungskräfte bis in die Morgenstunden am Mittwoch (4. Juli) im Einsatz.

Normalerweise braucht der Whiskey des Unternehmens vier Jahre, bis er fertig ist und verkauft werden kann. Bei den verbrannten Fässern soll es sich um einen "relativ jungen" Jahrgang handeln.

Das teilte das Unternehmen Beam Suntory, das Jim Beam besitzt, mit. Nach ersten Erkenntnissen des Senders NBC News soll das Feuer aufgrund eines Blitzeinschlags entstanden sein.

Nach dem verheerendem Unglück sieht das betroffene Gebiet aus wie ein Trümmerfeld. Wie viele Flaschen durch den Blitzeinschlag und das Feuer zerstört wurden, ist bislang unklar. Laut Bild könnte es sich um etwa 6,7 Millionen Flaschen handeln.

Außerdem soll bei der Lagerhalle ein starker Geruch von Bourbon in der Luft gelegen haben.

In Deutschland musste Mecklenburg-Vorpommern erst kürzlich gegen einen großen Waldbrand kämpfen.

Mit dpa-Material