Albtraum in der Wildnis: Wanderer kriecht nach Sturz zwei Tage verletzt durch den Busch

Wanderer kriecht zwei Tage verletzt durch Wildnis
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Wanderer kriecht zwei Tage verletzt durch Wildnis

Eigentlich war der Wanderer Neil Parker aus Australien zu einer dreistündigen Tour aufgebrochen. Am Ende dauerte es zwei Tage bis er heimkehrte.

Eigentlich war der Wanderer Neil Parker aus Australien nur zu einer dreistündigen Tour aufgebrochen. Am Ende dauerte es zwei Tage bis er - verletzt - heimkehrte.

  • Bei einem Sturz brach sich der Mann aus Australien Bein und Handgelenk.
  • Der erfahrene Wanderer kroch verletzt zu einer Lichtung.
  • Von dort, so hoffte er, müssten die Chancen gerettet zu werden, größer sein.

Wanderer in australischer Wildnis zwei Tage verschollen

Nur mit viel Glück überlebte Neil Parker dieses ungewollte Abenteuer. An einem Sonntag war der erfahrene Wanderer im australischen Queensland zu einer Tour aufgebrochen. Drei Stunden sollte diese dauern. Doch der Mann stürzte einen sechs Meter hohen Wasserfall hinab - und musste zwei Tage lang verletzt durch die Wildnis kriechen.

Der Bundesstaat Queensland in Australien ist vielerorts von üppigem Regenwald bedeckt. "Busch" nennen die Australier den Regenwald, durch den auch der verunglückte Neil Parker wanderte. Seine Wanderung führte den 54-Jährigen in die Nähe des Mount Nebo nordwestlich von Brisbane. Doch die Wanderung verlief rein gar nicht so, wie geplant.

Verletzt und allein: Wanderer kriecht durch die Wildnis

An einem felsigen Wasserfall stürzte der erfahrene Wanderer. Bei dem Sturz brach er sich ein Bein und ein Handgelenk. Mitten in der Wildnis gefangen, startete der Wanderer ein kräftezehrendes Unterfangen: Er schiente sein gebrochenes Bein mit zwei Wanderstöcken und kletterte los. Sein Ziel: Eine Lichtung im Cabbage Tree Creek.

Nur hier, das ahnte er, würde er entdeckt werden. Und tatsächlich ging sein Plan auf. Zwei Tage später, einem Dienstag, rettete eine Hubschrauberbesatzung den verletzten Mann berichten die australischen ABC-News.

Sein Überleben schreibt der Wanderer seiner Erfahrung zu. Aber auch der unerbittlichen Suche nach ihm: Eine Wandergruppe und seine Familie hatten sich auf die Suche nach ihm gemacht, als er von der - eigentlich kurzweiligen Wanderung - nicht zurückkehrte. Mit dpa-Material