News-Ticker

Zugunglück bei Garmisch: Auch „Junge im Teenageralter“ unter Toten – letzte Vermisste gefunden

In Burgrain (Kreis Garmisch-Partenkirchen) ist am Freitagnachmittag ein Zug entgleist. Inzwischen sind Details zu Todesopfern bekannt. Die Suche nach der Unfallursache dauert an. Der News-Ticker zum Nachlesen.

Garmisch-Partenkirchen – Nach dem schweren Zugunglück in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten wird laut Polizei niemand mehr vermisst. Die Bergungsarbeiten an der Unglücksstelle gingen auch am Montag (6. Juni) unvermindert weiter. Noch völlig unklar ist, wie es zu dem Unglück am vergangenen Freitag kommen konnte.

Mit schwerem Gerät und speziellen Bergekränen arbeiteten die Helfer auch über Pfingsten weiter an der Unglücksstelle. Teilweise bauten Einsatzkräfte vor Ort ihre Rettungskapazitäten wieder ab. Ein Sprecher des Technischen Hilfswerks sagte dem Bayerischen Rundfunk, das an der Bergung der verunglückten Waggons per Kran beteiligte THW werde seinen Einsatz noch Pfingstmontag beenden.

„Wir sind wirklich zuversichtlich dass der letzte Wagen heute hier von der Schiene verschwindet“, sagte THW-Sprecher Frank Simon dem BR. Dann könne der Rest des Zugs auf der Schiene geborgen werden. Das THW war auch Pfingstmontag noch mit etwa fünfzig Helfern an der Unglücksstelle.

In der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Garmisch-Partenkirchen sollte Montagabend in einem ökumenischen gemeinsamen Gebet der Opfer des Zugunglücks gedacht werden. Der Gottesdienst sollte in deutscher und ukrainischer Sprache abgehalten werden, da unter den fünf Toten auch zwei aus der Ukraine geflüchtete Frauen sind. Außerdem starb auch ein Teenager.

Anders als zunächst befürchtet blieb es aber bei fünf Toten. Am Sonntagnachmittag hatte die Polizei die letzten noch offenen Vermisstenfälle klären können.

Der Zug mit vielen Schülerinnen und Schülern an Bord war am Freitagmittag bei Burgrain in Bayern auf eingleisiger Strecke entgleist, die Ursache blieb zunächst ungeklärt. Bei dem Unfall stürzten drei Waggons um, die Lok und zwei weitere Waggons blieben stehen. Es gab außer den fünf Todesopfern auch über 40 Verletzte - ein Unfallopfer war auch am Montag weiter in Lebensgefahr, wie die Polizei mitteilte.

Bei den Opfern handelte es sich den Angaben zufolge um vier Frauen zwischen 32 und 70 Jahren, bei einem am Samstag noch geborgenen Toten um einen „Jungen im Teenageralter“. Unter den Frauen sollen Medienberichten zufolge zwei vor dem Krieg geflüchtete Ukrainerinnen sein - eine hatte laut „Bild“ ihr Kind dabei, das verletzt wurde.

Für die endgültige Bergung des Unglückszuges seien mehrere Tage nötig, teilte die Polizei mit. An den Ermittlungen zur Unfallursache ist auch die Münchner Staatsanwaltschaft beteiligt. Die Ermittler werden außerdem vom Eisenbahnbundesamt und der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung unterstützt. Bisher sind noch keinerlei Hinweise auf die Unglücksursache bekannt.

Zugunglück bei Garmisch: Frau aus Hessen unter den Todesopfern

Update vom 6. Juni, 16.23 Uhr: Unter den fünf Todesopfern ist auch eine Frau aus Hessen. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums in Wiesbaden am Montag. Die Angehörigen seien informiert worden. Weitere Angaben, etwa zum Alter der Frau, wurden nicht gemacht. Zuerst hatte hessenschau.de berichtet. Dieser News-Ticker ist hiermit beendet.

Update vom 6. Juni, 10.20 Uhr: Nach dem Zugunglück von Garmisch-Partenkirchen sind weitere Waggons für den Abtransport vorbereitet worden. Am Montag war an der Unglücksstelle in Oberbayern ein weiterer zerteilter Wagen zu sehen.

Am Freitagmittag war der Zug entgleist – fünf Menschen kamen ums Leben, mehr als 40 wurden verletzt. Um die entgleisten Wagen über die Straße abtransportieren zu können, müssen sie nach Angaben der Deutschen Bahn zerlegt werden. Am Sonntag war ein erstes Zugteil mit einem Tieflader weggebracht worden.

Die Bahn hat einen Bus-Ersatzverkehr zwischen Oberau und Garmisch-Partenkirchen eingerichtet. Die Mitnahme von Fahrrädern sei im Bus nicht möglich, twittert die DB Regio Bayern. Reisende müssen mit erheblichen Reisezeitverlängerungen rechnen, heißt es weiter. Die Züge aus Richtung Hauptbahnhof München wenden vorzeitig in Oberau. Aus Richtung Mittenwald wenden die Züge in Garmisch-Partenkirchen.

Nach Zugunglück in Garmisch - Gedenkgottesdienst geplant

Update vom 6. Juni, 8 Uhr: Die beiden großen Kirchen planen für den 11. Juni (Samstag) in Garmisch-Partenkirchen einen Gedenkgottesdienst. Weitere Details wolle man im Lauf der Woche bekannt geben, teilte ein Sprecher des Erzbistums München-Freising auf Anfrage mit. Für den Montagabend luden katholische und evangelische Kirche zu einem gemeinsamen ökumenischen Gebet in die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Garmisch-Partenkirchen ein.

Zugunglück bei Garmisch: Polizei findet letzte Vermisste - keine weiteren Toten

Update vom 5. Juni, 15.28 Uhr: Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntag bekannt gibt, konnten die Ermittler der SOKO Zug am Mittag des 5. Juni auch die letzten verbleibenden Vermisstenfälle klären. Zu allen Personen, die seit dem Zugunglück am Freitagnachmittag vermisst gemeldet wurden, konnte demnach „der Verbleib geklärt“ werden. Im Vorfeld hatten Einsatzkräfte und Ermittler bereits vermutet, dass die Vermissten sich womöglich unter den Verletzten befunden hatten. Ob sich diese Vermutung bestätigt hat, teilte die Polizei nicht mit.

Update vom 5. Juni, 13.37 Uhr: Ein havarierter Waggon ist von einem Spezialkran auf einen Tieflader gehoben worden, berichtet der BR. Der Waggon war zuvor auf der Bundesstraße B2 für den Abtransport zwei Teile zerlegt worden. Zwei weitere umgestürzte Waggons sollen ebenfalls nacheinander auf die Fahrbahn gehoben werden und abtransportiert werden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die beiden restlichen Waggons und die Lok sollen demnach „nach Möglichkeit auf den Gleisen“ weggebracht werden. Ein Spezialkran (250 Tonnen) soll dafür zum Einsatz kommen. Zahlreiche Helfer sind vor Ort. Unwetter könnten die Aufräumarbeiten behindern. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Pfingstsonntag vor schweren Gewittern im Alpenraum.

Zugunglück bei Garmisch: Polizei nennt Details zu Todesopfern – auch „Junge im Teenageralter“ darunter

Update vom 5. Juni, 11.12 Uhr: Fünf Menschen sind bei dem Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen ums Leben gekommen. Die Polizei hat nun Angaben zur Identität der Todesopfer veröffentlicht. Demnach sind drei Frauen im Alter von 32, 39 und 70 Jahren gestorben. Bei dem vierten Todesopfer solle es sich um eine 51-Jährige handeln. Das berichtet der Bayerische Rundfunk unter Berufung auf die bisherigen Erkenntnisse der Kripo. Bei dem fünften Todesopfer soll es sich um einen „Jungen im Teenageralter“ handeln. Zwei von den Frauen, die bei dem Zugunglück ihr Leben verloren, sollen wohl nach Informationen der BamS aus der Ukraine stammen. Die beiden Ukrainerinnen seien demnach in der Nähe bei Gastfamilien untergebracht gewesen. Die Polizei bestätigte diese Informationen zunächst nicht. Von den mehr als 40 Verletzten befinde sich jedoch eine Person noch in kritischem Zustand. Die Verletzten seien in zehn Krankenhäuser gebracht worden, auch nach Österreich.

Zugunglück bei Garmisch: Spezialkran soll bei Bergungsarbeiten helfen – Suche nach Ursache dauert an

Update vom 5. Juni, 8.10 Uhr: Die Aufräumarbeiten nach dem Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen laufen weiter auf Hochtouren. Die Polizei ging am Samstag davon aus, dass bei der Bergung der Waggons keine weiteren Todesopfer gefunden werden würden. Ausgeschlossen wurde es aber nicht. Fünf Menschen sind bei dem Zugunglück am Freitag ums Leben gekommen und mehr als 40 weitere Menschen wurden verletzt, davon einige schwer.

Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Spezialkran für Bergungsarbeiten vor Ort

Ein Spezialkran aus Nordrhein-Westfalen ist laut BR derweil an der Unfallstelle eingetroffen. Mit diesem 250-Tonnen-Schienenkran soll unter anderem die Lok wieder ins Gleis gehoben werden, wie ein Bahnsprecher erläuterte. Die Arbeiten dürften noch einige Zeit dauern. Laut Polizei soll die Bundesstraße neben den Gleisen voraussichtlich bis Mitte der Woche einseitig gesperrt bleiben. Von der Autobahn 95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen werde der Verkehr in Sindelsdorf (Landkreis Weilheim-Schongau) abgeleitet. Die Suche nach der Unfallursache dauert weiter an.

Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen gehen die Aufräumarbeiten weiter.

Update vom 4. Juni, 21.47 Uhr: Die Bergung der Zugwaggons könnte mehrere Tage in Anspruch nehmen. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bereits am Samstagnachmittag in einer Pressemitteilung mit. Was seitdem bekannt ist: Insgesamt wurden fünf Menschen getötet, 44 seien verletzt. Bei vier der Opfer handelt es sich gesichert um weibliche Personen. Die Untersuchungen der Kriminalpolizei zu den Identitäten gestalten sich noch immer als schwierig. Die Kriminalpolizei Weilheim hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.

Um den genauen Hergang des Zugunglückes zu klären, wurde unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II bei der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim eine Sonderkommission eingerichtet. Die Ermittler der „Soko Zug“ werden vom Eisenbahnbundesamt und der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung unterstützt. Des Weiteren hat die Staatsanwaltschaft unabhängig davon einen externen Gutachter zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt.

Demnach blieben der Triebwagen und zwei Wagons bei der Entgleisung aufrecht im Gleisbett stehen, drei weitere sind außerhalb der Gleise umgestürzt. Es mussten spezielle Bergkräne eingesetzt werden, um die Wagons zu bergen. Die Arbeiten mittels Bagger und Luftkissen dauerten trotz Starkregens bis in die Nacht zum Samstag an.

Einsatzkräfte gehen wohl nicht von weiteren Opfern aus

Update vom 4. Juni, 19.35 Uhr: Einsatzkräfte würden derzeit nicht davon ausgehen, dass sich unter den beiden noch nicht angehobenen Waggons weitere Todesopfer befinden. Das berichtete der Experte Stephen Jalitsch vom Technischen Hilfswerk gegenüber dem BR: „Vom Unfallhergang wussten wir, dass in dem mittleren Waggon wohl Menschen herausgeschleudert worden sind“. Bei den anderen beiden Waggons sei das nicht der Fall gewesen. Jedoch gebe es keine absolute Gewissheit darüber, bevor nicht alle Waggons angehoben werden.

Zugunfall in Garmisch-Partenkirchen: Zahl der Todesopfer erhöht sich auf Fünf

Update vom 4. Juni, 13.46 Uhr: Die Zahl der Todesopfer des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen hat sich auf fünf erhöht. Das gab ein Polizeisprecher im Beisein von Verkehrsminister Volker Wissing am Samstagnachmittag bekannt. Der Leichnam wurde durch die Bergungsarbeiten entdeckt. Zur Vermisstenzahl sagte die Polizei, dass sich diese „zwischen sieben und 14“ bewege, aber „nicht valide“ sei.

Update vom 4. Juni, 13.21 Uhr: Offenbar gibt es erste Erkenntnisse zur Identität der vier Todesopfer des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gab laut BR an, dass vier erwachsene Frauen den Unfall nicht überlebt haben. Zudem würden etwa sieben Menschen weiterhin vermisst.

Update vom 4. Juni, 10.42 Uhr: Drei Todesopfer des schweren Zugunglücks in Garmisch-Partenkirchen sind nach Polizeiangaben inzwischen geborgen worden. Ein weiteres Opfer war am Freitag auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Unter den vier bestätigten Toten befanden laut Polizei sich keine Kinder. Ein Polizeisprecher in Rosenheim hatte am Morgen noch gesagt, die bestätigten Toten befänden sich weiterhin unter einem der umgestürzten Waggons - seine Kollegen an der Unfallstelle korrigierten diese Angaben später.

Allerdings sei nicht ausgeschlossen, dass unter dem Waggon noch weitere Opfer gefunden werden könnten. Die Polizei ging am Samstag noch von einer einstelligen Vermisstenzahl aus.

Garmisch-Partenkirchen: Söder spricht am Unglücksort - Zugunfall „ein Stich ins Herz“

Update vom 4. Juni, 10.35 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich einen Tag nach dem Entgleisen eines Zuges in Garmisch-Partenkirchen am Unglücksort geäußert. Es seien „schwere Stunden“, so der CSU-Vorsitzende. Als er von dem Zugunglück erfahren habe, sei das „ein Stich ins Herz“ gewesen. Ganz besonders, weil sich mutmaßlich viele Schüler in dem Zug befunden haben.

„Wir beten und hoffen sehr, dass wir unter dem Waggon keine weiteren Toten finden“, meinte Söder weiter. Man hoffe auf baldige Genesung der Verletzten, sagte der bayerische Landesvater. Es gebe „ganz gute Nachrichten aus den Krankenhäusern“. Söders Sorge galt auch den noch Vermissten.

Der Ministerpräsident dankte den Einsatzkräften: „Es ist unglaublich und fast schon übermenschlich, was da geleistet wird.“ Die Rettungsteams, unter ihnen auch ehrenamtliche Einsatzkräfte, hätten größtenteils die Nacht ohne Schlaf durchgearbeitet. Es seien Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk (THW) beteiligt gewesen. „Jetzt muss ermittelt werden, was die Ursache ist, da sind die zuständigen Behörden dran“, ergänzte Söder.

Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Bergungsarbeiten schwierig - Waggons „verdreht und verwunden“

Update vom 4. Juni, 9.44 Uhr: Nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen werden immer noch Menschen vermisst. Die Polizei sprach am Samstag von einer „einstelligen Zahl“ Vermisster. Drei der vier bisher bestätigten Toten konnten den Angaben zufolge noch nicht geborgen werden. Die Rettungskräfte gehen von 40 Verletzten und drei Schwerverletzten aus. Das sagte ein Polizeisprecher an der Unfallstelle. Am Vortag war noch von etwa 15 Schwerverletzten die Rede gewesen.

Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Zwei Versuche, die Waggons anzuheben, scheiterten. Dabei seien auch Hebekissen zum Einsatz gekommen. Die Waggons seien „verdreht und verwunden“, sagte der Polizeisprecher. „Das macht die Bergung so schwierig.“ Helfen sollte ein schwerer Bergekran, der bis zu 120 Tonnen heben kann und am Vormittag an der Unfallstelle erwartet wurde. „Man muss Schritt für Schritt vorgehen“, sagte der Sprecher.

Garmisch-Partenkirchen: Bergungsarbeiten nach Zugunglück gehen weiter

Update vom 4. Juni, 8.17 Uhr: Einen Tag nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen werden am Samstag die Ermittlungen und Bergungsarbeiten an der Unfallstelle fortgesetzt. Dort waren am Freitagmittag (3. Juni) mehrere Waggons der Regionalbahn, die sich auf dem Weg nach München befand, im Ortsteil Burgrain entgleist. Über die Unglücksursache herrscht nach wie vor Unklarheit.

Der Zug hatte etwa 140 Menschen an Bord, mindestens vier starben. Außerdem gab es etwa 30 Verletzte, unter ihnen mehrere Kinder. Einige der Opfer mussten aufgrund ihrer schweren Verletzungen notoperiert werden. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann schloss nicht aus, dass man unter den umgestürzten Waggons noch weitere Opfer entdeckt könnte. Am Freitag waren drei Tote unter dem Zug gefunden worden. Ein vierter Mensch verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. 

Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Innenministerin Faeser am Unfallort „zutiefst erschüttert“

Update vom 3. Juni, 22.44 Uhr: „Ich bin zutiefst erschüttert“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), die am Freitagabend von der Innenministerkonferenz in Würzburg mit dem Auto nach Garmisch gekommen war. „Es ist eine furchtbare Katastrophe.“

Sie sei gekommen, um das tiefe Mitgefühl der Bundesregierung auszudrücken, sagte Faeser. Dieses gelte vor allem den Angehörigen, Familien und Freunden der Todesopfer. Zudem wolle sie ihre Solidarität mit den Rettungskräften zeigen und den Verletzten ihren Genesungswünsche ausdrücken.

Faeser sagte, dass 650 Einsatzkräfte vor Ort gewesen seien, die Großartiges geleistet hätten. Binnen einer Stunde seien alle Verletzten geborgen und in Krankenhäuser gebracht worden. Am späte Freitagabend waren die Einsatzkräfte mit schwerem Gerät bei Flutlicht weiter an der Unglücksstelle. Mit Motorsägen wurden Bäume gefällt, um an den havarierten Zug heranzukommen.

Garmisch-Partenkirchen: Polizei geht weiterhin von vier Todesopfern aus

Update vom 3. Juni, 22.12 Uhr: Auch am späten Freitagabend geht die Polizei von vier Todesopfern nach dem schweren Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen aus. Zudem habe es etwa 30 Verletzten gegeben. Dies erfuhr BR24 von Martin Emig, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Die Zahl der Schwer- oder Leichtverletzten lasse sich derzeit noch nicht nennen, sagte Emig. Er sagte außerdem, dass 14 Personen als vermisst gemeldet wurden. Sie könnte sich aber auch unter den Verletzte befinden, mit denen die Polizei noch nicht sprechen konnte, erklärte Emig.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vor Ort

Update vom 3. Juni, 21.59 Uhr: Am Freitagabend ist Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) an der Unglücksstelle in Garmisch-Partenkirchen eingetroffen. Sie wolle sich vor Ort informieren.

Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Olaf Scholz (SPD) ist in Gedanken bei Angehörigen und wünscht den Verletzten schnelle Genesung

Update vom 3. Juni, 21.14 Uhr: Auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigt sich bestürzt vom Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen. „Es sind erschütternde Nachrichten und bedrückende Bilder vom Zugunglück in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen“, schrieb er auf Twitter. „Es wird alles versucht, den Verletzten zu helfen, denen wir eine schnelle Genesung wünschen. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.“

Garmisch-Partenkirchen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) spricht von 12 Vermissten

Update vom 3. Juni, 20.35 Uhr: „Wir sind insofern besorgt, als es noch 12 Vermisstenmeldungen gibt“, sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im BR.

Es könne aber sein, dass sich Vermisste noch in Krankenhäusern befänden. „Da sind ja manche so schwerst verletzt, dass man sich noch nicht mit den Identitäten beschäftigen konnte“, sagte Herrmann. Drei Leichen, die unter dem Zug lagen, hätten die Rettungskräfte mittlerweile geborgen. Für ihre „hervorragende Arbeit“ dankte Herrmann den Rettungskräften.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bahnchef Richard Lutz reisen nach Garmisch

Update vom 3. Juni, 19.32 Uhr: Nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen berichtete der BR von möglichen vier weiteren Toten. Der Bericht von BR24 ist allerdings nicht mehr auffindbar, es gibt keine Bestätigungen.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bahnchef Richard Lutz wollen sich nach dem Zugunglück in Oberbayern am Samstag vor Ort ein Bild machen. Das kündigte Wissing am Freitag in Berlin an. 

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Verkehrsminister, Christian Bernreiter (CSU) geht von technischer Ursache aus

Update vom 3. Juni, 19.10 Uhr: Im Gespräch mit Bayern2 geht der bayerische Verkehrsminister, Christian Bernreiter (CSU), davon aus, dass die Ursache des Zugunglücks bei Garmisch-Partenkirchen in der Technik zu suchen sei. „Hier hat es keine Drittbeteiligten gegeben, darum muss man davon ausgehen, dass irgendeine technische Ursache entweder am Fahrzeug oder am Gleis die Ursache sein müsste“, sagte er in der Bayern2-Radiowelt.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Ermittlungen zur Ursache beginnen

Update vom 3. Juni, 18.29 Uhr: Die Ermittlungen zur Ursache des schweren Zugunglücks bei Garmisch-Partenkirchen haben begonnen: „Vor Ort laufen die ersten Arbeiten“, sagte ein Polizeisprecher am Freitagnachmittag. Die Polizei rechne mit „langwierigen Ermittlungen“. Gemeinsam mit Sachverständigen des Eisenbahnbundesamts soll herausgefunden werden, was zum Entgleisen des Zugs führte.

Eines steht dabei offenbar schon fest: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) sagte, am Unglück sei „kein zweiter Zug und kein anderes Fahrzeug beteiligt“ gewesen.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Sperrungen der Bahnstrecke und Bundesstraße bleiben wohl übers Wochenende

Die Sicherung und Bergung der umgekippten Waggons werde indes „sicher die nächsten Tage noch in Anspruch nehmen“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. „Das wird heute nicht mehr funktionieren.“ Die Sperrungen der Bahnstrecke und der parallel verlaufenden Bundesstraße 2 müssten daher „sicher übers Wochenende aufrechterhalten werden“.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bahnchef Richard Lutz zeigt sich betroffen

Update vom 3. Juni, 17.58 Uhr: Auch Bahnchef Richard Lutz hat sich betroffen vom Zugunglück mit mehreren Toten bei Garmisch-Partenkirchen gezeigt. „Die Eisenbahnerfamilie und ich sind schockiert von dem schrecklichen Zugunglück“, sagte Lutz am Freitag. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern, den Verletzten und ihren Familien.“

Die Bahn kann noch keine Aussage über die Unglücksursache machen. Sie sprach den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl aus. „Selbstverständlich unterstützen wir die ermittelnden Behörden bei der Aufklärung der Unfallursache“, hob Lutz hervor.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) äußert sich bestürzt

Update vom 3. Juni, 17.50 Uhr:  Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat sich bestürzt über das Zugunglück bei Garmisch-Patenkirchen geäußert. „Die Bilder, die uns in diesen Stunden aus Garmisch-Partenkirchen erreichen, sind dramatisch“, sagte der FDP-Politiker am Freitag in Berlin.

„Aktuell lässt sich das gesamte Ausmaß der Katastrophe nur erahnen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Verletzten. Wir stehen im engen Austausch mit der Bahn und unterstützen, wo wir können. Unsere Experten sind bereits vor Ort, um gemeinsam mit den Ermittlungsbehörden die Unfallursache zu untersuchen.“

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) schließt weitere Tote nicht aus

Update vom 3. Juni, 17.41 Uhr: Während die Überlebenden des Zugunglücks von Garmisch-Partenkirchen nach Polizeiinformationen gerettet werden konnten, müssen drei der wohl vier Todesopfer noch geborgen werden. Dies berichtete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitagnachmittag am Unglücksort. Die Opfer lägen noch unter einem umgestürzten Waggon.

„So lange der Eisenbahnwaggon aber nicht angehoben ist, können wir nicht ausschließen, dass darunter weitere Tote liegen“, sagte er. Ein vierter Mensch sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben. Die Bahn richtete eine kostenlose Telefon-Hotline ein.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Rettung der Überlebenden offenbar abgeschlossen

Update vom 3. Juni, 17.07 Uhr: Die Rettung der Fahrgäste nach dem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen ist offenbar abgeschlossen. „So weit wir das überblicken können, sind alle Menschen aus dem Zug geborgen“, sagte ein Polizeisprecher am Freitag der dpa. Die Rettungskräfte würden die Waggons des entgleisten Zuges aber noch weiter und in Ruhe durchsuchen. Es sei nicht ungefährlich, in so einem Bereich zu arbeiten.

Garmisch-Partenkirchen: Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte sind nach einem schweren Zugunglück im Einsatz.

Derzeit geht die Polizei weiterhin davon aus, dass bei dem Zugunglück am Freitagmittag etwa 30 Menschen verletzt wurden, 15 davon schwer. An diesen Angaben könne sich im Laufe des Abends aber noch etwas ändern, wenn Meldungen aus den Krankenhäusern zum Zustand der Patienten eingingen. Schon am Nachmittag hatte die Polizei vier Tote bestätigt.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Sperrungen können bis zum Wochenende dauern

Die Sperrungen der Gleise und der Bundesstraße könnten „möglicherweise bis ins Wochenende“ dauern, sagte der Polizeisprecher am Freitagnachmittag. Wegen des Rettungseinsatzes nach dem Zugunglück blieben die Bahnstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und München sowie die parallel verlaufende Bundesstraße 2 gesperrt. Auf den Straßen in der Region kam es zu langen Staus.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Angestellte des Klinikums kommen nicht zur Arbeit - Appell an Urlauber

Laut Garmischer Tagblatt bitten Angestellte des Klinikums Garmisch-Partenkirchen in den sozialen Netzwerken, dass Urlauber und Durchreisende das Gebiet rund um den Unglücksort großräumig umfahren oder zumindest eine Pause einlegen sollen.

Die Mitarbeiter kommen aufgrund der verheerenden Verkehrssituation aktuell nicht zur ihrer Arbeitsstelle im Krankenhaus, wo sie gerade dringend benötigt werden.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann spricht Mitgefühl aus

Update vom 3. Juni, 16.25 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den Opfern des Zugunglücks sein Mitgefühl ausgedrückt. Zudem lobte der CSU-Politiker die Helfer vor Ort für ihren schnellen Einsatz. „Jetzt geht es darum, die Leichen zu bergen und die eigentliche Unglücksursache am Gleis oder Zug oder was auch immer zu finden, sagte er dem BR: „Daneben arbeitet die Kriminalinspektion Rosenheim an der Identifikation der Personen.“

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) äußert sich vor Ort beim Zugunglück in der Nähe von Garmisch-Patenkirchen.

Der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach von einem „schrecklichen Unglück“. Und meinte weiter: „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und wir hoffen, dass die Verletzten und Schwerverletzten schnell genesen. Jetzt muss man schauen, was hier die Ursache war.“

Unterdessen sagte ein Landrat, dass es „28 Schwerverletzte“ gebe. Zuvor hatte die Polizei von 15 Schwerverletzten gesprochen. Der Landrat ergänzte: „Der Schock sitzt noch tief. Jetzt hoffen wir, dass die Toten auch noch geborgen werden können, das ist das allerwichtigste“.

Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen: Söder äußert sich „voller Trauer“

Update vom 3. Juni, 16.19 Uhr: Auch Bayerns Ministerpräsident Söder hat voller Trauer auf den tragischen Zugunfall nahe Garmisch-Partenkirchen reagiert. „Das Zugunglück in Burgrain erschüttert und macht tief betroffen“, schrieb er via Twitter: „Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und wünschen allen Verletzten rasche Genesung. Gerade die Schüler hatten sich auf die Ferien gefreut. Großen Respekt und Dank allen Rettungskräften für die schnelle Hilfe.“

Update vom 3. Juni, 16.12 Uhr: Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat bestürzt auf das Zugunglück in Oberbayern reagiert. „Die Bilder, die uns in diesen Stunden aus Garmisch-Partenkirchen erreichen, sind dramatisch“, sagte Wissing am Freitag in Berlin. „Aktuell lässt sich das gesamte Ausmaß der Katastrophe nur erahnen. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Verletzten. Wir stehen im engen Austausch mit der Bahn und unterstützen, wo wir können. Unsere Experten sind bereits vor Ort, um gemeinsam mit den Ermittlungsbehörden die Unfallursache zu untersuchen.“

Auch Innenministerin Nancy Faeser äußerte sich. „Es sind furchtbare Nachrichten, die uns zu dem Zugunglück bei Garmisch erreichen. Meine Gedanken sind bei den Familien der Todesopfer und bei den Schwerverletzten und Verletzten“, schrieb sie auf Twitter. Sie sei „auf dem Weg nach Garmisch, um die Anteilnahme der Bundesregierung auszudrücken“, ergänzte die SPD-Politikerin.

Zug entgleist nahe Garmisch-Partenkirchen: Viertes Todesopfer von Polizei bestätigt

Update vom 3. Juni, 15.37 Uhr: Ein Polizeisprecher hat gegenüber dem BR angegeben, dass bei dem Zugunglück in Burgrain in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen mindestens vier Menschen gestorben sind. Außerdem seien 60 Personen von dem Unfall betroffen, 30 von ihnen verletzt. Davon mussten 15 schwerer Verletzte in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

Knapp 500 Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz. Die Unfallursache könne noch nicht genau benannt werden, hieß es weiter. Es gab laut dem Sprecher der Polizei Oberbayern Süd allerdings „keine Kollision mit einem anderen Zug“.

Ein Luftbild zeigt das Ausmaß des Zugunglücks bei Garmisch-Partenkirchen.

Die nahe der Bahnlinien verlaufenden Bundesstraßen 2 und 23 wurden voll gesperrt. Auch die A95 ist ab Sindelsdorf in südliche Richtung nach Garmisch-Partenkirchen derzeit nicht zu befahren. „Wir können den Verkehr im Moment nicht in Richtung Garmisch-Partenkirchen laufen lassen, weil die Rettungskräfte auf der Straße sind“, erklärte die Polizei. Man müsse wegen des Beginns der Pfingstferien in Bayern auf der Route mit langen Staus rechnen.

Zug bei Garmisch-Partenkirchen entgleist: Deutsche Bahn richtet Hotline ein, Augenzeuge berichtet

Update vom 3. Juni, 15.07 Uhr: Ein fataler Unfall eines Zuges in Burgrain nahe Garmisch-Partenkirchen hat mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert. Die Deutsche Bahn (DB) hat den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl ausgesprochen. Laut der DB sind auch Einsatzkräfte und Mitarbeiter des Unternehmens am Unfallort. Über die Ursache des Unfalls könne man noch keine Aussage getroffen werden, hieß es in dem Statement.

Update vom 3. Juni, 15.07 Uhr: Ein Augenzeuge hat sich zu dem schrecklichen Zugunglück in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen geäußert. „Es war einfach schrecklich“, schilderte ein US-Soldat dem Garmisch Partenkirchener Tagblatt seine Eindrücke. Er war zum Zeitpunkt, als der Zug entgleiste, mit seinem Auto auf der Straße neben der Unfallstelle gefahren. „Einfach schrecklich, plötzlich ist der Zug umgekippt“, meinte der geschockte Mann.

Ein Regionalzug ist Freitagmittag nördlich von Garmisch-Partenkirchen entgleist.

Garmisch-Partenkirchen: Landratsamt bestätigt drei Tote und mindestens 60 Verletzte bei Zugunglück

Update vom 3. Juni, 14.28 Uhr: Bei einem Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Außerdem werden 60 Menschen mit Verletzungen behandelt, 16 davon mit schweren, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen am Freitagnachmittag.

Man könne nicht auschließen, dass aufgrund des Ferienbeginns auch viele Schüler in dem verunglückten Zug gewesen seien. Die Bahn sei ersten Erkenntnissen zufolge entgleist, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Der Grund hierfür sei unklar.

Insgesamt kippten nach offiziellen Angaben drei Waggons bei dem Unglück um. „Die Menschen werden durch die Fenster gezogen“, sagte der Bundespolizei-Sprecher. Das Zugunglück ereignete sich gegen 12.15 Uhr im Ortsteil Burgrain in den Loisachauen. Unter den Verletzten seien „alle Altersgruppen“.

Zugunglück in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen - drei Tote bestätigt

Update vom 3. Juni, 14.13 Uhr: Das zuständige Polizeipräsidium Oberbayern Süd hat inzwischen in einer Pressemitteilung drei Todesopfer bei dem schweren Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen bestätigt. Demnach geht die Polizei derzeit von drei tödlich verletzten Personen aus. Außerdem sei eine „unbestimmte Anzahl weiterer Zugfahrgäste verletzt“.

Nach Polizeiangaben habe sich der verunglückte Regionalzug auf dem Weg von Garmisch-Partenkirchen in Richtung München befunden. Er sei bei Burgrain entgleist. Im Moment läuft noch ein „Rettungs- und Evakuierungseinsatz auf Hochtouren“, so die Polizei.

Update vom 3. Juni, 14.11 Uhr: Im verunglückten Zug sollen sich laut Informationen des BR zahlreiche Soldaten der Bundeswehr befunden haben. Diese hätten bei den Verletzten koordiniert Erste Hilfe geleistet, hieß es. Mann ist dem Sender zufolge zu befürchten, dass auch viele Schulkinder an Bord des Zuges waren.  

Update vom 3. Juni, 14.06 Uhr: Bei einem Zugunglück im oberbayerischen Burgrain nördlich von Garmisch-Partenkirchen hat es am Freitag offenbar mindestens drei Tote gegeben. Das gab ein Sprecher des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen gegenüber der dpa an. Zudem gibt es zahlreiche Schwerverletzte, hieß es weiter.

Zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte sind nach dem schweren Zugunglück in Burgrain im Einsatz.

Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen: Polizei bestätigt mehrere Tote und Verletzte

Erstmeldung vom 3. Juni: Burgrain – Am Freitagnachmittag (3. Juni) ist es in Oberbayern zu einem Zugunglück gekommen: In Burgrain im Kreis Garmisch-Partenkirchen ist ein Schülerzug entgleist. Dabei sind mehrere Personen gestorben und verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei in Rosenheim sagte, gingen gegen 12.20 Uhr erste Meldungen über das Unglück bei Burgrain auf der Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und München ein. Demnach stürzten mehrere Waggons auf die Seite.

Was genau geschehen ist, ist nach wie vor unklar. Auch, in welche Richtung der Zug unterwegs war und wie viele Fahrgäste sich in den Waggons befanden, muss die Polizei noch feststellen. Sämtliche Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Polizei und Feuerwehr in der Region seien im Einsatz.

Mindestens drei Menschen starben, als ein Zug nahe Garmisch-Partenkirchen entgleiste.

Zugunglück in Burgrain im Kreis Garmisch-Partenkirchen - „Vollalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst“

Ein Sprecher der Integrierten Leitstelle im Oberland sprach zunächst von mehrere Verletzten, die ins Krankenhaus gebracht würden. „Es wurde Vollalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst“, sagte er. Es sei noch nicht klar, wie schwer verletzt die Menschen seien. Eine Stunde nach dem Unglück bestätigte die Polizei schließlich auch, dass es bei dem Unglück zu Todesopfern kam.

Die Bahn sperrte die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Oberau. Züge aus Richtung München wenden vorzeitig in Oberau. Aus Richtung Mittenwald wenden die Züge vorzeitig in Garmisch-Partenkirchen. Ersatzverkehr sei in Planung, hieß es auf Twitter. (kuc/dpa)

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