Unfassbar: Vater wirft sein Baby in den Fluss - und geht dann in die Kneipe

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Symbolfoto: In England hat ein Vater sein Baby erst in einen Fluss geworfen und ging danach in eine Kneipe. Symbolfoto: Foto: Patrick Pleul/dpa

Im englischen Radcliffe warf ein 22-jähriger Vater am Mittwoch sein elf Monate altes Baby in einen Fluss - und ging danach in die Kneipe. Hier die Infos.

In der englischen Kleinstadt Radcliffe warf ein 22-jähriger Vater am Mittwoch (11. September) sein elf Monate altes Baby in einen Fluss - und ging danach in die Kneipe.

  • Der Vater warf sein elf Monate altes Baby in den Fluss - und ging danach in einen Pub.
  • Das Kleinkind starb im Krankenhaus.
  • Die Mutter äußerte sich zu dem Vorfall auf Facebook.

Vater wirft sein Baby in den Fluss - Augenzeugen mussten Tragödie mit ansehen

Vater Zak Bennett sagte zur Mutter des Babys, dass er nur eben Milch holen geht. Die Mutter ahnte jedoch nicht, dass ihr Kind wenig später tot sein würde.

Auf dem Weg in die Kneipe warf der Vater des Kindes das Baby samt Körbchen in den Irwell-Fluss. Mehrere Augenzeugen mussten die Tragödie mit ansehen.

Vater ging nach der Tat in den Pub und bestellte sich ein Getränk

Nachdem Bennett das Baby in den Fluss warf, ging er in den nächsten Pub und bestellte sich ein Getränk, berichtet The Sun. Die Tochter der Barbesitzerin erzählt in dem Bericht, dass Bennett kein Bargeld dabei gehabt habe.

Feuerwehr fand das Baby 90 Meter von der Brücke entfernt

"Dann stürmten mehrere Menschen herein und schrien, dass ein Baby im Fluss war. Er saß einfach nur da und starrte vor sich hin. Er bewegte sich nicht. Wir riefen dann die Polizei und er sagte zu einem der Gäste, dass er gerade sein Baby in den Fluss geworfen habe", erzählt sie.

Die Feuerwehr konnte das Baby rund 90 Meter von der Brücke entfernt aus dem Wasser bergen. Die Ärzte im Krankenhaus konnten kurze Zeit später nur noch den Tod feststellen.

Es ist leider nicht erste Vorfall dieser Art: In Schleswig-Holstein fanden Beamte ein totes Baby - und nahmen die Mutter auf dem Wacken Festival fest.

Mutter äußert sich auf Facebook zur Tragödie

Die Mutter des verunglückten Babys äußerte sich bei Facebook zu dem Vorfall: "Ich wusste nicht, dass mein Baby tot war, bis ich in der Notaufnahme ankam. Stundenlang saß ich dort, hielt ihn fest und küsste ihn. Dann ging ich weg."

"Ich bin am Leben, obwohl ich mir wünsche, ich wäre stattdessen tot. Lasst mich um mein Kind trauern, das mir die Welt und so viel mehr bedeutete", hieß es dort weiter. Der Post wurde mittlerweile gelöscht.

Der 22-jährige Vater wurde nur wenige Minuten nach dem Vorfall von der Polizei im Pub verhaftet. Es wird wegen Verdacht auf Mord gegen ihn ermittelt.